Authecharius                                   Graf im Linzgau
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    - nach 806
 

Sohn des N.N., Bruder des Grafen Unruoch I.
 

Borgolte Michael: Seite 65
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"Die Grafen Alemanniens in merowingischer und karolingischer Zeit. Eine Prosopographie."

AUDRACUS

belegt als Graf  805/6)

Beleg mit comes-Titel: Indiculus obsidum Saxonum 233

Literatur:
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Stälin, Geschichte I 332 A. 5 - Tellenbach, Der großfränkische Adel 59 - Mitterauer, Markgrafen 141

In dem Verzeichnis der sächsischen Geiseln von 805/06 (Rihwin) wurde im Abschnitt De Ostfalahis vermerkt: Vulferi filium Sieri habuit Audracus comis. Audracus, den bereits Stälin im Hinblick auf die zahlreichen im Indiculus genannten alemannischen Magnaten (s. Art. Ansbert) für einen Grafen in Alemannien gehalten hatte, identifizierte Tellenbach vermutungsweise mit Autcherius/Authecarius, den Vater eines italienischen Grundherrn ex genere Alamannorum (s. Art. Albgar). Dieser Autcherius lebte nach einer carta von 807 in den fines Alamanniae, loco ubi nominatur Lintzicauua, also im Linzgau (Mroni Stampa 17). Aus Namen wie Autcherius oder Authecarius kann der des Audracus aber nur unorganisch entstanden sein. Die weitere Annahme Tellenbachs, der Geiselbewahrer sei mit einiger Wahrscheinlichkeit mit dem missus Audaccrus gleichzusetzen, der 788 mit Grahamannus in Bayern gegen die Awaren gekämpft habe (Annales Regni Francorum 82), wurde von Mitterauer zurückgewiesen (s. Art. Karamanni I, II). Mit Audracus bzw. Autcherius kann vielleicht ein Otger im ältesten Eintrag des St. Galler Gedenkbuches von ca. 814 zusammengebracht werden (pag. 8 = Piper, Libri Confrat. 20 col. 32,22; vgl. Schmid, Zur historischen Bestimmung 507). Otger steht hier unter Namen, die bekannte Grafen oder andere Magnaten Alemanniens getragen haben.



Mitterauer Michael: Seite 141
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"Karolingische Markgrafen im Südosten."

In Alemannien war schon Albgars Vater als Graf tätig. In einer Liste der Bewacher sächsischer Geisel wird 802 ein Audacrus comis genannt. Da der Großteil der anderen in der Liste angeführten Personen in Alemannien nachweisbar ist, gehört wohl auch er hierher.
 
 
 

  oo N.N.
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Kinder:

  Albgar
         - nach 842

  Autgar
         -
 
 
 
 

Literatur:
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Borgolte Michael: Die Grafen Alemanniens in merowingischer und karolingischer Zeit. Eine Prosopographie. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1986 Seite 46-48,65 - Mitterauer Michael: Karolingische Markgrafen im Südosten. Archiv für österreichische Geschichte Band 123. Hermann Böhlaus Nachf./Graz-Wien-Köln 1963 Seite 141 - Stälin, Paul Friedrich: Geschichte Württembergs, Gotha 1882 Seite 332 -