Ältester Sohn des Kurfürsten
Philipp der Edelmütige von der Pfalz und der Margarete
von Bayern-Landshut, Tochter von Herzog
Ludwig IX. dem Reichen
Bosl's Bayerische Biographie: Seite 496
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Ludwig V., Kurfürst von der Pfalz
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* 2.7.1478, + 16.3.1544
Vater:
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Philipp
oo Sibille von Bayern (1489-1519)
1508 Kurfürst.
Prohabsburgische Politik.
1523 beteiligte er sich an der Unterwerfung der Ritterschaft
(Franz von Sickingen).
1525 Niederschlagung der aufständischen Bauern in
der Pfalz und im westlichen Teil der Kuroberpfalz.
In der konfessionellen Frage schwankend, dabei von politischen
Überlegungen bestimmt.
Abneigung gegen Rom, aber keine innere Anteilnahme an
der neuen Lehre.
In der Ober-Pfalz auf Drängen der Landstände
Anstellung evangelischer Prediger.
Abendmahl unter beider Gestalt gestattet.
Beiname "der Friedfertige".
Bestrebt, zwischen den Parteien zu vermitteln.
Literatur:
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ADB 19; Spindler II, 2.
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Rall, Hans und Marga: Seite 227
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"Die Wittelsbacher. Von Otto I. bis Elisabeth I."
Kurfürst Ludwig V. der Friedfertige von der Pfalz
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* 2.7.1478, + 16.3.1544
Heidelberg Heidelberg
Grabstätte: Heiliggeistkirche in Heidelberg
oo 23.2.1511
SIBILLE
* 16.6.1489, + 18.4.1519
Heidelberg
Die Ehe blien kinderlos.
Grabstätte: Heiliggeistkirche in Heidelberg
Eltern: Albrecht IV. der Weise, Herzog von Bayern-München, und Kunigunde, Tochter Kaiser FRIEDRICHS III.
Ludwig V. regiert
in der Kurpfalz von 1508 bis 1544.
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Ludwig V. der Friedfertige war
Regent der Ober-Pfalz und folgte 1508 als Kurfürst von der Pfalz.
Er sicherte die Ober-Pfalz durch Erbeinigung mit Böhmen, neigte 1519
zu Frankreich, wählte aber doch KARL V.
mit und achtete dann auf gute Beziehungen zu ihm. Mit einem Besuch Luthers
in Heidelberg begann die pfälzische Reformation. Er bekämpfte
1522/23 zusammen mit Hessen Franz von Sickingen und eroberte Landstuhl.
Am 24.6.1525 schlug Ludwig bei Pfeddersheim
die Pfälzer Bauern. Er erhielt 1526 Hagenau als Reichspfandschaft,
verhinderte die Reformation nicht, blieb aber katholisch und politisch
zurückhaltend. Er trat keinem katholischen Bündnis und auch nicht
dem Schmalkaldischen Bund bei und wurde oft von Leiningen befehdet. Bei
seinem kinderlosen Tode folgte sein Bruder Friedrich
II. der Weise.
23.2.1511
oo Sibille von Bayern, Tochter des Herzogs Albrecht
IV.
x 16.6.1489-18.4.1519
Heidelberg
Literatur:
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Rall, Hans und Marga: Die Wittelsbacher. Von Otto
I. bis Elisabeth I., Verlag Styria Graz/Wien/Köln 1986 Seite 227-230
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