Norwich John Julius: Band I Seite 323-333
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"Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches."

Eine Woche vor seinem Tod hatte Kaiser Tiberios Maurikios, einen jungen Kappadokier, zu seinem Nachfolger bestimmt und ihm gleichzeitig seine zweite Tochter Constantina zur Frau gegeben. Maurikios rühmte sich bereits einer erfolgreichen militärischen Vergangenheit. Er war soeben von einem vierjährigen Aufenthalt an der persischen Front zurückgekehrt, wo er das Heer weitgehend reorganisiert und seinen entmutigten Offizieren neues Leben und neue Hoffnung eingegeben hatte. "Du aber, Maurikios, sollst mir zu unserem schönsten Grabschmuck dein Kaisertum machen" waren unter anderem die letzten Worte des sterbenden Kaisers gewesen. Die folgenden zwanzig Jahre regierte Maurikios das Reich kompetent und mit fester Hand. Da er den Thron während einer der kurzen Pausen bestieg, die den nicht enden wollenden Krieg mit den SASSANIDEN gelegentlich unterbrachen, konnte er sich ernsthaft Gedanken über die Lage im Westen und die Überreste von Justinians Eroberungen in Italien und Afrika machen. In der Folge schuf er die beiden großen Exarchate von Ravenna und Karthago, die nach streng militärischen Grundsätzen organisiert waren und einem Exarchen unterstanden, der die absolute Macht über die militärische und die zivile Administration innehatte. Sie blieben lange Zeit die wichtigsten westlichen Stützpunkte kaiserlicher Macht.
Aber nur zu bald flammten die Feindseligkeiten mit Persien wieder auf. Der alte Chosrau war 579 gestorben, nur wenige Monate nach Justin. Er wurde von seinem Sohn Hormisdas abgelöst, der den Kriegseifer seines Vaters ungeschmälert geerbt hatte. Maurikios hatte ihm 581 zwar eine so schwere Niederlage zugefügt, dass er Zeit brauchte, um seine zerschlagene Armee wiederaufzubauen. Bis zum Ende des folgenden Jahres hatte er aber seine Angriffe erneut aufgenommen. Eine detaillierte Schilderung des nun folgenden Kriegsverlaufs zu geben hätte keinen großen Sinn. Es soll an dieser Stelle nur festgehalten werden, dass Byzanz trotz einer ernstzunehmenden Revolte in seinem Heer im Jahre 588 noch zwei weitere Jahre standhalten konnte und dass ein Staatsstreich in Persien zu einem Bürgerkrieg führte. Hormisdas wurde getötet, sein Sohn Chosrau II. flüchtete auf byzantinisches Reichsgebiet und bat Maurikios um Hilfe. Obwohl ihm sein Magistrat praktisch einstimmig abriet, erblickte der Kaiser darin eine Chance, die er auf keinen Fall verpassen wollte. Er sagte dem SASSANIDEN-König die nötige Unterstützung zu, aber nur unter dem Vorbehalt, dass dieser dafür einen Friedensvertrag zwischen den beiden Reichen unterzeichnete. Dessen Bedingungen zufolge fielen das persische Armenien sowie das östliche Mesopotamien, einschließlich der beiden großen Städte Dara und Martyropolis am Tigris, an Byzanz zurück. Im Jahre 591 brachte der junge Chosrau II. mit Maurikios' Hilfe den Widerstand der Opposition zu Fall. Buchstabengetreu hielt er sein Wort. Der Krieg mit Persien war zu Ende, früher und zu günstigeren Bedingungen, als irgend jemand zu erwarten gewagt hätte.
Jetzt konnte sich Maurikios endlich mit seiner ganzen Streitmacht einem Feind entgegenwerfen, der im Verlauf der vergangenen zwei Jahre ebenso gefährlich geworden war wie Persien. 571 hatten die Awaren ihren ersten wichtigen Sieg über Tiberios errungen, der damals Cäsar und Mitregent des Reiches war. Als nächstes hatten sie 581 mit einer List Sirmium eingenommen, die Schlüsselstadt an der Save, und sie bald darauf als Basis für die Räumung mehrerer schlecht verteidigter byzantinischer Festungen entlang der Donau benutzt. In der Zwischenzeit erhöhten sie ihre Tributforderungen fortlaufend, bis Maurikios 584 gezwungen war, der enormen Summe von 100.000 Goldstücken zuzustimmen. Ein Elefant und ein goldenes Bett - Beschwichtigungsgeschenke - waren vom awarischen Chagan verächtlich zurückgewiesen worden. Zu der Zeit hatte der Kaiser bereits Komentiolos, den ehemaligen Befehlshaber seiner Leibwache, zum Feldherrn seines Heeres im Westen ernannt. Das Heer bestand jedoch nur noch aus 10.000 Mann, und von denen waren kaum mehr als die Hälfte ausgebildete Soldaten. Abgesehen von einem deutlichen Sieg bei Adrianopel gelang es ihm nicht, die hereinbrechende Flut der vielen nichtrömischen Vökerschaften einzudämmen.
Der Friede mit Persien bedeutete, dass Maurikios plötzlich viel größere Streitkräfte zum Einsatz im Westen zur Verfügung standen. Seine Euphorie war so groß, dass er erklärte, er beabsichtige, selbst ins Feld zu ziehen. Der Patriarch und der Senat, ganz zu schweigen von seiner Familie, flehten ihn an, sein Leben nicht so leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Doch er wollte nicht auf sie hören. So wie sich die Dinge entwickelten, hätten sie sich aber gar nicht erst zu sorgen brauchen. Der Kaiser kam nur gerade bis nach Anchialos am Golf von Burgas im heutigen Bulgarien, als ihn das unerwartete Eintreffen einer persischen Gesandtschaft eilig nach Konstantinopel zurückrief. Bis die Gesandten wieder abgereist waren, verspürte er keine Lust mehr, zu seinem Heer zurückzukehren. Vielleicht war das ganz gut so. Trotz der neugefundenen Stärke seiner Truppen gelang es diesen nämlich nicht, die slawische Landnahme aufzuhalten, und auch der Krieg gegen die beutegierigen Awaren dauerte während seiner restlichen Regierungszeit an, ja, er führte sogar indirekt zu seinem Tod.
Maurikios' Schwierigkeiten im Westen wurden noch kompliziert durch den Umstand, dass sich seine Beziehungen zum Papsttum verschlechterten.
Vom ersten Augenblick seiner Thronbesteigung an hatte Maurikios mit dem alles dominierenden Problem chronischen Geldmangels zu kämpfen. In Folge der Extravaganz seines Vorgängers hatte er einen mehr oder weniger bankrotten Staat geerbt. Die beinahe unaufhörlichen Kriege im Osten wie im Westen - ganz zu schweigen von den enormen Tributen, die er seinen potentiellen Feinden zahlen mußte - machten es ihm unmöglich, die kaiserlichen Schazttruhen so zu füllen, wie er sich das gewünscht hätte. Das Ergebnis war eine Knauserigkeit, die in seinen späteren Jahren zur Obsession wurde. Damit machte er sich bei seinen Untertanen immer unbeliebter, insbesondere da er mit der Zeit jegliches Feingefühl dafür verlor, wie weit er gehen durfte. Bereits 588 hatte seine Bekanntmachung, sämtliche Militärzuteilungen um ein Viertel zu kürzen, in der Armee des Ostens zu gefährlichen Revolten geführt. 599 soll er sich, auch diesmal aus Spargründen, geweigert haben, 12.000 Gefangene freizukaufen, die darauf von den Awaren getötet wurden. Drei Jahre später erließ er eine Verordnung mit besonders verheerenden Folgen für das Reich, indem er darauf bestand, dass das Heer im kommenden Winter nicht in seinen Stützpunkt zurückkehren dürfe, sondern im ungemütlichen Hinterland jenseits der Donau ausharren müsse.
Die Reaktion erfolgte unverzüglich und drastisch. Die Soldaten hatten acht Monate lang heftig gekämpft und waren am Ende ihrer körperlichen und geistigen Kräfte: Sie hatten geplündert und dabei beträchtlich Beute gemacht, aber das brachte ihnen erst dan wirklich etwas ein, wenn sie die Schätze auf den Märkten von Konstantinopel verkaufen konnten. Zudem bestand eine allgemein eingehaltene Tradition, dass die Soldaten im Winter zu ihren Frauen und Kindern zurückkehrten. Statt dessen wurde ihnen nun befohlen, die große Kälte und alle Unannehmlichkeiten eines Winters unter Zeltplanen in der pannonischen Ebene auf sich zu nehmen, von der lokalen Bevölkerung zu leben, so gut sie konnten, und in der ständigen Gefahr, von gegnerischen Clans überfallen zu werden - und alles nur, weil ihr geiziger Kaiser behauptete, er könne es sich nicht leisten, sie nach Hause zu lassen. Als sie die Festung von Securisca (das heutige bulgarische Nikopol) erreichten, wo sie die Donau überqueren sollten, weigerten sie sich katagorisch, auch nur einen Schritt weiterzumachen. Alle Verhandlungen und Bitten ihres Befehlshabers Peter, dessen Stand auch nicht gerade besser wurde durch die Tatsache, dass er des Kaisers Bruder war, führten zu nichts. Sie wandten sich zornig vom ihm ab, hoben einen ihrer Zenturionen, eine gewissen Phokas, auf ihre Schilde und erklärten diesen zu ihrem Anführer.
Peter, zweifellos heilfroh, mit dem Leben davongekommen zu sein, eilte mit der Nachricht von der Meuterei nach Konstantinopel und überbrachte dem Kaiser eine Mitteilung der Rebellen. Diese schickten sich zur selben Zeit an, gegen die Hauptstadt vorzurücken, betonten jedoch, dass sie nicht die Absicht hätten, Phokas zum Kaiser zu machen. Maurikios würden sie zwar nicht mehr anerkennen, seiner Familie ihre Loyalität aber nicht entziehen. Sie seien bereit, seinen 17-jährigen Sohn Theodosios (er wäre der erste purpurgeborene Kaiser seit Theodosios II. gewesen) oder anderenfalls seinen Schwiegervater Germanos als Nachfolger auf den Thron zu erheben.
Zufällig befanden sich die beiden Männer gerade zusammen auf der Jagd. Sie wurden sogleich von Maurikios zurückbeordert und des Verrats bezichtigt. Theodosios wurde ausgepeitscht, Germanos, der (mit guten Grund) um sein Leben fürchtete, floh in die Hagia Sophia, wo es ihm mit Hilfe zahlreicher Anhänger gelang, mehreren Versuchen der kaiserlichen Garde, ihn mit Gewalt hinauszuzerren, zu widerstehen. Der Kaiser hatte unterdessen die Demen um Unterstützung gebeten, jene beliebten Zirkusparteien der Blauen und der Grünen, die Tiberios wieder gesellschaftsfähig gemacht hatte und die erneut wichtige Kräfte in der Stadt verkörperten. Er hatte gehofft, sich die Ergebenheit beider Gruppen sichern zu können, und war erleichtert gewesen, als sie einwilligten, die Theodosianische Mauer gegen die vorstoßenden Rebellen zu besetzen, bemerkte aber bald, dass er sich zwar auf die Loyalität der 900 aktiven Blauen verlassen konnte, die 1.500 Grünen ihm hingegen gefährlich werden konnten. In der Zwischenzeit waren in der ganzen Stadt Unruhen ausgebrochen. Eine wütende Menge hatte sich auf dem Platz vor dem Palast versammelt, stieß Verwünschungen gegen den Kaiser aus und schrie nach seinem Blut.
In jener Nacht - man schrieb den 22. November - schlichen sich Maurikios, seine Frau Constantina und ihre acht Kinder zusammen mit Konstantin Lardys, dem Prätorianer-Präfekten des Ostens, dessen Haus von der Menge niedergebrannt worden war, verkleidet aus dem Palast und bestiegen ein kleines Boot, das sie über das Marmarameer nach Asien bringen sollte. Ein schwerer Sturm brachte sie jedoch weit von ihrem Kurs ab. Sie landeten schließlich in der Bucht von Nikomedia, in unmittelbarere Nähe zur Kirche des Märtyrers Autonomos. Der Kaiser war nach mehreren heftigen Gichtanfällen nicht mehr reisefähig und mußte mit Constantina und den Kindern dort bleiben. Nur Theodosios und der Präfekt reisten nach Osten weiter an den Hof des SASSANIDEN-Königs. Für Chosrau, der seinen Thron Maurikios' Unterstützung verdankte, war jetzt die Gelegenheit gekommen, sich zu revanchieren.
In Konstantinopel hatte Germanos unterdessen seine Zuflucht in der Hagia Sophia verlassen. Ermutigt durch die breite Unterstützung, die er erhalten hatte, versuchte er, die Macht zu ergreifen. Er wußte, dass alles von der Gunst der Demen abhing. Er hatte zwar stets die Blauen vorgezogen, doch es war klar, dass er keine Chance hatte ohne die Rückendeckung der viel zahlreicheren und einflußreicheren Grünen. Ihrem Anführer Sergios versprach er deshalb eine reiche Belohnung, sobald das Reich erst in seiner Hand sei. Nach reiflicher Überlegung lehnte Sergios das Angebot ab. Im innersten davon überzeugt, dass Germanos all seinen Beteuerungen zum Trotz sich niemals wirklich gegen ihre Gegner stellen würde, schlugen sich die Grünen auf Phokas' Seite, der in der Zwischenzeit mit den Truppen den Stadtrand erreicht hatte.
Auch Phokas hatte sich entschieden. Dass er einst jedwede kaiserlichen Ambitionen von sich gewiesen hatte, mag damals zwar aufrichtig gemeint gewesen sein, aber nun hatte sich das Blatt gewendet, war doch der Thronkandidat (Theodosios) geflohen und andere (Germanos) offenbar nicht mehr annehmbar. Phokas sandte deshalb von seinem Hauptquartier auf dem Hebdomon einen Boten mit einer Nachricht nach Konstantinopel, die von der hohen Kanzel der Hagia Sophia verlesen werden sollte. Darin forderte er dem Patriarchen, den Senat und das Volk auf, sich sogleich zur Kirche von Johannes dem Täufer zu begeben. Und dort wurde dieser "ausschweifendste Kentaur" - wie Theophylaktos ihn bezeichnet - wenige Stunden später zum byzantinischen Kaiser gekrönt. Am nächsten Morgen fuhr er im Triumph in einem von vier Schimmeln gezogenen Wagen in der Hauptstadt ein und überschüttete im Vorbeifahren die Menge mit einem Goldregen. Am Tag danch übergab er den Soldaten die traditionellen Geschenke und setzte mit noch größerem Pomp seine Frau Leontia in Rang und Namen der Augusta ein.
Während jener Zeremonie kam es zwischen den Blauen und den Grünen zu einem Handgemenge. Als ein gewisser Alexander die Auseinandersetzungen schlichten wollte, hörte man mehrere Blaue rufen: "Geh, erkundige dich nach der Lage. Maurikios ist noch nicht tot." Dies hatte Phokas nun gewiß nicht vergessen, und da ihm der Zustand nicht behagte, war er fest entschlossen, Abhilfe zu schaffen. Dazu entsandte er einen Trupp Soldaten nach Asien, der die Flüchtigen rasch aufstöberte. Maurikios unternahm keinen Fluchtversuch, er konnte nicht mehr. In der Tat schien er seine Ergreifung fast zu begrüßen. Er schickte sogar einen Boten, um Theodosios und Konstantinos Lardys zurückzurufen, und hielt das Kindermädchen vom Versuch ab, einen seiner Söhne durch ein anderes Kind zu ersetzen, ja, er soll ungerührt zugesehen haben, wie seine vier jüngeren Söhne vor seinen Augen niedergemetzelt wurden und nur immer wieder gemurmelt haben: "Gerecht bist du Herr, und gerecht ist dein Urteil." Dann trat er ohne ein weiteres Wort vor den Henker, und dieser tötete ihn mit einem Hieb. Alle Leichen warf man ins Meer. Theophylaktos erzählt, wie eine große Menge Schaulustiger zusammenströmte, um zu sehen, wie sie auf dem ruhigen Wasser in der Bucht leise auf und ab schaukelten. Lilios, der Führer des Trupps, kehrte mit fünf abgeschlagenen Köpfen nach Konstantinopel zurück, wo sie später auf dem Hebedomon zur Schau gestellt wurden.
Als Herrscher hatte Maurikios zweifellos seine Fehler gehabt. Er hatte zur Vetternwirtschaft geneigt, was dazu führte, dass er unfähige Leute wie seinen Bruder Peter in Positionen beförderte, die ihre Fähigkeiten weit überstiegen, und Familienmitgliedern und anderen Günstlingen große Güter vermachte. In Anbetracht seiner berüchtigten Knauserigkeit waren seine Untertanen auch überrascht zu sehen, welch große Summen er dafür ausgab, den unbedeutenden kleinen kappadokischen Ort Arabissus, in dem er geboren war, wiederholt in eine reiche, prächtige Stadt zu verwandeln. Wir haben schließlich seinen eigenartigen Mangel an Feingefühl seinen Untertanen gegenüber gesehen und seine Unfähigkeit, zu beurteilen, wie weit man mit unliebsamen Maßnahmen gehen durfte. In anderen Belangen hatte er sich wieder als kluger und weitsichtiger Staatsmann erwiesen. Ganz abgesehen von seinen neu errichteten Exarchaten Karthago und Ravenna hatte er die Verwaltung des Reichs neu organisiert und die verstreuten kaiserlichen Herrschaftsgebiete im Osten wie im Westen in ein neues Provinzsystem eingeteilt, das viel einfacher und logischer war als das alte. Er war darauf bedacht, die letzte Verantwortung für alle Provinzen statt in zivile in militärische Hände zu legen. So erhielt der ehemalige Magister militum neu den Titel eines Exarchen; damit war er faktisch ein souveräner Vizekönig und direkt dem Kaiser unterstellt. Hätte zu Justinians Zeiten ein so straffe Organisation bestanden, hätte Byzanz die italienische Halbinsel möglicherweise um einiges rascher erobert, und vielleicht wäre es gar gelungen, die lombardische Einwanderung aufzuhalten.
Somit hat Maurikios seinen tragischen Untergang im Grunde nicht verdient, obwohl er die Schuld daran größtenteils sich selbst zuzuschreiben hat. Durch eine Kombination von Entschlossenheit, Klarsicht und Knochenarbeit ließ er das Reich viel stärker zurück, als er es vorgefunden hatte. Und dies ist mehr, als man von seinen drei Vorgängern sagen kann. Hätte er seinen Soldaten nur etwas mehr Brot zugestanden oder seinem Volk ein paar zusätzliche Spiele, wäre er seinem Schicksal womöglich mit Leichtigkeit entgangen. Aber auch so, wie die Dinge lagen, sollte es nur wenige Wochen dauern, bis seine Untertanen seinen Tod bitter beklagten und sich fragten, wie sie ihn je dem verworfenen sadistischen Ungeheuer hatten opfern können, das nun seine Stelle einnahm.