Humfried                                                  Herzog von Gloucester (1414-1447)
-----------                                               Graf von Pembroke
1391-23.2.1447
 

4. Sohn des Königs Heinrich IV. von England aus seiner 1. Ehe mit der Marie von Bohun, Tochter von Graf Humphrey IX. von Essex, Northampton und Hereford
 

Humphried, gebildet aber ungezügelt, machte 1403 die Schlacht bei Shrewsbury und am 25.10.1415 die Schlacht bei Azincourt mit, wurde 1419 Statthalter und ab 1422 Regent von England. Er geriet in Gegensatz zu seinem Bruder Bedford und Onkel, weil er Anhänger der Kriegspartei blieb und auch wegen seiner Verschwendungssucht und der vielen Skandale, die er hervorrief. Er war Mitregent in Holland, was mit die kriegsentscheidende Gegnerschaft zu Burgund provozierte und Gouverneur von Dover und von Cinque Ports. Durch die Verurteilung seiner Frau wegen Hexerei war er zwar entehrt, blieb aber der Führer seiner Partei, die von Richard von York unterstützt wurde. Im Februar 1447 wurde Humphried plötzlich verhaftet, als er in Bury St. Edmunds zu einer Parlamentsversammlung eintraf. Fünf Tage später war er tot, das Opfer eines Schlaganfalles, wie die Hofpartei verbreitete. Wahrscheinlich wurde er ermordet oder so mißhandelt, dass er danach einem Schlaganfall erlag.
 
 
 
 

    1423
  1. oo 3. Jakobäa von Bayern-Holland, Tochter des Herzogs Wilhelm VI.
   -1428   25.6.1401-8.10.1436

    1428
  2. oo Eleonore de Cobham, Tochter des Sir Reynold
                  -   1454

        Sie war ab 1441 wegen Zauberei eingekerkert.
 
 
 
 

Kinder:
Illegitim

  Antigone
        -
 
 

Literatur:
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Calmette Joseph: Die großen Herzöge von Burgund, Diederichs Müncchen 1996, Seite 168,174,183,315 - Hoensch Jörg K.: Kaiser Sigismund, Verlag C.H.Beck München 1996, Seite 273,352 - Schnith Karl (Hrsg.): Frauen des Mittelalters in Lebensbildern, Verlag Styria Graz-Wien-Köln 1997, Seite 370,377-379 -