2. Tochter des Herzogs Friedrich I. von Schwaben
aus seiner 2. Ehe mit der Agnes von Waiblingen,
Tochter von Kaiser HEINRICH IV.;
Schwester von
König KONRAD III.
Schwennicke Detlev: Tafel 14
*****************
"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"
BERTRADA/BERTHA
-------------------------------
oo ADALBERT Graf
VI. GENERATION
34 (21) BERTHA (VON BOLL)
-------------------------------------------
* um 1088/89, + nach 1120
nach Horst Gaiser, Heinz Bühler und Albrecht Rieber
Gründerin des Chorherren-Stiftes in Boll vor 1155.
oo um 1102/03
ADALBERT GRAF VON ELCHINGEN
(Ravenstein-Irrenberg)
* um 1075/80, + nach 1120
Sohn des Hochfreien Adalbert des Älteren von Stubersheim
und der Gründer des Benediktinerklosters Elchingen.
Ihre Tochter Luitgard war mit Konrad dem Großen
von Wettin vermählt.
Eine Enkelin der Hildegard von Egisheim, Bertha
(geboren um 1088), die Tochter Friedrichs I., Herzogs von Schwaben,
und der Agnes, Tochter Kaiser
HEINRICHS IV., lebte und wirkte im Geist ihrer Großmutter.
Sie wurde in zahlreichen Legenden als Heilige verehrt.
Sie wurde um 1102 mit dem Grafen Adalbert von Elchingen
(bei Ulm) vermählt, der das Benediktiner-Kloster Elchingen gründete;
Bertha
selbst
gilt als Gründerin des Chorherrenstiftes in Boll, dessen Grundmauern
1951 entdeckt wurden.
In zweiter Ehe war Bertha von
Boll (seit 1122) mit dem Grafen Heinrich II. von Berg verheiratet;
dieser starb 1138 im Benediktinerkloster Zwiefalten.
Bühler Dr. Heinz: Seite 30-35
***************
"Zur Geschichte der frühen Staufer"
Die Benediktiner-Abtei Elchingen (Kr. Neu-Ulm) hatte unter
ihren ältesten Besitzungen eine Gruppe von Gütern im mittleren
Remstal: (Ober)- Urbach, Welzheim, Breitenfirst und Druggis (unermittelt).
Dies ergibt sich aus der Schutzbulle des Papstes Honorius III. von 1225.
Aus späteren Nachrichten geht hervor, dass dazu noch Zehntrechte und
Güter in Unterurbach, Plüderhausen, Haubersbronn und Lorch gehörten.
Untersuchungen im Neu-Ulmer Arbeitskreis haben erbracht,
dass die Güterliste der Papstbulle von 1225 größtenteils
übernommen ist aus älteren, nicht mehr erhaltenen Urkunden der
Päpste Calixt II. (1119-1124) und Innocenz II. (1130-1143); sie gibt
somit den Besitzstand des Klosters aus der Gründungszeit (um 1120)
und den darauf folgenden Jahren wieder. Es handelt sich also größtenteils
um das Stiftungsgut des Klosters, das aus den Händen der Stifterfamilie
kam.
Der elchingische Besitz im Remstal liegt mitten im staufischen
Begüterungsbereich.
Im Welzheim zum Beispiel war das Klosterpatronat
staufisch
und wurde von König KONRAD III. 1144
an Kloster Lorch vertauscht. So läßt der elchingische Besitz
im Remstal auf Verwandtschaft der Klosterstifter mit den STAUFERN
schließen. König KONRAD III.
ist 1150 als Vogt des Klosters Elchingen bezeugt. auch dies deutet auf
Verwandtschaft; ist er doch offenbar der Rechtsnachfolger der Stifter.
Die Erkenntnis, dass die Stifter des Klosters Elchingen
und die STAUFER verwandt seien, ist
gewiß nicht neu.
Der erste, der darauf hinweist, ist Felix Faber (1488).
In seinem "Tractatus de civitate Ulmensi" erzählt er, der Bruder des
(1125) zum König gewählten LOTHAR VON
SACHSEN, Konrad (gemeint ist Markgraf Konrad von Meißen,
+ 1157), habe die Schwester des Herzogs Konrad
von Schwaben namens Lucia (Liutgard) geheiratet, welcher
die Burg Elchingen als Erbteil zugefallen sei. Zwischen König
LOTHAR und Herzog Konrad von Schwaben
sei
es zu schweren Kämpfen gekommen, in deren Verlauf König
LOTHAR Ulm eingenommen und zerstört habe (1134). Nach LOTHARS
Tod (1137) sei jedoch KONRAD VON SCHWABEN
König geworden (KONRAD III., 1138-1152).
Er habe von seinem Schwager nun die Räumung und Herausgabe der Burg
Elchingen verlangt. Konrad und Lucia aber hätten durch
göttliche Eingebung einen heilsamen Ausweg gefunden und die Burg samt
Zugehör 1142 der Jungfrau Maria und dem Papst Lucius II. (1144-1145)
dargebracht. Der Papst habe Elchingen in seinen Schutz genommen, Mönche
dorthin geschickt und dem Römischen Kaiser befohlen, dass er das so
entstandene Kloster beschütze.
Wir können Fabers Gedankengang in etwa nachvollziehen.
Entweder erschloß er aus der Besitzgeschichte oder wußte er
aus der Klostertradition, dass eine STAUFERIN
maßgeblich an der Gründung Elchingens maßgeblich beteiligt
war. Auch wußte er von einer Urkunde von 1142, die in Abschrift im
Klosterarchiv verwahrt wurde und fälschlicherweise als "Charta fundationis"
galt. Doch scheint er sie nicht selbst gesehen zu haben, weicht doch sein
Bericht von deren Inhalt ab. Dieser Urkunde zufolge hatten nämlich
Markgraf Konrad, seine Gemahlin L. und deren Söhne die bereits
bestehende Abtei dem römischen Stuhl übertragen, und zwar dem
Papst Innozenz II. (1130-1143). Auf dieser Urkunde beruhte letztlich Fabers
Kenntnis von der Beteiligung des Markgrafen Konrad und seiner Gemahlin
an der Klostergründung. Folglich wurde die Gemahlin Konrads, L.
(= Lucia-Liutgard), für ihn zur STAUFERIN.
da er weiterhin die Urkunde kannte, laut welcher König
KONRAD III. 1150 in Langenau als Vogt des Klosters Elchingen
tätig war, ergab sich für ihn die Folgerung, Lucia-Liutgard
sei
dessen Schwester gewesen.
Die Ansicht, Markgraf Konrad von Meißen und seine
Gemahlin Lucia-Liutgard seien die Stifter bzw. Urheber der Stiftung
Elchingens und Lucia-Liutgard sei eine Schwester König
KONRADS III. gewesen, ist bis in die jüngste Zeit vertreten
worden: Sie ist jedoch in dieser Form nicht haltbar; hierauf hat Albert
Brackmann aufmerksam gemacht. Auch kennen wir die Genealogie des STAUFER-Hauses
in dieser Generation soweit, dass sich mit Bestimmtheit sagen läßt:
eine Schwester KONRADS III. namens
Lucia-Liutgard hat darin keinen Platz. Der Name Liutgard ist dem STAUFER-Hause
völlig fremd. Überdies würden die Altersverhältnisse
kaum passen; Liutgard ist offenbar eine Generation jünger als KONRAD
III.
Den Gründungsbericht Fabers ergänzte Caspar
Bruschius 1551 durch die Nachricht, Elchingen sei wenige Jahre nach seiner
Gründung durch Brand zerstört worden. Aber ein "Albertus quidam
Sueviae Regulus, comes de Ravenstein et Irczenberg" (ein schwäbischer
Fürst namens Albert, Graf von Ravenstein und Irzenberg) habe nach
Rückkehr vom 2. Kreuzzug (1147-1149) das Kloster auf Grund eines Gelübdes
wieder aufgebaut. Alberts Gemahlin Berta
habe als eine Heilige gegolten, weil sie die Schneegänse aus dem ganzen
Donaubereich vertrieben habe.
Bruschius hatte das Paar Albert und Berta
offenbar in einem Nekrolog entdecht, wo sie als Wohltäter des Klosters
verzeichnet waren.
Somit kannte die Elchinger Überlieferung seit Bruschius
zwei Paare, die sich Verdienste um das Kloster erworben hatten: Markgraf
Konrad von Meißen und Lucia-Liutgard als die vermeintlichen
Stifter (oder Urheber der Stiftung); Albert von Ravenstein und Berta
als
die Erneuerer nach dem erwähnten Brand.
Die schwäbische Forschung hat nie versucht, die
beiden Paare zu einander in Beziehung zu setzen, obwohl die Vermutung nahe
lag, sie könnten verwandt gewesen sein. Unbekannt geblieben ist in
Schwaben offenbar die Arbeit des sächsischen Historikers Christian
Schoettgen, "De Luitgardis quae Conradi Magni Marchionis Misnensis uxor
fuit origine Suevica", Dresden 1740. Schoettgen kannte das "Chronicon Montis
Sereni" (Petersberg bei Halle), welches die Gemahlin des Markgrafen Konrad,
Lucardis-Liutgard,
als die Tochter "Alberti cuiusdam nobilissimi de Suevia" (eines
sehr edlen Schwaben namens Albert) bezeichnet. Bei Christoph Lorenz
Bilderbeck fand er, dass dieser Albert ein
Graf von Ravenstein
(bei Steinkirch Kr. Göppingen) gewesen sei, eine Nachricht, die letztlich
wohl wieder auf Bruschius beruht. So kann Schoettgen zu dem Ergebnis, dass
Albert den Anfang der Stiftung Elchingens gemacht, Markgraf Konrad
und seine Gemahlin die Stiftung "zu Stande gebracht" hätten.
Die Rolle der beiden Paare, sie sich um Elchingen verdient
gemacht hatten, war damit vertauscht und zugleich waren diese Paare in
engste verwandtschaftliche Beziehung zueinander gebracht: Albert von
Ravenstein und Berta waren die
Eltern der Lucardis-Liutgard, der Gemahlin des Markgrafen Konrad.
Schoettgens Ansicht bestätigte sich, als 1889 die
Bulle Honorius III. von 1225 aus den päpstlichen Registern veröffentlicht
wurde. Als "patroni" (Schutzherrn) des Klosters sind dort die "Berta
comitissa", deren Tochter "Lenugarda" (Liutgard) und
deren Gemahl "Corradus Marchio" genannt. So ergänzt die Papstbulle
die Nachricht des "Chronicon Montis Sereni" und behebt die letzten Zweifel,
wer als der eigentliche Gründer des Klosters Elchingen zu gelten hat:
es ist das Paar Albert und Berta, die Eltern der Liutgard.
Über den Grafen Albert hat der Vf. an anderer
Stelle gehandelt. Hier sei nur erwähnt, dass er sich auf Grund seines
Besitzes und seines Namens als ein Glied der "ADALBERT-Sippe"
erweist, die sich auf der Geislinger, Heidenheimer und Ulmer Alb seit dem
frühen 11. Jahrhundert nachweisen läßt. Die "ADALBERT-Sippe"
spaltete sich um die Mitte des 11. Jahrhunderts einerseits in den Zweig,
der das Kloster Anhausen stiftete und aufgrund seiner Verschwägerung
mit den STAUFEERNzeitweilig das Pfalzgrafenamt
bekleidete, andererseits in die Familie von Stubersheim. Diese wird urkundlich
faßbar in dem Brüderpaar Adalbert und Berengar, das 1092 in
Ulm anläßlich der Versammlung der WELFEN-Partei
in Erscheinung tritt. Berengar wurde der Stammvater der drei Linien Stubersheim,
Ravenstein und Helfenstein; von Adalbert leiten sich die Herren von Albeck
und unser Albert, Gemahl der Berta,
her; er ist 1104 als "Adalpreht de Alechingen" urkundlich bezeugt.
Seine Tochter Lucardis-Liutgard hat sich um 1119
mit dem Markgrafen Konrad von Meißen vermählt. Sie hat damit
in eines der vornehmsten Fürstenhäuser eingeheiratet und ist
die Stammutter aller WETTINER geworden. Dies wirft ein Licht auf ihre eigene
vornehme Herkunft. Wir erinnern uns der elchingischen Tradition, die uns
zuerst bei Faber (1488) begegnet. Danach hätte an der Gründung
Elchingens eine STAUFERIN Anteil gehabt,
und beweist ja der frühe elchingische Besitz im Remstal. Nur Berta,
die Gemahlin des Grafen Albert, kann diese STAUFERIN
gewesen sein; steht sie doch an der Spitze der "patroni" des Klosters.
Sie hat den Besitz im Remstal vermittelt. Nach den Lebensdaten muß
sie eine Schwester König KONRADS III. gewesen
sein. So hatte Faber im Grunde recht; er hat nur die Tochter
Liutgard
mit
der Mutter Berta verwechselt, die in
den ihm bekannten Quellen nicht genannt ist.
Berta ist wegen ihres
Namens und Lebensalter als Tochter Herzog Friedrichs I. (1079-1105)
und
der Königs-Tochter Agnes anzusetzen.
Der Name Berta ist uns schon bei der
Schwester des 1. Friedrich in Wibalds "Tabula" begegnet. Der Name
erhielt erneut Gewicht durch die Verbindung Herzog Friedrichs mit
Agnes,
denn deren Mutter, die Gemahlin
HEINRICHS IV.,
war Berta von Savoyen. So ist es natürlich,
dass Agnes ihrer Tochter den Namen
der eigenen Mutter gab.
Unter den 12 Enkeln Bertas,
den
Kindern ihrer Tochter Liutgard, finden wir nicht weniger als 9 Namen,
die bei SALIERN und STAUFERN
gebräuchlich waren und nur durch Berta,
die Tochter der SALIERIN Agnes
und
des
STAUFERS Friedrich I., vermittelt
sein konnten.
Liutgard hat sich - wie erwähnt - um 1119
vermählt. Sie dürfte damals kaum älter als 15 gewesen sein
und wäre somit um 1104 geboren. Ihre Mutter Berta
muß
gleichfalls im Alter von etwa 14 Jahren geheiratet haben und wäre
somit um die Wende der Jahre 1089-1090 geboren als erstes Kind der Ehe
Herzog
Friedrichs I. mit Agnes.
Bertas Gemahl ist,
wie wir sahen, früh gestorben (um 1120). Die Papstbulle von 1225 nennt
ihn nicht unter den "patroni" des Klosters Elchingen, so dass er zu der
Zeit, als Papst Calixt II. (1119-1124) das erste Privileg für Elchingen
erließ, wohl schon nicht mehr am Leben war.
Berta, die um diese
Zeit kaum mehr als 30 Jahre zählte, hat sich bald darauf ein zweites
Mal vermählt, und zwar mit einem Grafen Heinrich. Ihre beiden
Heiraten sind bezeugt in den Meßbüchern der Pfarreien St. Martin
und St. Maria in Tomerdingen (Kreis Ulm). Von Berta
und
ihrem zweiten Gemahl weiß auch die Zimmern-Chronik (um 1566) zu berichten.
Sie nennt ihn einen Grafen von Aichelberg. Berta
gilt dort als eine geborene Gräfin von Ravenstein. Wichtig ist die
Nachricht, dass Berta in Boll (bei
Göpping) gewohnt habe, das nach Meinung des Chronisten damals wohl
zu der Grafschaft Aichelberg gehörte. Aus Liebe zu dem Dorfe Boll
habe sie dort ein Stift gegründet, in welchem sie auch begraben ist.
Doch habe sie auch eine Wohnung unweit von Elchingen an der Donau gehabt.
Ihr einziger Sohn sei durch einen Unfall in der Donau ertrunken. Im Kloster
Elchingen und auch in Boll sei möglicherweise noch etwas über
sie in Erfahrung zu bringen. Als Verdienst der "heiligen und andechtigen
Fraw" rühmt der Chronist, dass sie ihre Bauern von der Plage der Schneegänse
befreit habe.
So vermittelt die Zimmern-Chronik eine Reihe höchst
interessanter Nachrichten:
a)
sie besagt dass die Stifterin von Boll mit der Stifterin
des Klosters Elchingen personengleich ist; hat doch Bruschius die Sage
von den Schneegänsen auf die Stifterin Elchingens bezogen. Sie bestätigt
damit zugleich, dass die Gemahlin des Grafen Albert mit der
Gemahlin des Grafen Heinrich identisch ist.
b)
Wir erfahren, um welche Zeit etwa das Stift Boll gegründet
wurde, das 1155 erstmals als eine dem Hochstift Konstanz zinspflichtige
Propstei erwähnt wird. Es kann dies frühestens in den 20-er Jahren
des 12. Jahrhunderts, muß aber vor 1142 geschehen sein. In diesem
Jahr übertrugen ja Bertas Tochter
Liutgard
und
deren Gemahl, Markgraf Konrad, das Kloster Elchingen dem Heiligen Stuhl;
dies setzt voraus, dass Berta nicht
mehr am Leben war. Der Zeitraum läßt sich indes noch weiter
einengen. Berta
gründete das Stift offenbar als Witwe, nach dem Tod ihres zweiten
Gemahls, der unter dem Namen Graf Heinrich von Aichelberg
erscheint.
Wie Vf. an anderer Stelle dargetan hat, handelt es sich um den Grafen
Heinrich II. von Berg, der damals die spätere Herrschaft
Körsch-Aichelberg verwaltet hat. Diese Herrschaft hatte ihm seine
Mutter Adelheid "von Mochental" zugebracht, die ihrerseits durch ihre Mutter
Liutgard (+ 1119) eine Enkelin Herzog Bertholds I. von Zähringen (+
1078) war. Heinrich von Bergs Tod wird von den Zwiefalter Chronisten
erwähnt, liegt also vor 1138. Seine Ehe war kinderlos. Dies ist dem
Eintrag im Meßbuch von St. Maria in Tomerdingen zu entnehmen und
ergibt sich auch daraus, dass seine Herrschaft an seinen Neffen fiel.
Die Gründung des Stiftes Boll wäre somit wohl um 1135-1140 erfolgt,
und zwar auf Bertas Witwengut.
c)
Nicht unwichtig ist die Nachricht, dass Berta
aus
erster Ehe außer der Tochter Liutgard einen Sohn hatte, der
als junger Mensch in der Donau ertrank. Auch das Meßbuch der Tomerdinger
Pfarrei St. Martin weiß von Bertas
"Kindern". Nachdem BertasSohn umgekommen
war, fiel das gesamte Erbe Alberts und Bertas
an
die Tochter Liutgard. Diese lebte im heutigen Sachsen; der schwäbische
Besitz war von dort aus schlecht zu verwalten. Deshalb vermachte Liutgard
ihr Erbgut im Schwäbischen vollends dem Kloster Elchingen und übertrug
dieses gemeinsam mit Gemahl und Söhnen 1142 dem Römischen Stuhl.
Die Vogtei aber ging an Liutgards Vetter, König
KONRAD III., über, der wohl als Ersatz dafür seinen
sächsischen Verwandten 1143 das Land Rochlitz überließ.
um 1102/03
1. oo Adalbert Graf von Ravenstein
um 1075/80- um 1120
2. oo Heinrich Graf von Aichelberg
- 1138
Kinder:
1. Ehe
Sohn
Liutgard
um 1104/05-19.6.1145
1019
oo Konrad der Große Markgraf von Meißen
1098-5.2.1157
Literatur:
-----------
Bühler, Heinz: Zur Geschichte der frühen
Staufer - Herkunft und sozialer Rang unbekannter Staufer, in Hohenstaufen
Veröffentlichungen des Geschichts- und Altertumsvereins Göppingen
10. Folge 1977 Seite Seite 30-35 - Decker-Hauf Hansmartin: Die Zeit
der Staufer. Geschichte - Kunst - Kultur. Katalog der Ausstellung Stuttgart
1977 Band III Seite 349 - Mühlbacher, Josef: Lebensweg und
Schicksale der staufischen Frauen, Bechtle Verlag Esslingen 1977 Seite
13 - Pätzold, Stefan: Die frühen Wettiner. Adelsfamilie
und Hausüberlieferung bis 1221, Böhlau Verlag Köln 1997
Seite 190, 285 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln
Neue Folge Band I.1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel
14 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln
zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag
Frankfurt/Main 1993 -