Flavius Theodosius                         Römischer Feldherr
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um 320/25 Anfang 376 hingerichtet
                      Karthago
 

Sohn des N.N. aus christlicher spanischer Familie
 

Thiele, Andreas: Tafel 484
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa"

THEOSOSIUS
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    375 hingerichtet

aus christlicher Familie/Spanien

Theodosius stieg zum Reichsfeldherrn ("Magister militum et equitum") auf und gewann für Kaiser Valentinian I. England und Nord-Afrika zurück. Er befestigte den englischen Linmes, verstärkte auch die römische Flotte und besiegte 372 die Alemannen. Er wurde von Neidern bei Kaiser Valentinian angeschwänzt, abgesetzt und hingerichtet.



Gottschalk Gisela: Seite 242,244
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"Die großen Cäsaren. Ihr Leben, ihre Taten, ihre Zeit."

Theodosius, ein Feldherr Valentinians, besiegte im Jahre 368 die Sachsen, Picten und Scoten in Britannien und erneuerte abermals den Hadrianswall. 370 siedelte er in Oberitalien Alemannen an. Zwei jahre später warf Theodosious in Afrika einen Aufstand der Mauren nieder, deren Fürst Firmus als Gegen-Kaiser aufgetreten war.
Kaiser Valens, der gegen Ende seines Lebens eine krankhafte Furcht vor Magie entwickelte, ließ eine angeblich in Verbindung mit Prophezeiungen über einen künftigen Herrscher entstandene Hofintrige blutig niederschlagen. Es kam zu zahlreichen Hinrichtungen, zu deren Opfern neben angesehenen nichtchristlichen Philosophen auch der Feldherr Theodosius gehörte.

Grant, Michael: Seite 326,336,341
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"Die römischen Kaiser. Von Augustus bis zum Ende des Imperiums. Eine Chronik."

Stammtafel: Seite 326
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   Theodosius der Ältere oo Thermantia die Ältere

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                              Theodosius I. der Große

                              1. oo Aelia Flacilla

                              2. oo Galla

Nach Valentinianus' Tod am 17. November 375 wurde Gratianus zum Alleinherrscher des Westens ernannte, und nur fünf Tage später wurde in Aquincum (Budapest) sein erst vier Jahre alter Bruder Valentinianus II. zum Augustus erhoben. Obwohl das ohne Wissen Gratianus' und seiner Ratgeber geschah, duldeten sie diese Erhebung. In dem folgenden Machtkampf, der sich hinter Gratianus' Rücken abspielte, waren Theodosius der Ältere, Kommandeur der Reiterei im Westen, und Maximinus, Prätorianer-Präfekt in Gallien, die Hauptpersonen. Sie unterlagen aber beide ihren Gegnern und wurden hingerichtet.
Sein Vater, Theodosius der Ältere, leitete von 368 bis 369 eine Spezialeinheit der Feldarmee und stieg anschließend, 369-375, zum obersten Befehlshaber der Reiterei auf ("magister equitum"), zunächst im kaiserlichen Hauptquartier und danach in Africa. Nachdem sein Vater 375 unter Valentinianus I. wegen Hochverrats verurteilt und ein Jahr später unter Gratianus hingerichtet worden war, zog sich Theodosius auf seine Güter in Spanien zurück.

Flavius Theodosius ging 368 nach Britannien und stellte hier die römische Herrschaft wieder her. Nach seiner Rückkehr 369 oder 370 wurde er Reichsfeldherr für die Reitertei. Als solcher schlug er in Afrika den Aufstand des Firmus nieder. Er befestigte den britischen Limes, verstärkte auch die römische Flotte und besiegte 372 die Alamannen. Durch sein Auftreten gegen den Comes Africae Romanus machte er sich Feinde am Hofe und wurde Anfang 376 in Karthago hingerichtet. Der Grund der gegen erhobenen Klage ist unbekannt, doch deutet Amminian an, daß sein Ende unverschuldet war. Nach der Thronbesteigung seines Sohnes wurde Theodosius rehabilitiert.
 
 
 
 

  oo Thermantia die Ältere
            † 
 
 
 
 

Kinder:

  Honorius
  um 350 383

  Theodosius I. der Große
  11.1.346 17.1.395
 
 
 
 

Literatur:
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Dahn Felix: Die Völkerwanderung. Germanisch-Romanische Frühgeschichte Europas. Verlag Hans Kaiser Klagenfurt 1977 Seite 325,327 - Gottschalk Gisela: Die großen Cäsaren. Ihr Leben, ihre Taten, ihre Zeit. Scherz Verlag Bern und München 1980 Seite 242,244 - Grant, Michael: Die römischen Kaiser. Von Augustus bis zum Ende des Imperiums. Eine Chronik. Bechtermünz Verlag Augsburg 1977 Seite 326,336,341 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 484 -