Illegitime Tochter des Kaisers
Michael
VIII. Palaiologos von Byzanz
Thiele, Andreas: Tafel 210
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
MARIA (unehelich)
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† nach
1307
Maria Palaiologina gründete das Kloster Mugolion.
1265
oo ABAGA, Ilkhan/Persien
† 1282
Für Hulagu war
das Bündnis mit den Byzantinern von Wichtigkeit, weil es ein Mittel
war, um die Türken Anatoliens im Zaum zu halten. Er stand in Verhandlungen
wegen einer Dame aus der kaiserlichen Familie von Konstantinopel, die er
der Zahl seiner Gemahlinnen hinzuzufügen gedachte; als Kaiser
Michael für diesen Ehrenplatz seine uneheliche Tochter
Maria
auswählte,
wurde sie vom Patriarchen nach Täbris geleitet.
Der Tod Abagas' christlicher
Stiefmutter Dokuz Khatun hatte ihre Glaubensgenosssen
aller Sekten ihrer bedeutendsten Freundin beraubt; aber sie fanden eine
neue Beschützerin in der byzantinischen Prinzessin
Maria. Als sie am Hof des Ilkhans eintraf, war Hulagu
tot:
aber sie wurde unverzüglich mit Abaga
vermählt,
der bald hohe Achtung für sie empfand; und alle seine Untertanen,
die sie unter dem Namen Despina Khatun kannten, verehrten sie um
ihrer Klugheit und Herzensgüte willen.
Ilkhan
Ghazzan war ein guter Freund der Christen, denn er war von der
Despina Khatun, der bezaubernden Gemahlin des Ilkhans
Abaga, die der ganze Osten verehrte, aufgezogen worden.
1265
oo Abaga Ilchan
† 1282
Kinder:
Theodora "Archantlun"
†
oo Isaak Asanes, Prinz von Bulgarien
† um1351
Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge,
Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978 Seite 1099,1111,1207
- Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur
europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs-
und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994
Tafel 210 -