Aimery von Lusignan                   Prinz von Zypern
---------------------------                  Konnetabel von Jerusalem
um 1270- um 1316
               im Kerker

Jüngerer Sohn des Königs Hugo III. von Lusignan-Zypern und der Isabella von Ibelin, Tochter von Marschall Guido
 

Thiele, Andreas: Tafel 177
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

AIMERY
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    + um 1316 (im Kerker)

Aimery von Lusignan war 1300-1310 Connetable von Zypern, Herr von Stepfanovatili, 1310 Regent von Zypern und wurde als Opfer von Intrigen verhaftet.



Runciman, Steven: Seite 1186-1188,1193,1198,1201,1215
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"Geschichte der Kreuzzüge"

1289
Aus Zypern schickte König Heinrich seinen jüngeren Bruder Amalrich, den er soben zum Konnetabel von Jerusalem ernannt hatte, mit einer Gruppe von Rittern und vier Galeeren hinüber. In Tripolis kämpften die von Panik ergriffenen Bürger verzweifelt, um zu den Schiffen im Hafen zu gelangen. Gräfin Lucia segelte mit Amalrich von Zypern und den beiden Marschällen der Ritterorden wohlbehalten nach Zypern.

1290
Aber bevor Heinrich im September nach Zypern zurückkehrte und seinen Bruder in Akkon als Bailli zurückließ, schickte er Johann von Grailly nach Europa, um den westlichen Machthabern nachdrücklich klarzumachen wie verzweifelt die Lage sei.
1291
Heinrich von Zypern schickte zyprische Truppen und seinen Bruder Amalrich nach Akkon hinüber, damit er den Oberbefehl über die Verteidigung übernehme, und versprach, selbst mit Verstärkungen nachzufolgen.
Der junge König und sein Bruder Amalrich hatten sich bereits eingeschifft. König Heinrich wurde später der Feigheit beschuldigt, weil er die Stadt im Stich gelassen habe; aber er hätte nichts unternehmen können.
Die Prinzessin Margarethe, der die Stadt Tyros gehörte, hatte sei einige Monate zuvor ihrem Neffen Amalrich, dem Bruder des Königs, übergeben. Aber ihre Besatzung war klein; und sobald der Feind herannahte, verlor Amalrichs Baillis Adam von Cafran die Nerven; er gab die Stadt kampflos auf und segelte nach Zypern.
1308-1314
In Zypern war der Herrscher jetzt Heinrichs Bruder Amalrich, der den König mit Hilfe der Tempelritter zeitweise aus der Macht verdrängt hatte. Im Mai 1310, nachdem König Heinrich II. wieder an die Macht zurückgekehrt war, wurden die zyprischen Tempelritter vor Gericht gestellt.
 
 
 
 

Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978 Seite 1186-1188,1190,1193,1198,1201,1215 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 177 -