Parysatis                                        Königin von Makedonien
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um 345 v.u.Z. 323 v.u.Z.ermordet
 

Jüngste Tochter des Groß-Königs Artaxerxes III. Ochos von Persien aus dem Hause der ACHÄMENIDEN
 

Bengtson Hermann: Seite 182,211
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"Philipp und Alexander der Große. Die Begründer der hellenistischen Welt."

Im gleichen Jahr 324 wurde in Susa ein großartiges Fest gefeiert, es ist dies die berühmte Massenhochzeit, für die es eine Parallele im Altertum nicht gab. Alexander hatte sie angeordnet als Symbol der Verschmelzung der Perser und Makedonen. Alexander verband sich ehelich mit zwei persischen Prinzessinnen, mit Stateira, einer Tochter des Darius III., und mit Parysatis, der jüngsten Tochter des Artaxerxes III. Ochos.
Man wird es der Rhoxane nicht verargen, wenn sie angesichts der Massenhochzeit von Susa, auf der sich Alexander ehelich mit zwei Perserinnen aus königlichem Haus verband, in rasende Eifersucht verfallen ist. Und nach dem Tode Alexanders hatte sie nichts Eiligeres zu tun, als Stateira und Drypetis [1 Beide waren Töchter des Darius III. und der älteren Stateira, seiner Schwester. Die jüngere Stateira war mit Alexander, Drypetis mit Hephaistion vermählt gewesen.] umbringen zu lassen. Sie bediente sich dabei der Hilfe des Perdikkas.
Noch weniger ist über die Beziehungen Alexanders zu Stateira und Parysatis bekannt. Er war nur kurze Zeit mit ihne verheiratet, Nachwuchs ist aus diesen Verbindungen nicht hervorgegangen. In diesen Ehe wollte Alexander sich als Nachfolger des persischen Groß-Königs dokumentieren. Stateira war eine Tochter Darius' III., Parysatis eine Tochter des Artaxerxes III. Ochos, und zwar die jüngste. Stateira ist der Eifersucht Rhoxanes nach Alexanders Tod zum Opfer gefallen, von Parysatis ist nichts bekannt, sie dürfte aber den Tod Alexanders kaum überlebt haben. An einer Perserin als Witwe Alexanders hatte nach seinem Tod niemand ein Interesse.

Bengtson Hermann: Seite 15
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"Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen."

Auf der Masenhochzeit in Susa hatte Alexander zwei persische Prinzesinnen geheiratet, Stateira, die Tochter des Dareios III., des letzten ACHÄMENIDEN-Königs, und Parysatis, die Tochter des Artaxerxes III. Ochos. Von den beiden Perserinnen war kein Nachwuchs zu erwarten, und Herakles, der Sohn der Barsine, galt als nicht legitim.

Lauffer Siegfried: Seite 169
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"Alexander der Große."

Zum feierlichen Abschluß der Feldzüge wurde in Susa ein glänzendes Hochzeitsfest begangen. Aexander vermählte sich, seine Freunde und Mitkämpfer mit vornehmen iranischen Frauen und legalisierte alle Konkubinate makedonischer Solddaten. Er selbst nahm Stateira, die älteste Tochter Dareios' III., und Parysatis, die jüngste Tochter des Artaxerxes III. Ochos, die in den vorhergehenden Jahren in Susa verblieben waren und dort in der griechischen Sprache unterwiesen worden waren, gleichzeitig zur Ehe, um damit seine Verbindung mit der Dynastie der ACHAIMENIDEN zum Auusdruck zu bringen. Nach der orientalischen Königssitte der Polygamie blieb dabei auch Rhoxane seine Gemahlin.
 
 
 
 

324 v.u.Z.
  oo 3. Alexander III. der Große König von Makedonien (336-323 v.u.Z.)
  x       6. Loios (Juli) 356 10.6.323 v.u.Z.
 
 
 
 

Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen. C.  H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 1987 Seite 15 - Bengtson Hermann: Philipp und Alexander der Große. Die Begründer der hellenistischen Welt. Eugen Diederichs Verlag München 1997 Seite 182,211 -
Lauffer Siegfried: Alexander der Große. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG München 1993 Seite 169 -