Sohn des
Lexikon des Mittelalters: Band IV Spalte 1264
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Geoffroi de Sergines
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* ca 1205, † 1269
Ritter aus der Gegend von Sens, wurde mit Zustimmung
Hugos
von Chatillon, des Grafen von
Blois und St-Pol, zum ligischen Lehnsmann
König Ludwigs IX. des Heiligen.
Geoffroi de Sergines folgte
seinem
Bruder Peter von Sergines, der
1235 zum Erzbischof von Tyrus
gewählt
worden war, ins Königreich Jerusalem, wo er seit 1242 belegt ist.
1244 nach Frankreich zurückgekehrt, nachdem er als einer der
engsten
Gefolgsleute
Ludwigs des Heiligen an dessen Kreuzzug teil. Als der König
im April 1254 das Heilige Land wieder verließ, sorgte er zuvor
dafür,
dass Geoffroi de Sergines als Seneschall des Königreiches Jerusalem
Oberbefehlshaber einer in Akkon stationierten, zunächst
von der französischen
Krone finanzierten Truppeneinheiten eingesetzt wurde. Geoffroi, der - mit
Ausnahme eines kurzen Frankreichaufenthaltes - ständig in
Palästina
residierte, verwaltete das Königreich Jerusalem 1259-1261 und
1264-1267
als Vertreter des abwesenden Regenten, 1261-1263 selbst als Regent. Als
umsichtiger Verwalter und dem Kreuzzugsideal zutiefst verpflichteter
Ritter
war Geoffroi de Sergies bei
den Zeitgenossen hoch angesehen und wurde namentlich
in einem Gedicht Rutebeufs gerühmt.