Angeblicher Sohn des Makedonen-Königs Perseus
aus dem Hause der ANTIGONIDEN
Illustriertes Lexikon des Altertums: Seite 41
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Andriskos
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In Adramyttion im nordwestlichen Kleinasien geboren. Andriskos
gab
sich als Philipp, Sohn des
letzten
Makedonen-Königs Perseus aus.
Er floh aus römischer Gefangenschaft und eroberte 149 v. Chr. Makedonien
nach gewonnener Schlacht gegen den römischen Prätor.
Andriskos
regierte als makedonischer König und verhandelte mit Karthago. 148
v. Chr. wurde Andriskos vom römischen General Q. Caecilius
Mettelus geschlagen und Makedonien wurde römische Provinz.
Schmied aus Adramythion, der sich als Führer einer
romfeindlichen Bewegung weitgehend auf die unteren Bevölkerungsschichten
stützte und 151-149 v.u.Z. vergeblich versuchte, das makedonische
Königtum wieder zu begründen. Während die begüterten
Makedonen mit Rom sympathisierten, sahen die ärmeren Volksschichten
in Andriskos, der sich als Sohn des Perseus
ausgab und sich Philipp nannte, ihren Retter. Publius Caecilius
Metellus schlug Andriskos und Makedonien wurde nun römische
Provinz. Andriskos wurde 146 v.u.Z. hingerichtet.