Gaudentius                                     Magister militum
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   um 420/25
 

Sohn des N.N.
 

Schreiber Hermann: Seite 138
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"Die Hunnen. Attila probt den Weltuntergang."

Aetius war auch nicht von Adel oder aus einer der senatorischen Familien, sondern Sohn des Gaudentius, Bürgers von Silistria, der allerdings eine reiche und vornehme Dame aus dem italienischen Stammland geheiratet hatte.
Gaudentius begann seine Laufbahn, die ihn zu hohen Offiziers- und Beamtenstellen führen sollte, als Leibwächterführer in den Provinzen und tat sich im Jahr 399 bei der Niederreißung heidnischer Tempel in Afrika hervor. Um 420 - das genaue Datum ist ist nicht bekannt - fand Gaudentius bei einer Militärrevolte in Gallien den Tod.

Riehl Hans: Seite 183
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"Die Völkerwanderung. Der längste Marsch der Weltgeschichte."

Seine Familie ist barbarischer Herkunft. Aber sein Vater Gaudentius hatte inn römischen Diensten bereits eine überdurchschnittliche Karriere gemacht. Unter vielen hohen Offiziers- und Beamtenstellen, die Gaudentius bekleidete, war die des Militärbefehlshabers von Afrika wahrscheinlich die bedeutendste. Aus dieser Zeit, um die Wende zum 5. Jahrhundert, ist uns sein Name als unerbittlicher Gegner des Heidentums überliefert. Gaudentius setzte offenbar seinen Ehrgeiz darein, möglichst viele Tempel der alten Religion niederreißen zu lassen. Als er um das Jahr 420 bei einer Militärrevolte in Gallien den Tod fand, war sein Sohn Flavius Aetius bereit auf dem Weg zu einer mindestens genauso erfolgreichen Laufbahn.
Die Mutter des Aetius war eine ebenso reiche wie vornehme Römerin, die alles tat, um ihrem Sohn das nötige geistige und militärische Rüstzeug für seine Karriere mitzugeben.

Günther Rigobert: Seite 77
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"Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und Religion."

Sein Vater Gaudentius bekleidete im Jahr 399 das Amt des Heerführers im römischen Afrika; von 399 bis zu seinem Tod 425 war er Heermeister in Gallien gewesen. Seine Mutter war eine wohlhabende Dame aus Italien.
 
 
 
 

  oo N.N. (vornehme Römerin)
           
 
 
 

Kinder:

  Flavius Aetius
  um 390 21.9.454
 
 
 
 

Literatur:
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Gregor von Tours: Fränbkische Geschichte. Phaidon Verlag, Essen und Stuttgart 1988 Buch II Kapitel 8 - Günther Rigobert: Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und Religion. Militzke Verlag Leipzig 2003 Seite 77 - Riehl Hans: Die Völkerwanderung. Der längste Marsch der Weltgeschichte. W. Ludwig Verlag 1988 Seite 183 - Schreiber Hermann: Die Hunnen. Attila probt den Weltuntergang. Econ Verlag Wien-Düsseldorf 1990 Seite 138 -