Tochter des N.N.
Fox Robin Lane: Seite 67
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"Die Suche nach Alexander."
Ein Kammergrab enthält die Gebeine einer Frau und ihres Säuglings, eine Tatsache, die zu Kleopatra und ihrem Kind passen würde. Wenn ihr Mord jedoch von Alexander gebilligt wurde, erscheint es kaum glaubhaft, dass für die Ausschmückung soviel Mühe aufgewendet wurde. Anders als Philipps Grab hat die Kammer kein gewölbtes Dach. Es könnte sich also auch um ein früheres Grab handeln, das für eine Königin errichtet wurde, die kurz nach der Geburt eines Kindes starb. Eine solche Königin ist bekannt: das thessalische Mädchen Nikesipolis, das nach 355 v.u.Z. mit Philipp verheiratet wurde. Sie brachte vermutlich 352/51 v.u.Z. eine Tochter Thessalonike zur Welt und starb dem Vernehmen nach "20 Tage nach der Geburt des Kindes". Thessalonike selbst jedoch überlebte. Vielleicht hatte ihre Mutter Zwillinge zur Welt gebracht, von denen einer starb. Die Geschichte ist ziemlich undurchsichtig, und so könnte es sich bei dieser schicksalhaften Geburt um ein späteres Kind gehandelt haben, nicht um Thessalonike. Das Schicksal der Nikesopolis weist auf jeden Fall darauf hin, dass auch irgendeine andere Frau Philipps mit einem neugeborenen Kind den Tod gefunden haben könnte. Darüber hinaus bleibt alles ungewiß.
Bengtson Hermann: Seite 12
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"Philipp und Alexander der Große. Die Begründer
der hellenistischen Welt."
Philipp hat sich nicht allein mit Olympias begnügt. Es gibt eine lange Liste seiner Frauen, die hier kurz erwähnt seien. Es sind dies Phila, eine Fürsten-Tochter aus der makedonischen Landschaft Eleimiotis, eine illyrische Prinzessin namens Audata, eine Thessalierin aus Larisa mit Namen Philinna, ferner Nikesipolis, auch sie aus Thessalien, und zwar aus Pherai, stammend, dazu die Getin Meda, endlich Kleopatra, die Nichte des makedonischen Genarals Attalos.
Bengtson Hermann: Seite 16
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"Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen."
In der Überlieferung erscheinen noch zwei Halbschwestern Alexanders, Kynane (ihr Kurzname Kynna), eine Tochter Philipps II. und der Audata, einer Illyrerin. Die andere war Thessalonike; sie stammte vom selben Vater und von der Thessalierin Nikasipolis. Kleopatra und Kynane waren Witwen; den Gatten der Kynane mit Namen Amyntas hatte Alexander töten lassen.
Lauffer Siegfried: Seite 22
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"Alexander der Große."
Dieser bewahrte zeitlebens, auch in fernen Ländern,
eine bemerkenswert starke Bindung an seine Mutter, der er Briefe schrieb
und die er ibn manchen persönlichen Fragen als seine einzige Vertraute
ansah [5 Herkunft der Olympias: Diod. 19,51, 1. Plut. Alex.
2,1. Just. 7,6,10,17, 3,14. Berve II 283ff. nr. 581. Samothrake:
Plut. a.O., vgl. Curt. 8,1,26. Die Frage der Legitimität der sieben
namentlich bekannten Frauen Philipps
(Phila, Philinna,
Audata,
Olymppias,
Meda,
Nikesipolis,
Kleopatra,
nach Satyros FHG III 161 fr. 5 = Athen. 13, 557d) ist umstritten, vgl.
dazu Beloch III² 2, 68ff. Berve 1 7f. E, Kornemann, Große Frauen
des Altertums, Wiesbbaden 1947, 87. W.W. Tarn, Alexander der Große
Darmstadt 1968, 542f. Schachermeyer 73f. ].
355 v.u.Z.
oo 6. Philipp II. König von Makedonien
382 v.u.Z. † Sommer 336 v.u.Z. ermordet
Kinder:
Thessalonike
352/51 v.u.Z. † 297
v.u.Z.
oo Kassandros König von Makedonien
355 v.u.Z. †
297
v.u.Z.
Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger
Alexanders des Großen. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
München 1987 Seite 16 - Bengtson Hermann: Philipp und Alexander
der Große. Die Begründer der hellenistischen Welt. Eugen Diederichs
Verlag München 1997 Seite 12 - Fox Robin Lane: Die Suche nach
Alexander. Georg Westermann Verlag GmbH Braunschweig 1990 Seite 67 -
Lauffer Siegfried: Alexander der Große.
Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG München 1993 Seite
22,5 -