4. Sohn des Königs Heinrich
IV. von England aus seiner 1. Ehe mit der Marie
von Bohun, Tochter von Graf Humphrey IX. von Essex, Northampton
und Hereford
Humphried, gebildet
aber ungezügelt, machte 1403 die Schlacht bei Shrewsbury und am 25.10.1415
die Schlacht bei Azincourt mit, wurde 1419 Statthalter und ab 1422 Regent
von England. Er geriet in Gegensatz zu seinem Bruder Bedford und Onkel,
weil er Anhänger der Kriegspartei blieb und auch wegen seiner Verschwendungssucht
und der vielen Skandale, die er hervorrief. Er war Mitregent in
Holland,
was mit die kriegsentscheidende Gegnerschaft zu Burgund provozierte und
Gouverneur von Dover und von Cinque Ports. Durch die Verurteilung seiner
Frau wegen Hexerei war er zwar entehrt, blieb aber der Führer seiner
Partei, die von Richard von York unterstützt
wurde. Im Februar 1447 wurde Humphried
plötzlich verhaftet, als er in Bury St. Edmunds zu einer Parlamentsversammlung
eintraf. Fünf Tage später war er tot, das Opfer eines Schlaganfalles,
wie die Hofpartei verbreitete. Wahrscheinlich wurde er ermordet oder so
mißhandelt, dass er danach einem Schlaganfall erlag.
1423
1. oo 3. Jakobäa von Bayern-Holland, Tochter
des Herzogs Wilhelm VI.
-1428 25.6.1401-8.10.1436
1428
2. oo Eleonore de Cobham, Tochter des Sir Reynold
- 1454
Sie war ab
1441 wegen Zauberei eingekerkert.
Kinder:
Illegitim
Antigone
-
Literatur:
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Calmette Joseph: Die großen Herzöge
von Burgund, Diederichs Müncchen 1996, Seite 168,174,183,315 - Hoensch
Jörg K.: Kaiser Sigismund, Verlag C.H.Beck München 1996, Seite
273,352 - Schnith Karl (Hrsg.): Frauen des Mittelalters in Lebensbildern,
Verlag Styria Graz-Wien-Köln 1997, Seite 370,377-379 -