Andronikos Palaiologos                  Prinz von Byzanz
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nach 1404 4.3.1429
 

Jüngerer Sohn des Kaisers Manuel II. Palaiologos von Byzanz und der Helene Dragas von Serbien, Tochter von Fürst Konstantin
 

Thiele, Andreas: Tafel 213
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

ANDRONIKOS
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    1429 (an Elephantiasis)

Andronikos wurde 1403 Despot von Thessaloniki, das 1423 an Venedig verkauft wurde. Er wurde Mönch und starb an Elephantiasis.



Norwich John Julius: Band III Seite 426,435
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"Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches."

Manuel wurde in Thessaloniki von seinem mittlerweile vierzehnjährigen Sohn Andronikos herzlich empfangen und kümmerte sich eine zeitlang um die Lage auf dem Berg Athos.
Manuels Sohn Andronikos litt an Elephantiasis und war verhandlunsunfähig [12 Zumindest laut Chalkokondylas. Andere Quellen sprechen von Lepra oder Epilepsie. Wir haben also die Wahl.]. Im Frühsommer veranlaßte er einen außerordentlichen und völlig unerwarteten Schritt: Mit Kenntnis und voller Billigung seines Vaters und auch seines Bruders sandte er einen Boten an die venezianischen Machthaber auf Euböa und bot Thessalonike Venedig an.
Thessalonike wurde weder verkauft noch aufgegeben. Andronikos brachte seine Gründe ungeschminkt vor. Byzanz könne die Stadt nicht mehr verteidigen, wie sie es verdiene. Er selbst sei zu krank, um in der gegenwärtigen Bedrängnis die Verantwortung zu tragen. Für den Fall, daß Venedig die Last übernehmen wolle, bitte er nur um die Erhaltung aller politischen und religiösen Einrichtungen. Venedig ließ sich Zeit mit der Entscheidung, nahm das Angebot aber schließlich an. Nach einer angemessenen Zeitspanne brach Andronikos in die Morea auf, wo er in ein Kloster eintrat und vier Jahre später starb.

Runciman Steven: Seite 16,52
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"Die Eroberung von Konstantinopel 1453"

Obwohl Murads II. Versuch, die Stadt Konstantinopel zu belagern, zu nichts führte, war der Druck, den er auf andere Teile des Kaiser-Reichs ausübte, so stark, daß der Statthalter von Thessalonike, Manuels dritter Sohn Andronikos, ein kränklicher, ängstlicher Mann, daran verzweifelte, die Stadt halten zu können, und sie an die Venezianer verkaufte.
Der nächstälteste der Brüder war Theodor; dann folgten Andronikos, Konstantin, Demetrios und Thomas. Theodor und Andronikos starben vor Johannes. Andronikos war ein kränklicher und unbedeutender Mann. Seine einzige bedeutungsvolle Tat war der Verkauf von Thessalonike an Venedig im Jahre 1423 gewesen. Er hatte sich anschließend unter dem Namen Akazios in das Kloster des Pantokrator in Konstantinopel zurückgezogen und war dort 1428 gestorben.
 
 
 
 

Literatur:
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Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München 1993 Band III Seite 426,435 - Runciman Steven: Die Eroberung von Konstantinopel 1453 C.H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 1966 Seite 16,52 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 213 -