Begraben: Zisterzienserkloster Raitenhaslach
Jüngere Tochter des Signore
Barnabas von Mailand aus dem Hause
VISCONTI und Beatrix della Scala von
Verona, Tochter von Signore Mastino III.
Nach dem Tode ihres Gemahls führte Magdalena Visconti gemeinsam mit mit ihren Schwägern die Vormundschaft für ihren unmündigen Sohn, wobei sie sich betont auf einheimische Kräfte stützte
Tuchmann Barbara: Seite 374
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"Der ferne Spiegel"
Ein Bündnis mit den WITTELSBACHERN
war so wünschenswert, daß Bernabo Visconti
nicht
weniger als vier seiner Kinder mit Nachkommen des bayerischen Hauses verheiratete.
Taddea, die zweite in dieser Reihe,
der eine Mitgift von 100.000 Golddukaten zugestanden wurde, heiratete Herzog
Stephan III. von Bayern, der, obwohl er die Herrschaft mit seinen
Brüdern teilte, alle Eigenschaften des Autokraten bis zum Exzeß
besaß. Rücksichtslos, verschwenderisch, großspurig, amourös
und immer unruhig, wenn nicht gerade ein Turnier oder ein krieg stattfand,
paßte gut zu einer Tochter aus dem Hause
VISCONTI, und als sie nach zwölfjähriger Ehe starb,
trat ihre Schwester Maddalena wiederum
mit einer Mitgift von 100.000 Dukaten an ihre Stelle.
2.9.1381
oo 2. Friedrich der Weise Herzog von Bayern-Landshut
um 1339-4.12.1393
Kinder:
Elisabeth
1383-13.11.1442
18.9.1401
oo Friedrich I. Kurfürst von Brandenburg
1371-20.9.1440
Margarete
1384- jung
Heinrich IV. der Reiche
1386-30.7.1450
Magdalene
1388-1410
1403
oo 1. Johann Meinhard Graf von Görz
1378/80-22.5.1430
Johann
1390-20.12.1396
Literatur:
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Rall, Hans und Marga: Die Wittelsbacher. Von Otto
I. bis Elisabeth I., Verlag Styria Graz/Wien/Köln 1986 Seite 71 -
Tuchmann
Barbara: Der ferne Spiegel. Deutscher Taschenbuch Verlag München 1995
Seite 374 -