Agiatis                                            Königin von Sparta
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    223 v.u.Z.
 

Tochter des Gylippos
 

Bengtson Hermann: Seite 168
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"Herrschergestalten des Hellenismus."

Ein eigenartiges Schicksal hatte ihn mit der Witwe des Agis IV., Agiatis, zusammengeführt. Er hatte sie, noch im Jahr 241, auf Befehl seines Vaters, des Königs Leonidas II., heiraten müssen. Leonidas, der den Mord an Agis auf dem Gewissen hatte, war für die Ehe mitverantwortlich. Was er sich davon versprochen hat, bleibt im Verborgenen. Vielleicht wollte er sich des reichen Besitztums der Königin-Witwe versichern, denn diese war in der Tat die Tochter eines der reichsten Männer Spartas, des Gylippos. Agiatis wird als die schönste Frau Griechenlands gerühmt. Sie hat ihren jungen Gatten Kleomenes ganz im Sinne des Agis beeinflußt.

Droysen Johann Gustav: Band III Seite 285
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"Geschichte des Hellenismus."

Agis Bruder Archidamos war geflüchtet und Agis Witwe Agiatis zwang Leonidas, um die reiche Erbschaft des PROKLIDEN-Hauses an sein Geschlecht zu bringen, sich mit seinem noch nicht einmal erwachsenen Sohn Kleomenes zu vermählen; so kam auch das eben geborene Knäblein des Agis unter die Gewalt des Leonidas.
 
 
 
 
 

  1. oo Agis IV. König von Sparta
           265 241 v.u.Z.

  241 v.u.Z.
  2. oo Kleomenes III. König von Sparta
           260 v.u.Z. 219 v.u.Z.
 
 
 
 

Literatur:
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Bengtson Hermann: Herrschergestalten des Hellenismus. Verlag C.H. Beck München 1975 Seite 168, 174 - Droysen Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band III Seite 285 -