Sohn des Feldherrn Flavius
Aetius
Schreiber Hermann: Seite 143,185,221
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"Die Hunnen. Attila probt den Weltuntergang."
Um die Verbindung zu den Hunnen und ihre Sympathie zu
sichern, gibt Aetius ihnen seinen Sohn Carpilio als Geisel
mit.
Carpilio - wir erinnern uns - war jener Sohn des
Aetius, der ein paar Jahre am Hunnenhof als Geidel weilte. Das muß
vor 440 gewesen sein.
Aetius scheute sich nicht, seinen eigenen Sohn
Carpilio (der früher schon einige Zeit am Hunnenhof gelebt hatte)
zu Attila zu senden. Carpilio reiste
mit jenem Cassiodor, der später durch seinen gleichnamigen
Sohn, den Geheimschreiber des großen Theoderich,
weltberühmt werden sollte. Aber auch diesem beiden gelang es nicht,
Attila
die fundamentalen Unterschiede zwischen asiatischem und europäischem
Herrschertum klarzumachen und darzulegen, warum das Weströmische Reich
nicht der Privatbesitz des Kaisers, sondern eben nur Erbe und Auftrag sei.
Riehl Hans: Seite 185,197
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"Die Völkerwanderung. Der längste Marsch der
Weltgeschichte."
Um seine Kooperation mit den Hunnen noch mehr zu festigen,
schickt Aetius seinen Sohn Carpilio als Geisel.
Bis zuletzt hatte er ja versucht, diesen Krieg zu verhindern,
hatte sogar seinen Sohn Carpilio ein zweites Mal als
seinen diplomatischen Sonderbeauftragten zu Attila
geschickt.
Literatur:
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Riehl Hans: Die Völkerwanderung. Der längste
Marsch der Weltgeschichte. W. Ludwig Verlag 1988 Seite 185,197 - Schreiber
Hermann: Die Hunnen. Attila probt den Weltuntergang. Econ Verlag Wien-Düsseldorf
1990 Seite 143,185,221 -