Begraben: Dom, München
2. Sohn des Herzogs
Albrecht III. der Fromme von Bayern-München aus seiner
2. Ehe mit der Anna von Braunschweig-Grubenhagen, Tochter von Herzog
Erich I.
Bosl’s Bayerische Biographie: Seite 728
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Sigmund, Herzog von Bayern-München
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2.7.1439, + 1.2.1501
Straubing Schloß Blutenburg b. München
Begraben: Dom, München
Vater:
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Herzog Albrecht III. (1401-1460)
Mutter:
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Anna von Braunschweig (+ 1474)
Regierte 1460-1463 gemeinsam mit seinem Bruder Johann
IV., nach dessen Tod allein bis zum 10.9.1465.
An diesem Tag trat sein Bruder Albrecht
IV. in die Regierung ein.
Beide herrschten bis zum 3.9.1467, dann verzichtete Sigmund
auf das Herzogsamt.
Er legte den Grundstein für die heutige Münchener
Frauenkirche, gab die Blutenburg in Auftrag.
Beschäftigte unter anderem E. Grasser und J. Polack.
Literatur:
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ADB 34; R. Reiser, D. Wittelsbacher in Bayern, 1978.
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Rall, Hans und Marga: Seite 105
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"Die Wittelsbacher. Von Otto I. bis Elisabeth I."
3. SIGMUND
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* 26.7.1439, + 1.2.1501
Straubing Schloß
Blutenburg bei Menzing
Grabstätte: Dom in München
Sigmund regiert in
Bayern-München
von 1460 bis 1463 mit seinem Bruder Johann,
nach dessen Tod mit seinem Bruder Albrecht,
verzichtet 1467.
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Thiele Andreas:
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"Erzählende genealogische Stammtafeln"
Sigmund regierte 1460-1463
gemeinsam mit seinem Bruder Johann
und ließ nach dessen Tod auf Wunsch der Landstände seinen jüngeren
Bruder Albrecht zur Mitregierung zu
und verzichtete 1467 zu dessen Gunsten gegen Überlassung einiger Schlösser
und die Bezahlung seiner Schulden ganz auf die Regierung. Im Gegensatz
zu seinen jüngeren Brüdern machte er dem begabten Albrecht
IV. keine Schwierigkeiten auf seinem Weg zur Festlegung
der Primogenitur-Nachfolge. Nachdem 1456 die geplante Ehe mit Margarete,
Tochter des Kurfürsten Friedrich II. von Brandenburg, am Geldmangel
des Münchner Herzogs scheiterte, lebte er ungebunden seinen
Sinn für das Schöne aus. Er hatte Sinn für Kunst und Wissenschaft
und wurde ein echter Förderer der Künste. Am 9.2. 1468 legte
er den Grundstein zu der von den Münchner Bürgern zu bauen beschlossenen
Frauenkirche. Durch den Bau von Kirche und Schloß Blutenburg bei
Menzing (heute ein Stadtteil von München) brachte er seinen religiösen
wie seinen künstlerischen Sinn zum Ausdruck.
Literatur:
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Rall, Hans und Marga: Die Wittelsbacher. Von Otto
I. bis Elisabeth I., Verlag Styria Graz/Wien/Köln 1986 Seite 105 -