Sohn des N.N.
Schreiber Hermann: Seite 138
*****************
"Die Hunnen. Attila probt den Weltuntergang."
Aetius war auch nicht von Adel oder aus einer der
senatorischen Familien, sondern Sohn des Gaudentius, Bürgers
von Silistria, der allerdings eine reiche und vornehme Dame aus dem
italienischen Stammland geheiratet hatte.
Gaudentius begann seine Laufbahn, die ihn zu hohen
Offiziers- und Beamtenstellen führen sollte, als Leibwächterführer
in den Provinzen und tat sich im Jahr 399 bei der Niederreißung heidnischer
Tempel in Afrika hervor. Um 420 - das genaue Datum ist ist nicht
bekannt - fand Gaudentius bei einer Militärrevolte in Gallien
den Tod.
Riehl Hans: Seite 183
**********
"Die Völkerwanderung. Der längste Marsch der
Weltgeschichte."
Seine Familie ist barbarischer Herkunft. Aber sein
Vater
Gaudentius hatte inn römischen Diensten bereits eine
überdurchschnittliche Karriere gemacht. Unter vielen hohen Offiziers-
und Beamtenstellen, die
Gaudentius bekleidete, war die des Militärbefehlshabers
von Afrika wahrscheinlich die bedeutendste. Aus dieser Zeit, um die
Wende zum 5. Jahrhundert, ist uns sein Name als unerbittlicher Gegner des
Heidentums überliefert.
Gaudentius setzte offenbar seinen Ehrgeiz
darein, möglichst viele Tempel der alten Religion niederreißen
zu lassen. Als er um das Jahr 420 bei einer Militärrevolte
in Gallien den Tod fand, war sein Sohn Flavius Aetius bereit
auf dem Weg zu einer mindestens genauso erfolgreichen Laufbahn.
Die Mutter des Aetius war eine ebenso reiche wie
vornehme Römerin, die alles tat, um ihrem Sohn das nötige geistige
und militärische Rüstzeug für seine Karriere mitzugeben.
Günther Rigobert: Seite 77
***************
"Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und
Religion."
Sein Vater Gaudentius bekleidete
im Jahr 399 das Amt des Heerführers im römischen Afrika;
von 399 bis zu seinem Tod 425 war er Heermeister in Gallien
gewesen. Seine Mutter war eine wohlhabende Dame aus Italien.
oo N.N. (vornehme Römerin)
†
Kinder:
Flavius Aetius
um 390 † 21.9.454
Literatur:
-----------
Gregor von Tours: Fränbkische Geschichte.
Phaidon Verlag, Essen und Stuttgart 1988 Buch II Kapitel 8 - Günther
Rigobert: Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und Religion.
Militzke Verlag Leipzig 2003 Seite 77 - Riehl Hans: Die Völkerwanderung.
Der längste Marsch der Weltgeschichte. W. Ludwig Verlag 1988 Seite
183 - Schreiber Hermann: Die Hunnen. Attila probt den Weltuntergang.
Econ Verlag Wien-Düsseldorf 1990 Seite 138 -