Illegitimer Sohn des Königs Demetrios
I. Poliorketes aus dem Hause der
ANTIGONIDEN von einer illyrischen Frau
Thiele, Andreas: Tafel 241
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
DEMETRIOS, genannt "DER SCHMÄCHTIGE"
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Ist unehelich; er ist kaum greifbar
Der elende Bericht, der hierüber vorhanden ist, lautet:
"Gegen ihn verlor Antigonos, da er
aus Griechenland zurückgekehrt war, durch den / Übertritt seiner
Soldaten verlassen, Reich und Heer; aber Demetrios
[149 Justin. XXVI 2 nennt ihn: huius (Antigoni)
filius
Demetrius,
puer admodum; ebenso bezeichnet ihn der armenische Eusebius.
Und doch ist dies falsch. Denn Demetrios,
Antigonos'
Sohn, ist von jener
syrischen Phila geboren, die, wie oben
erwiesen, erst nach 278 (279, siehe oben Seite 125,128) sich mit Antigonos
vermählt hat, und da jener Krieg vor 265 gekämpft wurde, müßte
der junge Sieger unter 12 Jahre alt gewesen sein. Der Fehler in beiden
voneinander unabhängigen Schriftstellern wird schon von Phylarch
gemacht sein. Im Namen den Irrtum zu finden und filius für
richtig zu halten, somit Halcyoneus
zu schreiben, geht, abgesehen von der Gewaltsamkeit solcher Veränderung,
schon darum nicht, weil dieser, des Vaters Liebling, in einem Gefecht fiel,
bei dem
Antigonos
selbst zugegen war,
und derselbe, schon 272 Anführer in Argos, nicht in diesem Kriege
noch admodum puer genannt werden konnnte. Es war Demetrios,
der über Alexandros siegte, des
Königs Bruder, entweder der Hagere,
über dessen Alter wir nichts wissen, oder, was entschieden wahrscheinlich
ist, der Schöne, der Sohn der
Ptolemais,
mit der sich der Vater 287 in Milet vermählt hatte; dieser Demetrios
konnte jetzt etwa 20 Jahre alt sein, und da paßt das admodum
puer. (Andernfalls bliebe, den Krieg mit W.W. Tarn, CAH VII, Seite
708, nach 264 oder mit K.J. Beloch, Griechische Geschichte IV 2²,
Seite 502f, kurz vor 255 zu setzen).] gewann in Abwesenheit des Königs
Antigonos,
nachdem er ein Heer zusammengebracht, nicht bloß das verlorene Makedonien
wieder, sondern beraubte auch
Alexandros seines Reiches."
Literatur:
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Droysen Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus.
Primus Verlag 1998 Band III Seite 154 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 241 -