Peithon                                           Statthalter von Medien
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   316 v.u.Z. ermordet
 

Sohn des Krateuas
 

Bengtson Hermann: Seite 19,24
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"Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen."

Bei der Satrapienverteilung von Babylon erhielt Peithon Medien, die wichtigste Provinz im Osten des Reiches. Die Heeresversammlung in Babylon beauftragte den Satrapen von Medien mit Namen Peithon, den Aufstand niederzuwerfen. Ihm wurde eine besondere Truppenmacht, angeblich 3.000 Mann zu Fuß und 800 Reiter zur Verfügung gestellt. Diese wurden dem Reichsheer entnommen; außerdem hoffte man auf die Kontingente der östlichen Satrapen. Peithon hat offenbar bei dieser Expedition auch eigennützige Absichten verfolgt; Diodor sagt jedenfalls, Peithon habe sich zum Herrscher der Ostgebiete des Reiches aufschwingen wollen. Perdikkas soll dies durchschaut haben und ihm befohlen haben, gegen die meuternden Söldner mit aller Strenge einzuschreiten; sie verdienten den Tod, und die Beute sollte den eigenen Soldaten zugeteilt werden. Einwandfrei ist das Verhalten Peithons auf keinen Fall gewesen, denn er bediente sich der List und sogar des Verrats, um die Söldner zu überwältigen. Das Ende war der Untergang der Aufständischen. Peithon aber hat seine eigenen weiterreichenden Pläne aufgeben müssen.
 
 
 
 

Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen. C.  H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 1987 Seite 19,24 - Bengtson Hermann: Herrschergestalten des Hellenismus. Verlag C.H. Beck München 1975 Seite 23,44 - Droysen Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band I Seite 364,377,381,408,466 /Band II Seite 5,20,25,81,88,161, 162,167,170,177,179,184,189,195 -