Tochter des N.N.
Norwich John Julius: Band I Seite 449,451
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"Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches."
Der 17-jährige Kaiser
Konstantin VI., der die Beschlüsse des zweiten Konzils
von Nikäa unterzeichnet hatte, war noch immer nicht mehr als eine
Gallionsfigur. Und trotz seiner Heirat mit der schönen Paphlagonierin
Maria von Amnia im darauffolgenden Jahr
war er mit seiner Rolle für den Augenblick zufrieden.
Im Januar 795 erfuhren sie zu ihrem Entsetzen, dass er
sich von seiner Frau hatte scheiden lassen, um eine zweite Ehe einzugehen.
Trotz ihrer Schönheit war Maria von Amnia
offenbar
nicht die Richtige gewesen. Sie hatte zwar eine Tochter namens Euphrosyne
zur Welt gebracht, und diese erlangte dreißig Jahre später als
Frau Michaels II. kaiserlichen Rang.
Das Paar hatte jedoch keinen Sohn, auf dessen sichere Nachfolge man hätte
bauen können. Im übrigen war Konstantin
ihrer
ohnehin überdrüssig, hatte er sein Herz doch seit langem an die
Hofdame
Theodote verloren.
Maria wurde
kurzerhand in ein Kloster gesteckt, Patriarch Tarasios gab
der Scheidung widerwillig seinen Segen, und im folgenden August wurden
Konstantin und
Theodote
im Mamaspalast außerhalb von Konstantinopel getraut.
789-795
oo 1. Konstantin VI. Porphyrogennetos Kaiser von
Byzanz
771 † 15.8.797 ermordet
Kinder:
1. Ehe
Euphrosyne
†
-
oo Michael II. Kaiser von Byzanz
† 1.10.829
Literatur:
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Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des
oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München
1993 Band I Seite 449,451 -