Sohn des Agenor
Bengtson Hermann: Seite 23,44
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"Herrschergestalten des Hellenismus."
Der Chiliarch Perdikkas wurde nach seiner Niederlage auf dem Ägyptenzug gegen Ptolemaios in seinem eigenen Feldherrnzelt ermordet, dabei hat Peithon, einer der ehemaligen Leibwächter Alexanders, eine führende Rolle gespielt. Peithon wurde zusammen mit Arrhidaios zum vorläufigen Vormund der regierungsunfähigen Könige Philipp III. und Alexander IV. bestellt, während unter den Freunden des Perdikkas ein Blutbad angerichtet wurde. An der Schlacht in der Paraitakene, in der Eumenes von Kardia endgültig unterlag (im Winter 317/16 v.u.Z.), hat Peithon ebenso wie Seleukos nicht teilgenommen, aber dem Antigonos I. Truppen zur Verfügung gestellt.
Bengtson Hermann: Seite 19,31,33,51-52
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"Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen."
Der Nachbar der Könige Poros
und Taxiles war der Satrap Peithon,
den schon Alexander zum Satrapen
des an die beiden indischen Königreiche angrenzenden Gebiete bestimmt
hat. Er war 316/15 v.u.Z. abgezogen worden, mit anderen Worten, die Makedonen
hatten Indien aufgegeben.
Auf seinem Ägyptenfeldzug gegen Ptolemaios
hatte sich im Heer des Perdikkas eine Opposition gegen den Chiliarchen
gebildet.
Sie ging von Peithon aus, dem Leiter der Oberen Satrapien,
von Antigenes, dem Führer der Argyraspiden, und von
Seleukos. Diese hohen Offiziere, unterstützt
von einer Anzahl von Reitern, griffen das Feldherrnzelt des Perdikkas
an. Obwohl er energischen Widerstand leistete, wurde er im Kampf niedergemacht.
Da Ptolemaios die Nachfolge des Perdikkas
ablehnte, wurden die Generale Arrhidaios und Peithon
zu Vormündern der beiden Könige bestimmt, jedoch nur für
eine Zeit des Übergangs. Man war sich noch nicht schlüssig, wie
alles weitergehen sollte.
Das makedonische Reichsheer zog von Ägypten nach
Syrien und traf in Triparadeisos mit Antipater zusammen. Die Vormundschaft
des Arrhidaios und des Peithon über die beiden Könige
war beendet, an ihre Stelle trat unter allgemeiner Zustimmung der greise
Antipater.
Peithon befehligte zusammen mit Demetrios
Poliorketes den linken Flügel in der Schlacht bei Gaza
(312 v.u.Z.) gegen Ptolemaios,
die mit einer Niederlage endete. Gemeinsam mit den Generalen Nearch,
Andronikos
aus Olynth und Philipp hatte er Demetrios
von
der Schlacht abgeraten. Als nach der Flucht des Heeres Demetrios
in Azotos, 50 Kilometer nördlich von Gaza, Halt befohlen hatte, zeigte
es sich, dass vom Heer nur wenig übriggeblieben war. Unter den Gefallenen
war auch Peithon, der Sohn des Agenor.
Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger
Alexanders des Großen. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
München 1987 Seite 19,31,33,51-52 - Bengtson Hermann: Herrschergestalten
des Hellenismus. Verlag C.H. Beck München 1975 Seite 23,44 - Droysen
Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band I Seite
372, 375/Band II Seite 20,88,201,227,233,237,240 -