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"Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und Religion."

                                AELIA GALLA PLACIDIA
                      DIE UMWORBENE KAISERTOCHTER

Im Jahre 396 kehrte Serena mit ihren Kindern und mit Galla Placidia nach dem Westen zu Honorius zurück. Galla Placidia verbrachte ihre Kindheit bei Serena und wurde von ihr erzogen. Dies entsprach auch dem letzten Willen ihres Vaters. Honorius, eine absolute Null als Kaiser, blieb ein unselbständiges Kind sein Leben lang.
Galla Placidia wuchs inzwischen zu einem hübschen Mädchen heran. Theodosius hatte ihr schon als Kind den Titel einer "alleredelsten Jungfrau" (nobilissa puella) gegeben. Bald verdichteten sich Gerüchte, daß Stilicho eine spätere Heirat - zu einem geeigneten Zeitpunkt - von Galla Placidia mit seinem etwa zwei Jahre älteren SohnEucherius plante. Sie galten schon als so gut wie verlobt.
Am 1. Januar 404 begingen der Kaiser und Stilicho in der Stadt Rom anläßlich des sechsten Konsulatsantritts des Honorius eine Feier des Triumphes über die Westgoten. Serena, ihr Sohn Eucherius, die Kaiserin Maria und Galla Placidia nahmen daran teil. Galla Placidia, damals etwa 15 Jahre alt, stand in jenen Jahren mehr im Schatten Stilichos und Serenas. Es ist aber nicht überliefert, daß sie sich nach einem Leben in christlicher Jungfräulichkeit und klösterlicher Abgeschiedenheit sehnte.
Die städtische Ordnung brach zusammen. In Rom befand sich außer Serena und ihrer Tochter Thermantia auch Galla Placidia, zu der Zeit etwa 19 Jahre alt, als sich eine schreckliche Familientragödie abspielte. In seiner Kopflosigkeit glaubte die Mehrheit des römischen Senats Gerüchten, wonach angeblich Serena Alarich nach Rom gerufen habe, um sich damit wegen des Mordes an ihrem Mann und an ihrem Sohn zu rächen. Der Senat verurteilte Serena zum Tode durch Strangulierung. Galla Placidia, in Rom offiziell als Schwester des Kaisers Repräsentantin der kaiserlichen Macht, tat nichts, um Serena, die sie aufgezogen hatte, zu retten; im Gegenteil: Sie war an diesem Vorhaben beteiligt und stimmte der Resolution des Senats zu. Es ist unwahrscheinlich, daß Galla Placidia das unsinnige Gerücht glaubte. Serena hatte nach dem Tod des Arcadius ihrem Mann abgeraten, sich derart aggressiv gegen Ostrom zu engagieren. Weshalb sich Galla Placidia dennoch so entschied, darüber gibt es nur Vermutungen. Sie könnte geglaubt haben, im Sinne ihres Bruders Honorius zu handeln und kaiserliche Autorität über faniliäre Bande zu stellen; auch könnte ihr Ärger über die von Stilicho geplante Heirat mit dem ungeliebten Eucherius sie zu ihrer Haltung veranlaßt haben. Möglich ist auch, daß sie einen Blick auf das persönliche Vermögen Serenas geworfen hatte - Stilichos Güter waren bereits beschlagnahmt worden -, das ihr Kaiser Theodosius I. vermacht hatte. Man kann auch annehmen, daß Serena früher gegenüber der Kaiser-Tochter eine strenge Zucht geübt hatte, so daß die Bindungen nicht sehr herzlich gewesen waren. Im Senat schließlich gab es noch viele Mitglieder, die erst in letzter Zeit zum Christentum übergetreten waren und insgeheim noch zu den traditionellen römischen Göttern hielten. Diese Senatoren waren gegen Serena eingenommen, weil sie als eine orthodoxe Christin im Jahr 394 eine Statue der Göttin Rhea Silvia verstümmelt hatte. Wie dem auch sei, ein Menschenleben spielte in der kaiserlichen Politik nie eine besondere Rolle; Intrigen standen auf der Tagesordnung, und Galla Placidia glaubte einfach, der Staatsraison Rechnung tragen zu müssen.
Galla Placidia war in Rom geblieben. Sie war nicht vor dem Anrücken der Goten aus der Stadt geflohen. Am 27. August 410 verließen die Goten die Stadt und nahmen eine große Menge an Beute mit. Darunter befand sich auch die Kaiser-Tochter und -Schwester Galla Placidia. Sie war nun eine Geisel Alarichs, wurde entsprechend ihrem Rang behandelt und zog mit dem gotischen Heer nach Süden mit.
Von Athaulf wird berichtet, er sei intelligent und von ansehnlicher Gestalt gewesen. Es ist möglich, daß die Geisel Galla Placidia ihn mit anderen Augen als Alarich angeblickt hat. Jedenfalls begann sich Athaulfs Haltung über Rom zu ändern, und es kann Galla Placidia gewesen sein, die ihn in diesem Sinne beeinflußte.
Im Herbst 411 hatte das westgotische Heer die Poebene erreicht. Hier, in Forum Livii (Forli), der Ort liegt zwischen Rimini und Ravenna, so berichtet Jordanes, ohne aber von zeitgenössischen Quellen bestätigt zu sein, habe die Hochzeit von Athaulf und Galla Placidia stattgefunden. Wenn an der Nachricht etwas Wahres ist, so war es eine Hochzeit nach gotischem Brauch; denn die nach römischem Ritus verbindliche Eheschließung zwischen beiden fand erst später 414 in Gallien statt, wie andere Quellen übereinstimmend berichten. Es ist möglich, daß Athaulf seine Absicht, Galla Placidia zu heiraten, in den Verhandlungen mit Honorius bekannt gab, auch daß sie solcher Verbindung nicht abneigend gegenüber stand.
Athaulf wurde römischer Bürger und zugleich von Priscus Attalus zum Heermeister ernannt. Formal war er damit seinem Widersacher Constantius ebenbürtig. Im Januar 414 wurde in Narbo die Hochzeit nach römischem Brauch gefeiert. Athaulf schickte einen gewissen Cadidianus als Brautwerber zu Galla Placidia, die in die Eheschließung einwilligen sollte.
Nach neun Monaten wurden beiden ein Sohn geboren, und Athaulf gab ihm den Namen Theodosius. Der Knabe Theodosius starb aber schon im Jahr 415.
Der Plan Athaulfs ging nicht auf. Constantius besaß nicht nur militärisches Geschick, sondern auch genügend Ehrgeiz, seine künftige Laufbahn mit der Kaiser-Tochter zu verbinden. Als er zum 1. Januar 414 sein erstes Konsulat übernahm, erhielt er von Honorius die Zusage, Galla Placidia nach ihrer Rückkehr von den Goten ehelichen zu dürfen und damit die theodosianische Dynastie zu erneuern; denn Honorius war nach wie vor kinderlos.
Mit ihrer Heirat hatte sich auch die soziale Stellung Galla Placidias verändert. Lebte sie bisher unter der Vormundschaft ihres Halbbruders Honorius, so wurde sie nun durch die Eheschließung davon befreit. Sie war eine römische Königin der unabhängigen Westgoten geworden und hoffte, ihren Mann bei seinen Bestrebungen, sich mit Honorius zu verständigen, zu unterstützen. In Spanien setzten sich die Westgoten in der Umgebung von Barcelona fest. Dort starb der Sohn Theodosius und wurde in der Nähe der Stadt beigesetzt. Aber Galla Placidia vergaß ihn nicht. Viele Jahre später ließ sie den kleinen silbernen Sarg mit den sterblichen Überresten ihres Kindes nach Rom in den Petersdom überführen. Athaulf überlebte seinen Sohn nicht lange. Im Zorn über eine vom König erlittene Beleidigung erschlug ihn ein Gote etwa Anfang August 415 in Barcelona. Sterbend riet er den Umstehenden, Galla Placidia den Römern zurückzugeben.
Der neue König Sigerich ließ Galla Placidia wie eine Gefangene vor seinem Pferd zu Fuß laufen und beabsichtigte, sie den Römern auszuliefern, um einen günstigen Friedensvertrag zu erhalten.
Galla Placidia erhielt unter dem neuen König Vallia wieder die Stellung, die sie schon bis zu ihrer Eheschließung mit Athaulf innegehabt hatte, als eine respetktvoll gehaltene Geisel.
Vallia und Constantius wollten einen baldigen Friedensschluß. Die Westgoten erhielten den Status von Föderaten und 600.000 Maß Getreide. Im Gegenzug erhielt Euplutius Galla Placidia und führte sie dem schon ungeduldig wartenden Constantius zu. So geschah es im Frühjahr 416. Auf ihrem Weg wurde sie von einer Eskorte Goten begleitet, die ihrem verstorbenen Mann treu geblieben waren.
Soweit die Quellen etwas durchblicken lassen, war ihr Constantius ein ungeliebter Bräutigam. Sie wurde zu Honorius nach Ravenna gebracht, und es bedurfte strenger Ermahnungen und Anweisungen ihres kaiserlichen Bruders, bis sie schließlich inn die Eheschließung mit Constantius einwilligte. Am 1. Januar 417 fand in Ravenna die Hochzeit statt.
Auch dieses Mal entsprach die Eheschließung Galla Placidias mit Constantius römischer Sitte: Etwa Ende 417 oder zu Beginn des Jahres 418 wurde ihre Tochter Iusta Grata Honoria geboren. Dann wurde in Ravenna am 2. Juli 419 ein Sohn geboren, der den Namen Flavius Placidius Valentinianus erhielt.
Am 8. Februar 421 erhob ihn Honorius zum zweiten Augustus des Weströmischen Reiches, Galla Placidia wurde der Rang einer Augusta zugeteilt. Es heißt, daß Honorius sich zu diesen Ehrungen nur unwillig bekannt habe. Wahrscheinlich haben ihn Constantius und Galla Placidia zu diesem Schritt gedrängt, um damit möglichen Ansprüchen Ostroms auf den weströmischen Thron rechtzeitig zu begegnen. Und in der Tat hat der oströmische Hof die Anerkennung des Constantius als Augustus und der Galla Placidia als Augusta verweigert. Der dynastische Konflikt drohte in einen militärischen überzugehen. Da starb am 2. September 421 an einer Rippenfellentzündung unerwartet Kaiser Constantius III. Wieder wurde Galla Placidia Witwe.
Galla Placidia war nun in Ravenna isoliert. Man beschuldigte sie, Constantius zur Kriegsvorbereitung gegen den Osten angestiftet zu haben. Doch hatte sie auch Freunde. Dazu zählte ihre westgotische Leibgarde, die sie bei der Auslieferung an die Römer begleitet hatte; auch die Leibgarde ihres verstorbenen Mannes hielt ihr die Treue. Vor allem war es der Heerführer Bonifatius. Sie wurde auch vom Heerführer Felix unterstützt, der später von 425 bis 430 oberster Heermeister Westroms war. Ihr Hauptfeind war aber Castinus, von 422 bis 425 ranghöchster Heermeister Westroms.
Honorius stellte sich auf die Seite des Castinus. Galla Placidia suchte die Rechte ihres kleinen Sohnes zu wahren, während Castinus die Stellung des verstorbenen Constantius einnehmen wollte. Angeblich hatte sich Galla Placidia bemüht, mit Charme und Flirt ihren Bruder für sich einzunehmen, was zu bösartigen Gerüchten Anlaß gab. Am Hof gewann Castinus die Oberhand. Galla Placidia wurde beschuldigt, gegen den Kaiser zu konspirieren und wurde vom Hof isoliert. Mit ihren beiden Kindern begab sie sich zunächst nach Rom; aber auch dort war sie nicht vor Nachstellungen sicher. Deshalb reiste sie mit ihren Kindern nach Konstantinopel, obwohl sie wußte, daß sie auch dort nicht sehr willkommen war.
In Konstantinopel regierte seit 408 ihr Neffe Theodosius II., das heißt eigentlich herrschte seine Schwester, ihre Nichte Pulcheria. Galla Placidias Vermögen in Westrom ließ Honorius einziehen, aber ihr getreuer Bonifatius unterstützte sie von Afrika aus finanziell. In Konstantinopel hatte sie wie erwartet einen kühlen Empfang; sie besaß dort einen Palast und lebte zunächst sehr zurückgezogen. Theodosius erkannte sie nicht als Augusta an.
Da starb am 27. August 423 Honorius an der Wassersucht. Damit änderte sich die Situation für Galla Placidia von Grund auf. Sie brachte beim Kaiser die Rechte ihres Sohnes Valentinian auf den weströmischen Thron vor, doch dieser fühlte sich erst einmal als alleiniger Herrscher des gesamten Römischen Reiches. Am 20.November 423 besetzte ein gewisser Johannes in Rom den weströmischen Kaiserthron. Nun änderte Theodosius II. seine Politik in bezug auf Galla Placidia und ihren Sohn. Er verständigte sich mit ihr. Der fünfjährige Valentinian wurde mit der zweijährigen Tochter des Theodoosius verlobt. Galla Placidia wurde als Augusta anerkannt. Im Sommer 424 traf die oströmische Armee Vorbereitungen zum Zug nach Italien. Am 23. Oktober 424 wurde Valentinian von Theodosius zum Caesar ernannt. Galla Placidia trat Illyrien an Ostrom ab; damit war ein wichtiger Streitpunkt zwischen den beiden Häusern beseitigt. Im Frühjahr 425 marschierte die oströmische Armee von Dalmatien aus in Nordost-Italien ein. Am 23. Oktober 425 wurde Valentinian III. (6 Jahre alt) Kaiser des Weströmischen Reiches. Galla Placidia triumphierte.
Zuerst rechnete Galla Placidia mit ihrem alten Feind Castinus ab. Er wurde verbannt, sein Ort des Exils ist nicht bekannt; danach hören wir nichts mehr von ihm.
Von 425 bis 437 war sie - wenn auch nicht juristisch - die Beherrscherin des Weströmischen Reiches.
Im Mai 430 kam es zu einem Aufruhr unter den Truppen in Ravenna; die Anhänger des Aetius behielten die Oberhand, und Felix und seine Frau Padusia wurden auf den Stufen der Kathedrale von Ravenna erschlagen. Jetzt hatte sich die Situation der Kaiserin gründlich geändert. Ihr Günstling Bonifatius war in Afrika unabkömmlich. Galla Placidia mußte dem Verlangen des Aetius nachgeben und ihm zum obersten Heerführer Westroms ernennen. Im Jahre 432 ernannte sie ihren Günstling Bonifatius zum obersten Heerführer und rief ihn nach Italien. Bonifatius kam mit einem starken Heer im Frühjahr 432 nach italien, begleitet von seinem Schwiegersohn Sebastianus. Galla Placidia ernannte Bonifatius zum Patrizius. Auch Aetius zog mit einem Heer aus Gallien nach Italien. Zur Schlacht kam es in der Nähe von Ariminum (Rimini). Sieger in dieser Auseinandersetzung wurde Bonifatius, allerdings so schwer verwundet, daß er drei Monate später verstarb.
Aber auch jetzt war Galla Placidia nicht bereit, Aetius an die Stelle des Bonifatius zu setzen. Sie ernannte seinen Schwiegersohn Sebastianus zum Generalissimus des weströmischen Heeres. Hunnen-König Rua lieh Aetius ein Heer hunnischer Krieger, und mit diesem bedrohte er im Jahr 433 Ravenna. Die Kaiserin sandte einen Hilferuf  zu den Westgoten, doch diese waren über die Niederlage, die sie von Aetius einstecken mußten, verärgert und kamen nicht. Damit hatte Galla Placidia das Spiel verloren; sie mußte Sebastianus aus seinem Amt entlassen und Aetius zum obersten Heerführer ernennen.
Aber Aetius dachte nicht daran, die Kaiserin zur Eheschließung mit ihm zu veranlassen. Wie es damals öfters vorkam, wurde die Witwe des besiegten Gegners neue Gattin des Siegers. Etwa 433 oder 434 heiratete Aetius die Witwe des Bonifatius, Pelagia. Damit übernahm er nicht nur dessen Frau, sondern auch das reiche Vermögen des Toten und die Leibgarde des Bonifatius.
Am 11. Februar 435 schloß Galla Placidia einen Friedensvertrag mit dem Vandalen-König Geiserich.
437 mußte Galla Placidia Aetius mit dem zweiten Konsulat ehren. Im selben Jahr wurde ihr Sohn Valentinian III. 18 Jahre alt. Langfristig wurde die Hochzeit mit Licinia Eudoxia, der Tochter des oströmischen Kaisers Theodosius' II., vorbereitet. Galla Placidia unterstützte diese Eheschließung. Einmal hoffte sie von ihr einen stärkeren politischen Rückhalt gegenüber ihrem ungeliebten Heermeister und außerdem besaß Kaiser Theodosius II. nur diese Tochter und keinen Sohn. Tochter Flacilla und Sohn Arcadius waren bereits im Kindesalter gestorben. Der Gedanke wird ihr nicht fremd gewesen sein, daß ihr Sohn Valentinian III. nach dem Tode Theodosius' II. - oder auch ein aus der Ehe mit Licinia Eudoxia zu erwartender Sohn - selbst den Kaiserthron in Konstantinopel zusätzlich besetzen könnte.
Am 29. Oktober 437 wurde die Hochzeit gefeiert. Der Bräutigam zählte 18, die Braut 15 Jahre. Mit fder Hochzeit ihres Sohnes hatte Galla Placidia die mehr oder weniger offizielle Regentschaft aufgegeben.
Gall Placidia behielt ihren bedeutenden Einfluß auf die Regierung ihres Sohnes auch nach seiner Heirat.
Um 440 etwa ging Aetius seine dritte Ehe ein und heiratete eine Tochter des Westgoten-Königs Theoderich I. Der Einfluß Galla Placidias auf die Regierung ihres Sohnes muß auch nach seiner Eheschließung noch so bedeutsam gewesen sein, daß eine Quelle, die Gallische Chronik, den Beginn der Regierungszeit Valentinians III. erst mit dem Tod seiner Mutter einsetzen läßt, also erst mit dem Jahr 450!
Die ständige Kontrolle durch seine Mutter muß Valentinian III. im Laufe der Zeit lästig geworden sein; es ist überliefert, daß er sich in Ravenna einen neuen eigenen Palast errichten ließ, während GallaPlacidia in der älteren kaiserlichen Residenz in Ravenna verblieb. In diesen Jahren konzentrierte Galla Placidia ihren kaiserlichen Einfluß mehr auf die Bewahrung der katholischen christlichen Religion und die Abwehr von Sekten und Sonderkirchen.
Im Februar 450 reiste sie in Begleitung ihres Sohnes und ihrer Schwiegertochter nach Rom, wo sie auch in den folgenden Monaten blieben. Galla Placidia war etwa 62 Jahre alt, als sie am 27. November 450 starb. Ihre Todesursache ist nicht bekannt. Sie wurde im Mausoleum im alten Petersdom beigesetzt.