Philippos                                           Makedonischer Feldherr
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um 346 v.u.Z. † nach 312 v.u.Z.
 

Jüngerer Sohn des Reichsverwesers Antipatros; Bruder des Königs Kassandros von Makedonien
 

Thiele, Andreas: Tafel 239
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

PHILIPP
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* um 346 v.u.Z. † nach 312 v.u.Z.

Philippos soll Mitwisser des Mordes an Alexander dem Großen gewesen sein und siegte 312 v.u.Z. bei Oiniadai gegen Epiros.



Droysen Johann Gustav: Band II Seite 229
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"Geschichte des Hellenismus."

Um diese Zeit hatte Kassandros ein neues Heer gegen die Aitoler unter Befehl seines Bruders Philippos geschickt; dieser vereinigte sich mit den Akarnanen und begann seine verwüstenden Einfälle über den Achelos in das Gebiet der Aitoler.
Natürlich wude das abgelehnt, und Philippos erhielt den Befehl, sofort gegen Aiakidas auszubrechen und - bevor er Zeit habe, sich mit den Aitolern in Verbindung zuu setzten - ihn ganz zu vrenichten. Philippos eilte dorthin und begann, obschon ihm eine bedeutende und wohlgeordnete Heersmacht gegenüberstand, sofort das Gefecht; es entschied sich für ihn, viele Feinde wurden getötet, viele  gefangen, unter ihnen an fünfzig von der Partei, welcher Aiakides seine Heimkehr dankte. Indes hatte sich der König mit dem Rest des epirotischen Heeres südwärts zu den Aitolern geflüchtet, dahin folgte Philippos, in der Gegend von Oiniadai kam es zum Gefescht, zum zweiten Male siegte Philippos, unter den namhaften Gefangenen war Aiakidas selbst.

Errington Malcolm: Seite 125,146
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"Geschichte Makedoniens."

Nachdem Kassanndros im Jahre 313 den Krieg im Westen eröffnete und sogar ein Abkommen mit Glaukias, dem Fürsten der illyrischen Taulantier, abschloß, der im Jahr 316 Aiakides' zweijährigen Sohn Pyrrhos bei sich aufgenommen hatte, sammelte Aiakides in Aitolien ein Heer und stellte sich gegen Kassandros' Bruder Philippos. Nach zwei Schlachten aber war Aiakides tot und fünfzig seiner Helfer waren gefangegenommen worden.
Ptolemaios Keraunos, dessen Bruder Meleagros ihm zur Seite stand, wurde nach gutem Angfang von unvorhersehbaren Ereignissen überrumpelt. Keraunos scheint überrascht worden zu sein, konnte den Kelten nicht widerstehen und kam mit einer großen Anzahl seiner Soldaten in der Schlacht um. Damit war Makedonien den Kelten ziemlich widerstandslos ausgeliefert: Weder Keraunos' Bruder Meleagros, der für zwei Monate die Führung übernahm, noch Kassandros' Neffe Antipatros 'Etesias', Sohn des Philippos, der ihn ablöste, vermochten trotz ihres ahnenschweren Stammbaumes, den Kelten effektiven Widerstand zu leisten [10 Porphyrios (FgrHist 260) F 3, 10. Antipatros wurde so genannt, weil seine sechs Wochen (40  Tage) der Dauer der Sommerwinde (Etesiai) entsprechen.].
 
 
 

  oo N.N.
          †
 
 
 
 

Kinder:

  Antipatros III. Etesias König von Makedonien
  um 315 v.u.Z. † 278 v.u.Z. gefallen
 
 
 
 

Literatur:
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Droysen Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band II Seite 229 - Errington Malcolm: Geschichte Makedoniens. C.H. Beck Verlag München 1986 Seite 125,146 -  Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 239 -