Maria Lakapene                              Zarin von Bulgarien
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um 910 wohl 963
 

Tochter des Kaisers Christophorus Lakapenos von Byzanz und der Sophia
 

Lexikon des Mittelalters: Band V Spalte 1621
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Lakapenoi
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Byzantinische Familie wohl armenischer Abstammung

Ab 921 Haupt-Kaiser, ließ Romanos auch drei Söhne zu Mit-Kaisern krönen (Christophoros 921 [+ 931]), Stephanos und Konstantinos 924). Seine Tochter Maria heiratete den bulgarischen Zaren Peter, drei weitere Töchter byzantinische Adllige.



Thiele, Andreas: Tafel 196
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

MARIA LAKAPENE
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    wohl 963

Intrigenreiche Mitregentin in Bulgarien

 927
  oo PETER I. DER HEILIGE, Zar von Bulgarien
            969



Norwich John Julius: Band II Seite 196,200
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"Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches."

Am 8. Oktober 926 wurde Christophoros Tochter Maria Lakapena mit dem Bulkgaren-Khan Peter verheiratet.
Von der Familie LAKAPENOS behielten 945 nur die Kaiserin Helene, der Patriarch Theophylax sowie die Zarin Maria-Irene im fernen Bulgarien ihre Machtstellung [21 Einige Jahre später wurde Christophoros' Sohn Michael zum Magister und Rektor ernannt, und Konstantin Lakapenos' Sohn Romanos erklomm den Rang eines Patrikios, nachdem man ihn entmannt hatte.].
Eine einprägsame Kostprobe seines stümperhaften Benehmens gab er bereits 965, als eine Gesandtschaft aus Bulgarien eintraf, um die jährlichen Tribute abzuholen, die zwischen Romanos Lakapenos und Zar Peter anläßlich dessen Eheschließung mit Kaiser-Tochter Maria-Irene im Jahre 927 vereinbart worden waren. Es trifft zwar zu, dass die bulgarische Gesandtschaft ihr Glück herausforderte, denn Zarin Maria-Irene war ein oder zwei Monate zuvor gestorben, und Nikephoros hätte mit Recht darauf hinweisen können, dass die Übereinkunft mit ihrem Tod hinfällig war. Dann ließ er sie auspeitschen und schickte sie mit leeren Händen nach Preslaw zurück.

Tschilingirov Assen: Seite 157
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"Bulgarien. Kulturgeschichte im Prisma."

Der Tod Simeons 927 setzte diesen Ambitionen ein Ende. Der kurz darauf folgende Friedensschluß sicherte freilich durch Vertrag seinem Nachfolger Peter sowohl den Zarentitel als auch - durch die Vermählung mit der Enkelin des byzantinischen Kaisers Romanos Lakapenos, Marie-Irene - eine Bindung an die herrschende byzantinische Kaiserdynastie, ohne ihm aber Vorrechte auf den Thron des byzantinischen Kaisers einzuräumen, denn nach dem byzantinischen Staatsrecht war die Thronnachfolge auf diese Weise ausgeschlossen.
 
 
 
 

 8.10.927
  oo Peter I. Zar von Bulgarien
       um 903 30.1.969/70
 
 
 
 

Kinder:

  Roman Prinz von Bulgarien
        997/98

  Boris II.
  um 930 986
 
 
 
 

Literatur:
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Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München 1993 Band II Seite 196,200 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 196 - Tschilingirov Assen: Bulgarien. Kulturgeschichte im Prisma. - Prisma-Verlag Zenner und Gürchott Seite 157 -