Arsinoe III.                                     Königin von Ägypten
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um 242 v.u.Z. 204 v.u.Z.
 

Einzige Tochter des Königs Ptolemaios III. Euergetes von Ägypten aus dem Hause der PTOLEMÄER und der Berenike III.
 

Illustriertes Lexikon des Altertums: Seite 68
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Arsinoe III.
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Tochter des Ptolemaios III.

Heiratete ihren Bruder Ptolemaios IV. und nahm an der Schlacht von Raphia (217 v. Chr.) teil. Sie wurde ungefähr beim Tod ihres Mannes (205 v. Chr.) ermordet.



Thiele, Andreas: Tafel 246
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

ARSINOE III. ("THEA-PHILOPATOR")
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    † 204 v.u.Z. ermordet

  oo PTOLEMÄUS IV., ihr Bruder
            204 v.u.Z. ermordet?

Arsinoe III. war Mit-Königin ihres Bruders und Gemahls Ptolemaios IV. und wurde um 210 v.u.Z. verstoßen, da sie seinen haltlosen Lebenswandel ablehnte. Sie wurde vom Sohn oder durch Sosibios den Älteren aus Rache für seinen Sturz umgebracht.



Arsinoe III. nahm an der Schlacht bei Raphia (22.6.217 v.u.Z.) teil, in der ihr Gemahl über Antiochos III. siegte. Da ihr Sohn beim Tode seines Vaters erst sechs Jahre alt war, wurde Arsinoe von Sosibios und Agathokles ermordet, um sie an der Übernahme der Regentschaft zu hindern.

Hölbl Günther: Seite 117-119
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"Geschichte des Ptolemäerreiches. Politik, Ideologie und religiöse Kultur von Alexander dem Großen bis zur römischen Eroberung."

In der Zeit bis Herbst 220 v.u.Z. heiratete Ptolemaios IV. seine Schwester Arsinoe III. Königin Arsinoe III. nahm an der Seite ihres Bruders und Gemahls Ptolemaios IV. an der Schlacht bei Raphia (22. Juni 217 v.u.Z.) gegen Antiochos III. teil.
Wir werden annehmen dürfen, dass nach dem Willen des Ptolemaios IV. Philopator Arsinoe III. die Regentschaft für den unmündigen König hätte führen sollen. Das verhinderten die beiden mächtigsten Männer im Reich, Sosibios und Agathokles, die schon vorher de facto die Regierungsgeschäfte geführt hatten. Sie ließen die Königin heimlich ermorden. Mit Arsinoe III. ging eine der hochgebildeten, makedonischen Frauen dahin, die den dionysischen Parties ihres Gemahls fassungslos gegenüberstanden und von der Mätresse Agathokleia ausgebootet worden war.

Grant, Michael: Seite 157
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"Von Alexander bis Kleopatra. Die hellenistische Welt."

Arsonoe III. Philopator, die Gattin des Ptolemaios IV. Philopator, beschrieb jedoch das „Fest der Krüge“ als billige Feier, „auf der ein zusammengewürfelter Pöbelhaufen sich mit abgestandenen Speisen vollstopft.“
 
 
 
 

 217 v.u.Z.
  oo Ptolemaios IV. Philopator
       um 240 v.u.Z. 204 v.u.Z.
 
 
 
 

Kinder:

  Ptolemaios V. Epiphanes
  9.10.210 v.u.Z. 180 v.u.Z.
 
 
 
 

Literatur:
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Brambach Joachim: Kleopatra. Herrscherin und Geliebte. Eugen Diederichs Verlag München 1995 Seite 30 - Grant, Michael: Von Alexander bis Kleopatra. Die hellenistische Welt. Gondrom Verlag GmbH & Co KG, Bindlach 1984 Seite 157 - Herm Gerhard: Die Welt der Diadochen. Alexanders Erben kämpfen um die Herrschaft. C. Bertelmann Verlages GmbH, München 1978 Seite 372,374 - Hölbl Günther: Geschichte des Ptolemäerreiches. Politik, Ideologie und religiöse Kultur von Alexander dem Großen bis zur römischen Eroberung. Wissenschaftliche Buchgemeinschaft Darmstadt 1994 Seite 117-119 - KLEINES LEXIKON DES HELLENISMUS. Harrassowitz Verlag Wiesbaden 1993 Seite 623 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 246 -