Sohn des Grafen Egino
III. von Freiburg und der Katharina von Lichtenberg, Tochter
von Stiftvogt Ludwig I. von Straßburg
Konrad II. war bis 1313 Mitregent,
dann Gegner seines Vaters, den er 1317 absetzte. Er half 1313 im deutschen
Thronkrieg zuerst dem Haus WITTELSBACH, ging aber 1321 auf die Ahabsburgische
Seite über und bekam dafür die Landgrafschaft im Breisgau
und im Elsaß, was eine Abrundung der Herrschaft seines Hauses bedeutete.
Er stritt viel mit den Üsenbergern und den Reichsstädten, unterstützte
die Haslacher Linie Fürstenberg 1317 gegen die Linie Fürstenberg
und anerkannte erst 1330 wieder Kaiser LUDWIG
IV. von Bayern. Er übernahm vom Vater eine erdrückende
Schuldenlast, die er mit Verkäufen und Verpfändungen abzubauen
versuchte und verlor Zähringen, Gundelfingen, Holdenthal und Reuthe.
Die Streitigkeiten erreichten ihren Höhepunkt; er mußte letztlich
völlig auf die gräfliche Herrschaft in Freiburg verzichten und
führte daneben die typischen Fehden seines Hauses weiter, wie gegen
Baden und verschuldete weiter.
1. oo Katharina von Lothringen, Tochter des Herzogs Friedrich
III.
um 1260-
nach 1304 (1316/30)
2. oo Anna von Signau, Tochter des Grafen Ulrich
- um 1370
Kinder:
1. Ehe
Friedrich
- 1356
2. Ehe
Egino IV.
- 1385
Illegitim
Konrad Pfarrer in Freiburg
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