Manuel Komnenos-Dukas-Angelos   Regent von Thessalonich
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   1241
 

Sohn des Sebastokrators Johannes Dukas-Angelos; Cousin der Kaiser Alexios III. und Isaak II.
 
 

Thiele, Andreas: Tafel 205
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

MANUEL KOMNENOS-DUKAS-ANGELOS
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    1241

Manuel Komnenos-Dukas-Angelos wurde thessalischer Despot und führte ab 1230 für seinen inhaftierten BruderTheodor I. die Regentschaft in Thessalonich. Er blieb ohne große Bedeutung, mußte alle Kaiserambitionen aufgeben und trat dem Bündnis Bulgarien-Nikäa gegen das Lateinische Kaiserreich bei.

  1) oo EUFEMIA VON SERBIEN, Tochter des Großfürsten Stephan I. Nemanja
                 wohl 1225

  2) oo MARIA VON BULGARIEN, Tochter des Zaren Iwan II. Asen
                

1237 zurückgesandt



Norwich John Julius: Band III Seite 218-248
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"Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches."

Trotz seiner Kühnheit und seiner Selbstsicherheit und obwohl die Kette seiner Siege niemals abgerissen war, mußte Theodor erkennen, dass er seinen Meister gefunden hatte. Sein Heer wurde geschlagen, er selbst geriet in Gefangenschaft. Sein Bruder Manuel durfte zwar in Thessalonike bleiben und weiterhin den Titel Despot führen, aber nur weil eine Tochter Asens ihn zum Manne nahm. Manuel fuhr - zur großen Erheiterung Johannes Vatatzes' und seiner nikäischen Untertanen - fort, seine Dekrete mit der Kaisern vorbehaltenen roten Tinte zu unterzeichnen. Abgesehen davon war er offensichtlich eine Marionette seines Schwiegervaters und gab sich wenig Mühe, etwas anderes darzustellen.
Nach einiger Zeit sah er sich wieder nach einer Frau um. Es gelang seinem Gefangenen Theodor Dukas von Thessalonike - den er vor kurzem hatte blenden lassen, weil dieser sich gegen ihn verschworen hatte -, ihn zu einer Heirat mit seiner Tochter Irene zu überreden. Was Johannes Asen sich von einer solchen Heirat versprach, bleibt etwas unklar; für Theodor lagen die Vorteile jedoch auf der Hand. Als Schwiegervater des Zaren kam er sogleich frei und gelangte unerkannt nach Thessalonike; dort setzte er seinen BruderManuel ab und an seiner Statt den eigenen Sohn Johannes auf den Thron und sprach ihm den Titel Kaiser wieder zu.
Das Jahr 1241 wurde zum Schicksalsjahr in der Geschichte der rivalisierenden Reiche. Noch bevor es sich dem Ende zuneigte, lagen drei Protagonisten im endlosen Kampf um Konstantinopel im Grab: Johannes Asen von Bulgarien, Manuel von Thessalonike und Papst Gregor IX.
 
 
 
 

  1. oo Eufemia von Serbien, Tochter des Großfürsten Stephan I. Nemanja
               wohl 1225

  2. oo Maria von Bulgarien, Tochter des Zaren Iwan II. Asen
               

        Sie wurde 1237 zurückgesandt.
 
 
 
 

Literatur:
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Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München 1993 Band III Seite 218-248 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 205 -