Begraben: Petersberg
2. Sohn des Markgrafen
Konrad der Große von Meißen aus dem Hause der WETTINER
und der Luitgard
von Ravenstein, Tochter von Graf Albrecht
Lexikon des Mittelalters: Band III Spalte 1023
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Dietrich, Markgraf von Landsberg aus dem Hause WETTIN
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+ 9. Februar 1185
Kloster Petersberg
bei Halle
Sohn des Markgrafen Konrad von Meißen
1. oo Dobergena, Tochter Boleslaws III. König von Polen
2. oo Kunigunde, Witwe des Grafen Bernhard von Plötzkau
Dietrich tritt 1142 bereits als heranwachsender Mann in der Überlieferung auf. Bei der Teilung des väterlichen Besitzes 1156 fiel ihm die Ostmark (Nieder-Lausitz) und Eilenburg zu. Er erbaute die bedeutende Burg Landsberg und stiftete 1165 das Zisterzienserkloster Doberlug. Als Anhänger Kaiser FRIEDRICH BARBAROSSAS hielt er sich mehrfach in dessen Gefolge auf. Auf dem Reichstag zu Mainz 1184 erkrankt, starb er im wettinischen Hauskloster Petersberg 1185. Nach seinem erbenlosen Tode fiel die Markgrafschaft Landsberg an seinen Bruder Dedo von Groitzsch.
Literatur:
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ADB V, 186 - O. Posse, Die Wettiner, 1897 - H. Helbig,
Der wettin. Ständestaat, 1980.
DIETRICH
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+ Petersberg 9.II.1185
Begraben: Petersberg
1156 Markgraf der NIEDER-LAUSITZ und Graf von EILENBURG
oo um 1142
DOBRENEGA-LUDGARDA
VON POLEN
* vor 1120, + nach
26.X.1147
Tochter von Fürst Boleslaw III. Schiefmund
DIETRICH II.
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+ 1185
Dietrich II. fielen in der Teilung von 1156 die Nieder-Lausitz und Eilenburg zu. Er wurde auch Vogt von Pegau und Graf von Landsberg und anderen Orten. Er stand besonders gegen Böhmen wegen der Ober-Lausitz, war eine STAUFER-Stütze und zog mit gegen Polen. Er förderte die Opposition gegen Heinrich den Löwen, machte den Reichskrieg gegen ihn mit und förderte die deutsche Besiedlung der Lausitz. Nach Dietrichs Tode fielen seine Besitzungen an seinen Bruder, den Grafen Dedi von Wettin-Groitzsch.
oo DOBRONEGA VON POLEN
+
Tochter des Herzogs Boleslaw III.
6. DIETRICH
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* vor 27. Februar 1142, + Kloster Petersberg 9. Februar
1185
In der Teilung 1156 fielen ihm die Nieder-Lausitz
und Eilenburg zu.
Nach Dietrichs Tode fielen dessen Besitzungen
an seinen Bruder Dedo von Groitzsch (Siehe Tafel 2. 10.).
1. Gemahlin:
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Dobergana, Tochter Boleslaws III., Königs von Polen
vermählt vor 26. Oktober 1147
2. Gemahlin (Beischläferin):
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Kunigunde, Witwe des Grafen Bernhard von Plötzkau,
nach 26. Oktober 1147
6. Dietrich.
Beilage I, 7. - Urkundlich zuerst erwähnt: 1142 Februar
27 (Cod. dipl, Sax, reg. I, 2, 154) zugleich mit seinen Brüdern Otto,
Heinrich
und Dedo. Vgl. Tafel 4,1.
Das Verhältnis Dietrichs zu Kunigunde
begann erst nach 1147, da Bernhard
von Plötzkau am 26. Oktober des Jahres in Kleinasien umkam.
Vgl. Bernhardi, Konrad III. 2, 636, Anm. 19, 713, Anm. 1, 898. - 1216 Mai
31 (Cod. dipl. Sax. reg. I, 3, 223) wird auf den 9. Febbruar ein Jahresgedächtnis
für Dietrich gestiftet.
Generation F
(41) DIETRICH III., Markgraf der Nieder-Lausitz
1156
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* vor 27. Februar 1142, + 13. Februar 1185
Begraben: Kloster Petersberg
1. oo vor 26.10.1147
DOBERGANA
(LUCARDIS), Tochter König Boleslaws III. von Polen
2. oo nach 26.10.1147
KUNIGUNDE, Witwe des Grafen Bernhard von Plötzkau
Kinder: (53) bis (55)
Die Nachkommen Graf Konrads des Großen
4. DIETRICH, Markgraf der Nieder-Lausitz
* vor
dem 27.2.1142, + 9.2.1185
Kloster Petersberg bei Halle/Saale
1. oo 1147
DOBRONEGA VON POLEN, Tochter König Boleslaws II.
2. oo KUNIGUNDE, Tochter
Wilhelms von Plötzkau
GENEALOGIE DER WETTINER: Seite 235,238
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<Der zweite Sohn Konrads des Großen>
Dietrich,
Markgraf
der Ostmark, nahm zur Frau eine Schwester des Polen-Herzogs
Mieszko [Meseco]<III., des Alten, + 1202; Vater: Boleslaw
III. Schiefmund, + 1138>
namens
Dobergana, die auch Lucardis
genannt wird, und zeugte mit ihr Graf Konrad, der, beim Turnier
von einer Lanze durchbohrt, im Jahre 1175 starb, sowie eine Tochter Gertrud,
Nonne zu Gerbstadt. <Die Genealogie erwähnt nicht Dietrichs
Nebenfrau Kunigunde und ihren gemeinsamen Sohn Dietrich,
1204-1215 Bischof von Merseburg>. Im Jahre 1184 <am 9. Februar,
nach unserer Rechnung also 1185> ist Markgraf Dietrich gestorben.
um 1147
1. oo Dobronega von Polen, Tochter des Herzogs
Boleslaw III.
1128- nach 26.10.1147
2. oo 2. Kunigunde (Beischläferin)
-
1. oo Bernhard
II. Graf von Plötzkau
-26.10.1147
Kinder:
1.Ehe
Konrad Mitregent
vor 30.4.1161-17.2.1175
im Turnier gefallen
Gertrud Nonne zu Gerbstedt
-
2.Ehe
Dietrich Bischof von Merseburg (19.9.1204-1215)
um 1150/55-12.10.1215
Literatur:
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Albert Herzog zu Sachsen: Die Wettiner in Lebensbildern.
Verlag Styria Graz Wien Köln 1995 Seite 17 - CHRONIK VOM PETERSBERG
nebst der GENEALOGIE DER WETTINER, fliegenkopf verlag Halle 1996 Seite
39,51-53,55,60-62,235,238 - Csendes, Peter: Heinrich VI., Wissenschaftliche
Buchgemeinschaft Wiesbaden 1993, Seite 35 - Hoppe Willy: Die Mark
Brandenburg Wettin und Magdeburg. Ausgewählte Aufsätze, Böhlau
Verlag Köln Graz 1965 Seite 179 - Jordan, Karl: Heinrich der
Löwe, Deutscher Taschenbuch Verlag 1993, Seite 198 - Opll Ferdinand:
Friedrich Barbarossa. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1998
Seite 126 - Partenheimer Lutz:
Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg und des Fürstentums
Anhalt. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2001 Seite 117,119,137,141,143,151,160,165,175,177,279,293,327,334,337
- Pätzold, Stefan: Die frühen
Wettiner. Adelsfamilie und Hausüberlieferung bis 1221, Böhlau
Verlag Köln 1997 Seite 48-52 - Posse, Otto: Die Markgrafen
von Meissen und das Haus Wettin bis zu Konrad dem Grossen. Giesecke&
Devrint Verlag Leipzig 1881 - Posse, Otto: DIE WETTINER. Genealogie
des Gesamthauses Wettin. Zentralantiquariat Leipzig GmbH 1994 Tafel 2 Seite
44 - Schwarz Hilmar: Die Wettiner des Mittelalters und ihre Bedeutung
für Thüringen, Kranichborn Verlag Leipzig 1994 Seite 163 - Schwennicke
Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann
GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 151 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband
1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 184 - Wies, Ernst
W.: Kaiser Friedrich Barbarossa. Mythos und Wirklichkeit, Bechtle Esslingen
1999, Seite 251,272 -