Tochter des N.N
Bridge Anthony: Seite 95
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"Theodora. Aufstieg und Herrschaft einer byzantinischen
Kaiserin."
Während er in den Palast zurückkehrte, verbreitete
sich die Nachricht, daß des Anastasios
Neffen befreit worden seien. Daraufhin setzten sich die Massen im
Hippodrom in Bewegung und drängten zum Hause des Hypatios,
entschlossen, ihn an Justinians Statt
zum Kaiser zu machen, ob es ihm paßte oder nicht.
Es paßte ihm ganz und gar nicht. Er hatte diesen
Augenblick vorausgesehen und in dem Bestreben, sich ihm nicht auszusetzen,
Justinian
am Vorabend gebeten, ihn nicht aus dem Palast zu verstoßen.
Seiner Frau Maria gefiel die
Sache noch weniger als ihm. Sie flehte ihn unter Tränen an, sich nicht
vom Pöbel hinreißen zu lassen zu einem Schritt, der - dessen
war sie gewiß - seinen Tod bedeuten würde. Aber das Volk wollte
wollte kein "Nein" als Antwort hinnehmen. Der zitternde
Hypatius
wurde, obwohl er sein Widerstreben beteuerte, aus dem Haus geschafft und
von Hunderten jubelnder "Anhänger" zum Forum des Konstantin getragen.
Bei seiner Ankunft wurde er mit stürmischem Beifall begrüßt.
Eine goldene Kette, die jemand als Halsband trug, wurde rasch requiriert
und ihm wie ein Diadem um den Kopf gewunden. Dabei schrie die Menge: "Lang
lebe Hypatios!" Während er auf
diese Weise gewaltsam zum Monarchen gemacht wurde, zitterte Hypatios
vor Furcht wie ein Blatt.
oo Hypatios Kaiser von Byzanz (532)
um 470 †
19.1.532 hingerichtet
Literatur:
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Bridge Anthony: Theodora. Aufstieg und Herrschaft
einer byzantinischen Kaiserin. Heinrich Hugendubel Verlag Kreuzlingen/München
1999 Seite 95 -