8. Tochter des Herzogs Friedrich I. von Schwaben aus
seiner 2. Ehe mit der Agnes von Waiblingen,
Tochter von Kaiser HEINRICH IV.
Brandenburg Erich: Tafel 11 Seite 23
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"Die Nachkommen Karls des Großen"
XIII. 115 a. Gertrud
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* ca. 1104, + 1191
Gemahl: Hermann von Stahleck, Pfalzgraf von Lothringen
+ 1155/56
VII. GENERATION
43 (21) FIDES/GERTRUD
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um 1104/05- nach 30.3.1136, nach 1142, spätestens
1149
Der Name der staufischen "Hausheiligen" Fides erscheint hier in der sprachlich nicht korrekten, aber auch bei den Patrozinien staufischer Kirchen und Altäre öfters anzutreffenden Gleichsetzung bzw. Eindeutschung von Fides über "Getreuen" zu Gertrauen und Gertraud.
oo um 1122/25
HERMANN VON STAHLECK
* 1097/1100/1103,
+ 20.9.1156
Begraben: Kloster Ebrach
Vogt des Klosters Lorch 1136, Pfalzgraf von Lothringen ab 1141/42, tritt spätestens um 1154 als Mönch in das Zisterzienserkloster Ebrach ein und stiftet vor 1157 das Zisterzienserkloster Bildhausen.
Sohn des Grafen Goswin von Höchstädt an der
Aisch (+ nach 1140) und der Luitgard/Luccarde von Hengebach,
Tochter des Adelger von Hengebach.
Luitgard oo in 1. Ehe Heinrich, Graf von Katzenellenbogen
(+ bald nach 1095)
Hermann II. oo vor 1150
GERTRUD VON WETTIN
* um 1130, + 1191 als Nonne im Theodorskloster
Bamberg
Großnichte seiner ersten Frau Gertrud von Staufen
Tochter Konrads des Großen von Wettin, Markgraf von Meißen, und seiner Gattin Liutgard von Elchingen, Tochter des Grafen Adalbert von Elchingen und der STAUFERIN Bertha von Boll (vgl. Nr. 34).
Aus der ersten Ehe Hermanns mit Fides/Gertrud
lebten
im Jahr 1136 mehrere Kinder, doch hat kein Sohn den Vater überlebt.
Gertrud stiftete 1157 das Kloster St. Theodor in Bamberg und starb als Nonne zu St. Theodor.
Gerstner Ruth: Seite 84
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"Die Geschichte der lothringischen und rheinischen Pfalzgraf
von ihren Anfängen bis zur Ausbildung des Kurterritoriums Pfalz"
Nach Hermanns Tod führte Gertrud
mit dem Kloster Ebrach diese Gründung durch. Hier fand dann der Pfalzgraf
seine Ruhestätte. Auch anderen Besitz veräußerte Hermann.
Das Schloß Habsberg verkaufte er. Die übrigen ostfränkischen
Besitzungen, Schloß Höchstadt u.a., kamen durch Tausch an das
Bistum Bamberg, wofür Bischof Eberhard das Nonnenkloster in seiner
Stadt ausstattete, das die Pfalzgräfin gründete. Sie selbst
hatte den Schleier genommen.
um 1122/25
oo 1. Hermann von Stahleck Pfalzgraf bei Rhein
1097/1100/03-20.9.1156
Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen
Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 11 Seite 23 -
Decker-Hauf
Hansmartin: Die Zeit der Staufer. Geschichte - Kunst - Kultur. Katalog
der Ausstellung Stuttgart 1977 Band III Seite 351 - Gerstner, Ruth:
Die Geschichte der lothringischen und rheinischen Pfalzgrafschaft von ihren
Anfängen bis zur Ausbildung des Kurterritoriums Pfalz, Ludwig Röhrscheid
Verlag Bonn 1941 (Rheinisches Archiv 40) Seite 84 - Partenheimer
Lutz: Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg und des
Fürstentums Anhalt. Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 2001
Seite 268,334 - Schaab Meinrad: Geschichte der Kurpfalz. Verlag
W. Kohlhammer 1988 Seite 32,35,222 -