Tochter des Gylippos
Bengtson Hermann: Seite 168
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"Herrschergestalten des Hellenismus."
Ein eigenartiges Schicksal hatte ihn mit der Witwe des Agis IV., Agiatis, zusammengeführt. Er hatte sie, noch im Jahr 241, auf Befehl seines Vaters, des Königs Leonidas II., heiraten müssen. Leonidas, der den Mord an Agis auf dem Gewissen hatte, war für die Ehe mitverantwortlich. Was er sich davon versprochen hat, bleibt im Verborgenen. Vielleicht wollte er sich des reichen Besitztums der Königin-Witwe versichern, denn diese war in der Tat die Tochter eines der reichsten Männer Spartas, des Gylippos. Agiatis wird als die schönste Frau Griechenlands gerühmt. Sie hat ihren jungen Gatten Kleomenes ganz im Sinne des Agis beeinflußt.
Droysen Johann Gustav: Band III Seite 285
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"Geschichte des Hellenismus."
Agis‘ Bruder Archidamos
war geflüchtet und Agis‘ Witwe
Agiatis
zwang Leonidas, um die reiche Erbschaft
des PROKLIDEN-Hauses an sein
Geschlecht zu bringen, sich mit seinem noch nicht einmal erwachsenen
Sohn
Kleomenes zu vermählen; so kam auch
das eben geborene Knäblein des Agis
unter die Gewalt des Leonidas.
1. oo Agis IV. König von Sparta
265 † 241 v.u.Z.
241 v.u.Z.
2. oo Kleomenes III. König von Sparta
260 v.u.Z. † 219 v.u.Z.
Literatur:
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Bengtson Hermann: Herrschergestalten des Hellenismus.
Verlag C.H. Beck München 1975 Seite 168, 174 - Droysen Johann
Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band III Seite 285
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