Beatrix von Hildrizhausen             Gräfin von Rietberg
--------------------------------            Gräfin von Cappenberg
um 1070/75-   1115/22
 

Einzige Tochter und Erbin des Markgrafen Heinrich von Hildrizhausen und der Beatrix von Schweinfurt, Tochter von Markgraf Otto
 

Brandenburg Erich: Tafel 36 Seite 72
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

XI. 173. BEATRIX
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* ...,  + ...

Gemahl:
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a)
Gottfried I. Graf von Cappenberg
       + nach 1097

b)
Heinrich I. Graf von Rietberg (siehe XII. 321.)
       + 1115/18

Anmerkungen: Seite 157
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XI. 172.-177.

F. Stein, Schweinfurt.



Schwennicke, Detlef: Tafel 56 B
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"Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII"

BEATRIX
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    + 1115/22

  I. oo GOTTFRIED  Graf von Cappenberg, Vogt von Werden
                    + 1106 gefallen

  II. oo HEINRICH I. Graf von Rietberg, Domvogt von Paderborn
                    + 1115/18



Lorenz Sönke: Seite 301,304
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"Staufer, Tübinger und andere Herrschaftsträger im Schönbuch"
in: Von Schwaben bis Jerusalem

Beatrix aber wurde die Frau Graf Gottfrieds (I.) von Cappenberg (+ 1106) und gebar ihm die späteren Gründer des Prämonstratenserstifts, die Grafen Gottfried (II.) und Otto.
Den beiden CAPPENBERGER Brüdern gehörten nämlich aus der Erbschaft ihres Großvaters mütterlicherseits - Heinrich von Hildrizhausen - auch zwei Burgen in Schwaben mit vielen Ministerialen und an die 2.000 Hufen. Eine der Burgen lag in Hildrizhausen, während die andere Burg "Creinekke" hieß. Die beiden "Stammburgen" der Grafen von Hildrizhausen und Kräheneck waren also über ihre Mutter Beatrix in die Verfügung der CAPPENBERGER gelangt. Der Herzog von Schwaben konnte 1122 oder doch nur wenig später für den Gegenwert von 500 Mark Silber die beiden Burgen nebst dem nur grob gekennzeichneten Zubehör erwerben. Der STAUFER war über seine Mutter Agnes, die Tochter HEINRICHS IV., mit der Gemahlin Heinrichs von Hildrizhausen, Beatrix, verwandt und damit auch den beiden CAPPENBERGER Grafen blutsmäßig verbunden.
Zu beachten bleibt aber auch, dass über Beatrix nicht der gesamte Komplex von Allod, Lehen und sonstigen Besitz- und Herrschaftsrechten der HILDRIZHAUSER an die CAPPENBERGER gelangt war und wohl auch gar nicht gelangen konnte. So ist ungewiß, ob sie auch die Erbteile ihrer anscheinend kinderlos verstorbenen Brüder Konrad und Otto erlangt hatte, wie denn auch überhaupt nichts über die Hinterlassenschaft ihres Vater-Bruders Graf Hugo von Kräheneck bekannt geworden ist. Aus dem Verkauf der Burg Kräheneck durch die CAPPENBERGER kann nicht gefolgert werden, dass keine Erbansprüche von anderer Seite befriedigt werden mußten; und mehr als fraglich bleibt, ob der von Hugo verwaltete Comitat sowie mögliche Vogteirechte an Kirchengut über seine Nichte Beatrix weitervergeben werden konnten.
 
 
 
 

   1. oo Gottfried I. Graf von Cappenberg
                   -   1106 gefallen

  2. oo Heinrich I. Graf von Rietberg
                 -   1115/18
 
 
 
 

Kinder:
1. Ehe

  Otto Probst von Cappenberg
         -   1171

  Gottfried II. Graf von Cappenberg
        -   1127

  Beatrix Stifterin von Ilbenstadt
         -
2. Ehe

  Eilika Erbin von Rietberg
      -

  oo Egilmar II. Graf von Oldenburg
             -   1142
 
 
 

Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 38 Seite 76 - Lorenz, Sönke: Staufer, Tübinger und andere Herrschaftsträger im Schönbuch, in: Von Schwaben bis Jerusalem von Sönke Lorenz/Ulrich Schmidt (Hg), Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1995 Seite 301,304 - Schwennicke, Detlef: Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben, Verlag von J.A. Stargardt Marburg 1984 Tafel 56 B -