Sohn des N.N.
Pernoud Regine: Seite 54
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"Frauen zur Zeit der Kreuzzüge"
Die beiden Unterhändler, der Konnetabel Wilhelm
von Bures und der Herr von Beirut, Guido Brisebarre, wurden von Fulk
V. wohlwollend aufgenommen.
Kurz und gut, Fulk ließ
Anjou hinter sich und landete im Frühjahr 1129 in Begleitung von Wilhelm
von Bures und Guido Brisebarre in Akkon.
Runciman, Steven: Seite 454,463,472,474,475-476,483-484,485-486
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"Geschichte der Kreuzzüge"
Im Frühling 1119 brachte Joscelin in Erfahrung, daß
ein reicher Beduinenstamm seine Herden an den Ufern des Jarmak in Transjordanien
weide. Er machte sich mit zwei führenden galiläischen Edlen,
den Brüdern Gottfried und Wilhelm von Bures, und etwa
120 Reisigen auf, um sie auszuplündern. Sie teilten ihre Truppe, um
die Beduinen zu umzingeln. Aber das Unternehmen schlug fehl. Der Beduinen-Häuptling
wurde rechtzeitig gewarnt, und Joscelin verirrte sich im Bergland. Gottfried
und Wilhelm, die herzuritten, um das Lager anzugreifen, gerieten
in einen Hinterhalt. Gottfried kam ums Leben, und die meisten seiner
Gefolgsleute wurden gefangengenommen.
1118-1120
Nach seiner Rückkehr nach Jerusalem befaßte
sich Balduin mit der Verwaltung seines
eigenen Königreichs. Die Nachfolge im Fürstentum Galiläa
wurde Wilhelm von Bures übertragen, in dessen Familie sie verblieb.
1123
Das Amt des Konnetabels des Königreiches
wurde nach dem Tode Eustach Garniers vom Kronrat dem Fürsten von
Galiläa, Wilhelm von Bures übergeben.
Zu Weihnachten 1123 wurden die venezianischen Befehlshaber
in Jerusalem aufs verschwenderischste bewirtet und wohnten dem Gottesdienst
zu jerusalem bei. Bald nach Neujahr
wurde in Akkon zwischen den Vertretern der Republik einerseits
und dem Patriarchen Gormond, dem Reichsverweser Wilhelm und dem
Kanzler Pagan namens des gefangenen Königs andererseits ein Vertrag
unterzeichnet.
Oberbefehlshaber des Heeres war der Patriarch Gormond,
der nach allgemeiner Ansicht größere Autorität besaß
als der Konnetabel. Als der Graf von Tripolis mit seinem Heer hinzukam,
um sich den Belagerern anzuschließen, zeigte er sich durchaus willig,
dem Patriarchen in jeder Hinsicht zu gehorchen, ein Zugeständnis,
das er Wilhelm von Bures wahrscheinlich nie gemacht hätte.
1128
Nachdem er seinen Kronrat befragt hatte, schickte Balduin
im Jahr 1128 Wilhelm von Bures und Guido Brisebarre, den Herrn von
Beirut, nach Frankreich, um König Ludwig
VI. zu bitten, aus dem französischen Adel einen für
diese hohe Stellung geeigneten Mann auszuwählen. Ludwig
empfahl den Grafen Fulk V. von Anjou.
Fulk verließ
Frankreich in Begleitung Wilhelms von Bures und Guido Brisebarre
zu Beginn des Frühjahres 1129. Sie landeten im Mai in Akkon und begaben
sich von dort nach Jerusalem.
Inzwischen schickte Balduin
unter Wilhelm von Bures Abteilungen aus, die zumeist aus Neuankömmlingen
bestanden, um Lebensmittel und Baumaterial einzutreiben, ehe er sich daran
machte, die Stadt Damaskus einzuschließen. Aber Wilhelm war
außerstande, seine Leute in der Gewalt zu behalten; sie interessierten
sich mehr dafür, auf eigene Rechnung Beute zu machen, als planmäßig
Verpflegung heranzuschaffen. Dies kam Buri zu Ohren. Eines frühen
Morgens gegen Ende November fiel seine turkmenische Reiterei zwanzig Meilen
südlich des fränkischen Lagers über Wilhelm her.
Die Franken schlugen sich gut, wurden aber überwältigt. Nur Wilhelm
selbst und fünfundvierzig seiner Kamerasden kamen mit dem Leben
davon.
1. oo Agnes
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2. oo Eschiva von St. Omer, Tochter des Fürsten
Hugo Falkenberg
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Kinder:
Wilhelm II. von Bures Fürst von Galiläa
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Agnes
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oo Gerhard Garnier Graf von Sidon
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Elinard von Bures
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Literatur:
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Pernoud Regine: Frauen zur Zeit der Kreuzzüge.
Verlag Herder Freiburg im Breisgau 1995 Seite 54 -
Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge,
Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978 Seite 454,463,472,474,475-476,483-484,485-486
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