21. DIETRICH
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* lange vor 13. September 1159, + auf der Reise nach
Würzburg 13. Juni 1207
Canonicus zu Zeitz 1169, dann Subdiaconus zu
Magdeburg. Trat aus dem geistlichen Stande aus. Erhielt nach dem Tode
des Vaters die Grafschaft
Groitzsch und die Grafschaft
Sommerschenburg (Seehausen). Bereits 1190 im Beesitz der letzteren.
Erhielt die Vogtei über das Kloster Pegau.
Durch die Verheiratung kam Dietrich in den Besitz
landgräflicher Eigengüter am Rhein und in Westphalen.
Gemahlin:
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Jutta, Tochter des Landgrafen Ludwig III. von Thüringen
+ nach 6. September 1208
vermählt vor 1190
21. Dietrich.
Belage I, 8. - Dietrich ist lange vor 1169 und
1159 September 13 geboren, da er 1169 bereits als Domherr von Zeitz
(Cod. dipl. Sax. reg. I, 2, 360) - Fratres Cicenses ... Theodericus
filius comitis Dedonis - urkundlich erwähnt wird. Vgl.
Tafel 2, 10.
Später Canonicus von Magdeburg, trat er,
nachdem er zur Würde eines Subdiaconus gelangt war, in Paris
wähhrend des Studiums in eine Schlägerei verwickelt, in der ein
Mann erschlagen wurde, aus dem geistlichen Stande (Chron. Mont. Ser., SS.
23, 204). - Die Gemahlin Dietrichs wird (Beilage I, 8) fälschlich
Mechthild statt Jutta genannt.
Urkunde Dietrichs von 1190 (Cod. dipl. Sax. reg.
I, 2, 560): Verum quoniam ex illustri coniuge nostra Jutta nomine
necdum deus filios nobis aut filias contulerat. - Jutta vermählt
vor 1190, gestorben nach 6. September 1208 (Cod. dipl. Sax.
reg. I, 3, 124). - Gestorben: Beilage I, 8.