Jüngerer Sohn des Fürsten Walter Falkenberg
von Saint-Omer-Galiläa und der Eschiva von Bures, Tochter
von Fürst Elinard
Runciman, Steven: Seite 869,913
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"Geschichte der Kreuzzüge"
Die Barone anerkannten Isabellas
Stellung als Thronerbin, erachteten es aber als ihre Angelegenheit, ihren
nächsten Gemahl auszuwählen. Unglücklicherweise konnten
sie sich auf keinen geeigneten Bewerber einigen. Hugo von Tiberias
und seine Freunde schlugen seinen Bruder Ralph vor. Seine Familie,
das Haus der FALKENBERG VON SAINT-OMER, war eine der herausragendsten
im Königreich. Aber sie waren arm; sie hatten ihre Ländereien
in Galiläa an die Muselmanen verloren, und überdies war Ralph
ein
jüngerer Sohn. Man war allgemein der Auffassung, daß es ihm
an ausreichenden Reichtum und Ansehen ermangele. Besonders die Ritterorden
widersetzten sich.
Gegen Ende des Jahres 1204 wurde seine Grafschaft Tripolis
durch einen Aufstand Renoarts, des Herrn von Nephin, in Unruhe gestürzt,
der ohne Bohemunds Erlaubnis die Erbin von Akkar geheiratet hatte. Mehrere
große Herren schlossen sich ihm an, darunter Ralph von Tiberias,
dessen Bruder Otto sich jetzt am Hof Leos
befand.
oo Agnes von Sidon
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Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge,
Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978 Seite 869,881,913
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