Konrad II.                                                Graf von Freiburg (1317-1350)
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um 1290-10.7.1350
 

Sohn des Grafen Egino III. von Freiburg und der Katharina von Lichtenberg, Tochter von Stiftvogt Ludwig I. von Straßburg
 

Konrad II. war bis 1313 Mitregent, dann Gegner seines Vaters, den er 1317 absetzte. Er half 1313 im deutschen Thronkrieg zuerst dem Haus WITTELSBACH, ging aber 1321 auf die Ahabsburgische Seite über und bekam dafür die Landgrafschaft im Breisgau und im Elsaß, was eine Abrundung der Herrschaft seines Hauses bedeutete. Er stritt viel mit den Üsenbergern und den Reichsstädten, unterstützte die Haslacher Linie Fürstenberg 1317 gegen die Linie Fürstenberg und anerkannte erst 1330 wieder Kaiser LUDWIG IV. von Bayern. Er übernahm vom Vater eine erdrückende Schuldenlast, die er mit Verkäufen und Verpfändungen abzubauen versuchte und verlor Zähringen, Gundelfingen, Holdenthal und Reuthe. Die Streitigkeiten erreichten ihren Höhepunkt; er mußte letztlich völlig auf die gräfliche Herrschaft in Freiburg verzichten und führte daneben die typischen Fehden seines Hauses weiter, wie gegen Baden und verschuldete weiter.
 
 
 
 
 
  1. oo Katharina von Lothringen, Tochter des Herzogs Friedrich III.
           um 1260- nach 1304 (1316/30)
 
  2. oo Anna von Signau, Tochter des Grafen Ulrich
                  - um 1370
 
 
 
 

Kinder:
1. Ehe

  Friedrich
        -   1356

2. Ehe

  Egino IV.
         -   1385

Illegitim

  Konrad Pfarrer in Freiburg
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