Ältester Sohn des Herrn Wilhelm II. Embriaco von
Gibelet
Lexikon des Mittelalters: Band III Spalte 1877
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Embriaci (Embriac)
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Mit Ugone II. (ca. 1163-1179) und Ugone III.
(1184-1186) lockerten sich die Beziehungen der Familie zu Genua; die
EMBRIACI
begünstigten durchweg den Handel ihrer Landsleute und insbesondere
denjenigen der vicecomitalen genuesischen Familien, die den Verkehr mit
Syrien beherrschten, wodurch die EMBRIACI allmählich eine starke
Selbständigkeit gegenüber ihrer Mutterstadt erlangten; die gegen
diese Entwicklunge gerichteten Proteste und Appelle der Päpste Alexander
III. und Urban III. blieben wirkunglos.
1187
Hier empfing Saladin König
Guido und seinen Bruder, den Konnetabel
Amalrich, Rainald von Chatillon und seinen Stiefsohn Humfried
von Toron, den Großmeister der Tempelritterorden, den alten Marquis
von Monteferrat, die Herren von Dschebail und Botrun und viele der
geringeren Barone des Königreiches.
Dsschebail ergab sich einige Tage später auf Befehl
seines Herrn Hugo Embriaco, den Saladin
unter dieser Bedingung freiließ. Ende August verblieben den Christen
südlich von Tripolis nur noch Tyros, Askalon, Gaza, einige wenige,
vereinzelte Burgen und die Heilige Stadt Jerusalem.
Saladin verzieh nicht
nur Balian, sondern schickte selbst eine Geleittruppe, um Königin
Maria, ihre Kinder, ihren Hofstaat und ihre gesamte Habe hinab
nach Tyros zu befördern. Mit ihr zogen Balians junger Neffe Thomas
von Ibelin und der junge Sohn Hugos von Dschebail.
oo N.N.
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Kinder:
Hugo III.
- 1186
Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge,
Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978, Seite 759,761,763,969,980
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