2. Sohn des Königs Attalos
I. Soter von Pergamon aus der Familie der ATTALIDEN
und der Appolonia aus Kyzikos
Illustriertes Lexikon des Altertums: Seite 79
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Attalos II.
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2. Sohn des Attalos I.
Attalos II. wurde 220 v. Chr. geboren und folgte 160 v. Chr. seinem Bruder Eumenes II. auf den Thron. Als treuer Helfer seines Bruders betrieb auch Attalos II. betont pro-römische Politik. Er unterstützte Alexander Balas gegen Demetrios I. Die Römer revanchierten sich und unterstützten Attalos II. in seinem Kampf gegen Bithynien. Attalos II. förderte Kunst und Wissenschaft und ließ auf der athenischen Agora die Stoa des Attalos erbauen (267 n. Chr. zerstört, 1956 wieder aufgebaut). Attalos II. starb 138 v. Chr.
Hansen, Attalids², 132-142.
Sohn Attalos I.
Stand loyal für seinen regierenden Bruder Eumenes
II. in militärischem und diplomatischem
Dienst; nahm auf römischer Seite an der Bekämpfung Antiochos
III.
teil. Auf das falsche Gerücht von der Ermordung
Eumenes
trat er dessen Nachfolge an, gab aber den Thron wieder frei und lehnte
es nach der römisch-pergamensischen Entfremdung im Perseus-Krieg
mehrmals ab, die Herrschaft zu ergreifen. 159 wurde er Nachfolger seines
Bruders und heiratete dessen Witwe Stratonike.
Er rettete Pergamon mit römischer Hilfe vor bithynischen Angriffen
(156-154) und mischte sich erfolgreich in seleukidische
Thronstreitigkeiten ein. In seine Regierungszeit fällt die Vollendung
des Pergamonaltars sowie der nach ihm benannten (wiederaufgebauten) Stoa
in Athen (heute Agoramuseum).
Er beherrschte das Pergamenische Reich bereits in starker
Abhängigkeit von Rom.
ATTALOS II.
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* um 220 v.u.Z. 138 v.u.Z.
Attalos II. Philadelphos war Feldherr und Diplomat seines Bruders Eumenes II. und folgte ihm 159 v.u.Z. als König von Pergamon. Er war Gegner der SELEUKIDEN.
oo STRATONIKE VON KAPPADOKIEN
Witwe seines Bruders; der uneheliche Sohn Aristonikos
versucht Rom aufzuhalten, 130 v.u.Z. hingerichtet.
159 v.u.Z.
oo 2. Stratonike von Kappadokien, Tochter des
Königs Ariarathes IV.
Witwe seines Bruders Eumenes II.
Literatur:
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Leben. Droemersche Verlagsanstalt AG Zürich 1968 Seite 19 - Bengtson
Hermann: Herrschergestalten des Hellenismus. Verlag C.H. Beck München
1975 Seite 237,241,242,245,247,248 - Grant, Michael: Von Alexander
bis Kleopatra. Die hellenistische Welt. Gondrom Verlag GmbH & Co KG,
Bindlach 1984 Seite 81,117,159,161 - Herm Gerhard: Die Welt der
Diadochen. Alexanders Erben kämpfen um die Herrschaft. C. Bertelmann
Verlages GmbH, München 1978 Seite 279,340 - KLEINES LEXIKON
DES HELLENISMUS. Harrassowitz Verlag Wiesbaden 1993 Seite 90,99,191,330,345,535,543,596,663,717
- Kreißig Heinz: Geschichte des Hellenismus. Akademie-Verlag
Berlin 1982 Seite 172 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 249 -