Sohn des Krateuas
Bengtson Hermann: Seite 19,24
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"Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen."
Bei der Satrapienverteilung von Babylon erhielt Peithon
Medien, die wichtigste Provinz im Osten des Reiches. Die Heeresversammlung
in Babylon beauftragte den Satrapen von Medien mit Namen Peithon,
den Aufstand niederzuwerfen. Ihm wurde eine besondere Truppenmacht, angeblich
3.000 Mann zu Fuß und 800 Reiter zur Verfügung gestellt. Diese
wurden dem Reichsheer entnommen; außerdem hoffte man auf die Kontingente
der östlichen Satrapen. Peithon hat offenbar bei dieser Expedition
auch eigennützige Absichten verfolgt; Diodor sagt jedenfalls,
Peithon habe sich zum Herrscher der Ostgebiete des Reiches aufschwingen
wollen. Perdikkas soll dies durchschaut haben und ihm befohlen haben,
gegen die meuternden Söldner mit aller Strenge einzuschreiten; sie
verdienten den Tod, und die Beute sollte den eigenen Soldaten zugeteilt
werden. Einwandfrei ist das Verhalten Peithons auf keinen Fall gewesen,
denn er bediente sich der List und sogar des Verrats, um die Söldner
zu überwältigen. Das Ende war der Untergang der Aufständischen.
Peithon aber hat seine eigenen weiterreichenden Pläne aufgeben
müssen.
Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger
Alexanders des Großen. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
München 1987 Seite 19,24 - Bengtson Hermann: Herrschergestalten
des Hellenismus. Verlag C.H. Beck München 1975 Seite 23,44 - Droysen
Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band I Seite
364,377,381,408,466 /Band II Seite 5,20,25,81,88,161, 162,167,170,177,179,184,189,195
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