Jüngste Tochter des Groß-Königs Artaxerxes
III. Ochos von Persien aus dem Hause
der ACHÄMENIDEN
Bengtson Hermann: Seite 182,211
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"Philipp und Alexander der Große. Die Begründer
der hellenistischen Welt."
Im gleichen Jahr 324 wurde in Susa ein großartiges
Fest gefeiert, es ist dies die berühmte Massenhochzeit, für die
es eine Parallele im Altertum nicht gab. Alexander
hatte sie angeordnet als Symbol der Verschmelzung der Perser und Makedonen.
Alexander verband sich ehelich mit zwei persischen Prinzessinnen,
mit Stateira, einer Tochter des
Darius
III., und mit Parysatis,
der jüngsten Tochter des Artaxerxes III.
Ochos.
Man wird es der Rhoxane nicht
verargen, wenn sie angesichts der Massenhochzeit von Susa, auf der sich
Alexander
ehelich
mit zwei Perserinnen
aus königlichem Haus verband, in rasende
Eifersucht verfallen ist. Und nach dem Tode Alexanders
hatte
sie nichts Eiligeres zu tun, als Stateira
und Drypetis [1 Beide waren
Töchter
des Darius III. und der älteren
Stateira,
seiner
Schwester. Die
jüngere Stateira
war mit Alexander,
Drypetis
mit
Hephaistion vermählt gewesen.] umbringen zu lassen.
Sie bediente sich dabei der Hilfe des Perdikkas.
Noch weniger ist über die Beziehungen Alexanders
zu
Stateira
und Parysatis
bekannt. Er war nur kurze
Zeit mit ihne verheiratet, Nachwuchs ist aus diesen Verbindungen nicht
hervorgegangen. In diesen Ehe wollte
Alexander
sich als Nachfolger des persischen Groß-Königs dokumentieren.
Stateira
war eine Tochter Darius'
III.,
Parysatis eine
Tochter des Artaxerxes
III. Ochos, und zwar die jüngste. Stateira
ist der Eifersucht Rhoxanes nach Alexanders
Tod zum Opfer gefallen, von Parysatis
ist nichts bekannt, sie dürfte aber den Tod
Alexanders kaum überlebt haben. An einer Perserin als Witwe
Alexanders hatte nach seinem Tod niemand ein Interesse.
Bengtson Hermann: Seite 15
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"Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen."
Auf der Masenhochzeit in Susa hatte Alexander zwei persische Prinzesinnen geheiratet, Stateira, die Tochter des Dareios III., des letzten ACHÄMENIDEN-Königs, und Parysatis, die Tochter des Artaxerxes III. Ochos. Von den beiden Perserinnen war kein Nachwuchs zu erwarten, und Herakles, der Sohn der Barsine, galt als nicht legitim.
Lauffer Siegfried: Seite 169
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"Alexander der Große."
Zum feierlichen Abschluß der Feldzüge wurde
in Susa ein glänzendes Hochzeitsfest begangen. Aexander
vermählte sich, seine Freunde und Mitkämpfer mit vornehmen iranischen
Frauen und legalisierte alle Konkubinate makedonischer Solddaten. Er selbst
nahm Stateira, die älteste Tochter
Dareios'
III., und Parysatis, die
jüngste Tochter des Artaxerxes III. Ochos,
die in den vorhergehenden Jahren in Susa verblieben waren und dort in der
griechischen Sprache unterwiesen worden waren, gleichzeitig zur Ehe, um
damit seine Verbindung mit der Dynastie der ACHAIMENIDEN
zum Auusdruck zu bringen. Nach der orientalischen Königssitte der
Polygamie blieb dabei auch Rhoxane seine
Gemahlin.
324 v.u.Z.
oo 3. Alexander III. der Große König
von Makedonien (336-323 v.u.Z.)
x 6. Loios
(Juli) 356 † 10.6.323 v.u.Z.
Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger
Alexanders des Großen. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
München 1987 Seite 15 - Bengtson Hermann: Philipp und Alexander
der Große. Die Begründer der hellenistischen Welt. Eugen Diederichs
Verlag München 1997 Seite 182,211 -
Lauffer Siegfried: Alexander der Große.
Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG München 1993 Seite
169 -