SPANHEIMER
Die SPANHEIMER,
auch SPONHEIMER, waren
ein Dynasten-Geschlecht, das aus Rheinfranken
stammte. Der Name geht zurück auf die heute im Landkreis Bad
Kreuznach gelegene Burg
Sponheim.
GESCHICHTE
Übersicht:
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Nach dem Aussterben der EPPENSTEINER
1122 ging die Herzogswürde in Kärnten an die
SPANHEIMER über, wo
sie bis 1269 regierten. Nominell verblieben
sie bis 1279 Herzöge von Kärnten. Ebenso stellten sie mit den
Grafen
von Lebenau bis 1229 und den bayerischen Reichsgrafen von Ortenburg
bis 1806 zwei weitere einflussreiche und geschichtsträchtige
Geschlechter.
Im Jahre 1209 wurde den ORTENBURGERN die Pfalzgrafenwürde von Bayern, das zweitwichtigste Amt im Herzogtum Bayern, verliehen. Dieses Amt hatten sie bis 1248 inne. Um das Jahr 1240 war damit zu rechnen, dass die Ortenburger Besitzungen vom Kaiser als eigenständiges Herzogtum vom Herzogtum Bayern abgetrennt werden könnten. Die Linie der Grafen von Ortenburg lebt bis heute auf Schloss Tambach bzw. Schloss Birkenfeld in Franken.
Ein Teil der Familie blieb in Sponheim. Das dortige Grafen-Geschlecht starb jedoch im 15. Jahrhundert in der Hauptlinie aus. Die rheinischen Grafen von Sponheim vererbten die Grafschaft Sponheim durch weibliche Linien an ihre Verwandten. Ein Seitenzweig der Grafen von Sponheim beerbte die Grafen von Sayn. Diese leben noch bis heute als Fürsten von Sayn-Wittgenstein im Stadtteil Sayn von Bendorf.
Zur Zeit der größten Ausdehnung der Besitzungen des SPANHEIMER Gesamt-Hauses um das Jahr 1151 erstreckten sich diese neben den Ursprungsgebieten um Sponheim an der Nahe von Istrien und Venetien über Tirol und Kärnten und den Osten Bayerns bis hinauf nach Tirschenreuth in der Ober-Pfalz; es umfasste die Grafschaft Sponheim, das Herzogtum Kärnten, die Markgrafschaft Verona, die Grafschaft im Lavanttal, die Grafschaft Lebenau, die Grafschaft Kraiburg-Marquartstein sowie die Grafschaft Ortenburg.
Erste Sponheimer:
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Der erste Namensträger derer von Sponheim ist ein Immo von Sponheim, geboren ca. 940. Er wird als ABT zu PRÜM (1003-1006) erwähnt.
Die Beziehungen zu dieser Abtei blieben bestehen, da auch später die SPONHEIMER Nachkommen Harpern zu Randerath (1084) und Meginhard zu Randerath (1104) im Niederländischen auch als Vogt von Kloster Prüm und Echternach auftreten, so unter anderem im niederländischen Boxtel und Umgebung (Teisterband).
Immo verschenkt 966 mehrere Dörfer, Linberge, Ramersdorf, Dullendorf, Breitenbach und Zeizendorf in der Auelgau.
Des Weiteren tritt kurz danach eine Gertrudis auf, ca.965 geboren
und verheiratet mit Robrecht
III von Heusden (Rodovid)
in Brabant.
Ursprung:
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Siegfried I. von Spanheim
(† 1065), der erste
urkundlich nachweisbare SPANHEIMER,
kam im Gefolge
des SALIER-Kaisers KONRAD II.
aus Rheinfranken nach Kärnten. Durch Heirat mit der Sieghardinger
Erb-Tochter Richgard von
Lavant († 1072) kam er
zu reichen
Besitzungen in Tirol und Kärnten (Gegend von St.
Veit, Lavanttal,
Gegend von Klagenfurt, Vogtei St. Georgen)
sowie in den südöstlichen Marken (Marburg, Drau,
Sann, Friaul). 1045 erlangte er durch Kaiser HEINRICH
III. das MARKGRAFENRECHT für die UNGARNMARK, welches er nur
kurz
innehatte. Siegfried wird
bisher als SPITZENAHN (STAMMVATER) der SPANHEIMER in Kärnten
und Bayern angesehen. Seine direkten Vorfahren sind aus Mangel
an
Quellen nicht mehr feststellbar. Es lassen sich aber seine
verwandtschaftlichen Beziehungen mit den ZEISOLF-WOLFRAMEN, den Grafen
im
Königssondergau und dem verbleibenden Zweig der SPANHEIMER im
Rheinland nachweisen.
Seine beiden Söhne Engelbert
I. und Hartwig
gründeten 1091
das Stift St. Paul im Lavanttal
als geistliches Zentrum in der Burg der Mutter. Engelbert I. gelang es
unter anderem erneut den Titel eines Markgrafen zu erlangen, 1090 wurde
er zum MARKGRAFEN von ISTRIEN
ernannt. Infolge des Investiturstreits 1091 wurde er
jedoch der Grafschaft im Pustertal durch Erlass des Kaisers HEINRICH
IV. enthoben, welcher sie anschließend dem Hochstift Brixen
stiftete.
Engelberts jüngster
Sohn Heinrich erlangte
1122 die Herzogswürde in Kärnten. Durch Engelberts Sohn Siegfried
I. von Lebenau – er begründete die Grafschaft
Lebenau im Salzburger
Raum – und seinen Enkel Rapoto I.,
GRÜNDER der
GRAFSCHAFT ORTENBURG,
festigte das SPANHEIMER
Haus seine Stellung, neben Tirol und
Kärnten, auch im Herzogtum Bayern.
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Nach dem Tod des Herzogs Heinrich III., aus dem Hause der EPPENSTEINER, und dem damit verbundenen Aussterben seines Adels-Geschlechtes erlangte dessen Patenkind Heinrich von Spanheim die HERZOGSWÜRDE in KÄRNTEN. Neben dem Herzogtum erlangte Heinrich auch die Herrscherrechte über die Markgrafschaft Verona. Diese war mit dem Herzogtum Kärnten nun per Personalunion verbunden. Jeder amtierende Herzog Kärntens war nun ebenso Markgraf von Verona.
1123, nach nur einem Jahr als Herzog, verstarb Heinrich IV. Ihm folgte sein jüngerer Bruder Markgraf Engelbert II. von Istrien. Jedoch blieb auch Engelbert nicht lange Herzog, da er bereits 1135 zugunsten seines Sohnes Ulrich I. verzichtete.
Eine fundierte Machtbasis blieb den SPANHEIMERN versagt, da das reiche Erbe der EPPENSTEINER 1122 und auch das Erbe von Engelberts Bruder Bernhard von Trixen, dem Gründer des Zisterzienserklosters Viktring 1142, 1147 an die Traungauer fielen. Istrien und die Markgrafschaft Tuszien (1135 erworben) gingen verloren.
Herzog Ulrich I. galt ab 1138 als STAUFER-Stütze und hatte während seiner Regierungszeit durchgehend Streit mit den großen Kärntner Adels-Familien und den Bischöfen von Salzburg und Bamberg. Nach seinem Tode folgte ihm sein ältester Sohn Heinrich V. als Herzog. Unter Heinrichs Amtszeit ging 1151 die Markgrafschaft Verona verloren, welche bisher in Personalunion mit der Herzogswürde in Kärnten verbunden war. So verlor das Herzogs-Haus immer mehr an Macht. Im Dienste seines STAUFER-Kaisers FRIEDRICH BARBAROSSA ertrank er im Jahre 1161 auf einer Reise.
Ihm folgte sein Bruder Hermann, dessen Amtszeit durch Konflikte mit den HEUNBURGERN und den Kärntner ORTENBURGERN gekennzeichnet war. Nach seinem Tod im Jahre 1181 wurde Ulrich II. neuer Herzog. Dieser war zu Beginn seiner Amtszeit noch nicht volljährig, sodass er erst 1194 die Regierungsgeschäfte übernahm. Aufgrund schwerer Krankheit ab 1198 vertrat ihn sein Bruder Bernhard. Dieser wurde nach Ulrichs Tod im Jahre 1202 auch dessen offizieller Nachfolger. Bernhard förderte in Kärnten stets den Handel und war stets bestrebt seine Ländereien zu erweitern. Ihm gelang es endlich die herzogliche Stellung der SPANHEIMER in Kärnten zu festigen. Im Jahre 1234 gründete er das Zisterzienser-Kloster Landstraß (slowenisch: Kostanjevica) in Krain.
1256 folgte ihm sein ältester Sohn Ulrich III. († 1269)
als Herzog. Dieser gelangte durch seine Frau Agnes von
Andechs († 1263) in den
Besitz großer Güter in Krain und der Windischen Mark
und nannte sich HERR von KRAIN. Er vermachte seinem Cousin Ottokar II. von
Böhmen seine Nachfolge und ließ seinen jüngeren
Bruder Philipp,
ELEKTEN von SALZBURG, späteren Patriarchen
von Aquileia, leer ausgehen. Ulrich
verstarb 1269 kinderlos. Sein Bruder Philipp († 1279) kämpfte
vergeblich gegen den böhmischen König um das Erbe Ulrichs.
Dies bedeutete das Ende der Kärntner Herzöge aus dem Hause
der SPANHEIMER. So
erlosch die Herzogslinie faktisch im Jahre 1269,
obwohl Philipp nominell
ab 1275 Kärntner Herzog war. Mit dessen
Tod erlosch diese Linie des Hauses
SPANHEIM endgültig.
Reichsgräfliches Haus von Ortenburg:
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Engelbert II.
erlangte
durch seine Ehe mit der reichen Erb-Tochter Uta des Passauer
Burggrafen Ulrich große
Besitzungen in
Ober- und Nieder-Bayern. Schon früh teilte er diese Besitzungen
unter seinen Söhnen auf.
Engelbert III. erhielt dabei die Besitzungen im Chiemgau und im Rottal, während Rapoto I. große Besitzungen nördlich Kraiburgs erhielt. Rapoto ließ sich um das Jahr 1120 in der Ortenberger Gegend nieder (alter Name Ortenberg, später Ortenburg), wo er die gleichnamige Feste Ortenburg errichtete. Nachdem Engelbert III. 1173 kinderlos verstorben war, erbte Rapoto dessen bayerische Besitzungen mit der GRAFSCHAFT KRAIBURG. Diese stellten fortan das Kernland der Ortenburger Besitzungen dar.
1209 erlangte Rapotos ältester Sohn Rapoto II. die PFALZGRAFENWÜRDE von BAYERN, die zweitwichtigste Stelle im Herzogtum Bayern. Bis zum Tod des zweiten ortenburgischen Pfalzgrafen Rapoto III. im Jahre 1248 war das Haus das mächtigste bayerische Adels-Haus.
Die ORTENBURGER Besitzungen reichten vom Brixental und Kitzbühel über einen weiten Bogen über das ostbayerische Land bis hinauf nach Tirschenreuth in der Ober-Pfalz. Sie waren sogar bedeutend größer als die der bayerischen Herzöge aus dem Hause der WITTELSBACHER.
Da die ORTENBURGER ihre Besitztümer weitgehend selbstständig verwalteten, waren sie bis 1240 auf bestem Wege, vom Kaiser zu einem unabhängigen Herzogtum von Bayern erhoben zu werden. Dies führte zu wiederholten Konflikten mit den Nachbarn.
Nach dem Tod Rapotos III. verloren die ORTENBURGER den Großteil ihrer Macht, die Pfalzgrafenwürde und die Besitzungen im Chiemgau und Rottal gingen dabei verloren. Ebenso verlor das Haus durch Heinrich II., welcher den Großteil seines Besitzes verschenkte, an Ansehen. Ebenso gaben die ORTENBURGER im Jahre 1391 ihre Reichsrechte zeitweise auf. Die Grafschaft war bald auf die Größe der heutigen Marktgemeinde Ortenburg geschrumpft.
Im Jahre 1530 kam es unter Graf Christoph aufgrund eines Erbstreites mit Graf Gabriel von Salamanca-Ortenburg um die Kärntner Grafschaft Ortenburg zu einer Namensumbenennung des Geschlechtes von Ortenberg nach des älteren Geschlechtes Graf von Ortenburg.
Bis ins Jahr 1551 stieg das Ansehen und die Macht der ORTENBURGER wieder, sodass das Haus unter Graf Christoph I. wieder zu den reichsten in Nieder-Bayern gehörte.
1551 wurde Joachim regierender Graf. Dieser wurde im Laufe der Zeit bekennender Anhänger der lutherischen Lehre und führte in seiner Grafschaft den protestantischen Glauben ein. Dies führte zu einem jahrzehntelangen Konflikt mit den Nachbarn, den bayerischen Herzögen. Dieser Streit schwächte das ORTENBURGER Haus wieder immens. Jedoch wurde 1573 vor dem Reichskammergericht ihre Reichsunmittelbarkeit bestätigt, das heißt die Grafschaft blieb bis zu ihrem Ende reichsfrei und unabhängig.
Im 17. Jahrhundert waren die ORTENBURGER anfangs nur formell Grafen, da die Grafschaft durch Graf Joachim an dessen Witwe verpfändet war. Erst Graf Georg Reinhard gelang es sie 1659 wieder auszulösen.
Nachdem die Grafschaft und das Geschlecht die napoleonischen Kriege
als neutral überstanden hatte, tauschte Graf Joseph
Carl im Jahre 1805 die Grafschaft aufgrund des hoher Schulden
seines Geschlechtes gegen die neu geschaffene Grafschaft Tambach ein.
Seither lebt das ORTENBURGER
Geschlecht auf Schloss Tambach nahe Coburg.
Gräfliches Haus von Lebenau:
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Über die Grafen von Lebenau ist bis heute nur wenig bekannt.
Sitz des Geschlechtes war auf der alten aribonischen Burg Lebenau,
auch Liebenau
genannt. Die Besitzungen an der Salzach kamen aus der Ehe Siegfrieds I. mit
Richgard. Die Burg gab
dem Seitenzweig der Spanheimer auch den Namen
des Geschlechts, Grafen von Lebenau.
Als Begründer dieses Seitenzweiges in Bayern gilt Siegfried I., zweiter Sohn Engelberts I. Neben Zeugenstellungen in manchen Urkunden seiner Brüder tritt Siegfried kaum in Erscheinung. Sein Nachfolger wird im Jahre 1132 sein jüngster Sohn, Siegfried II. Dieser reiste 1163 als Kreuzfahrer nach Palästina, wo er ein Jahr später auch fiel.
Sein ältester Sohn Siegfried III. folgte ihm als regierender Graf. Auch über seine Regierungszeit ist wenig bekannt. Nur dass er 1190 am dritten Kreuzzug teilnahm und ebenso wie sein Vater zuvor dabei ums Leben kam. Otto I., sein Bruder, folgte ihm als amtierender Graf von Lebenau. Über dessen Regierungszeit ist nichts bekannt.
Ottos Nachfolger
wurde sein jüngster Sohn Bernhard.
Dieser verstarb 1229 kinderlos und wurde wie all seine Vorfahren im
Kloster
Seeon beigesetzt. Mit ihm starb die Linie der Grafen von Lebenau
aus. Ihre Besitzungen in Kärnten fielen an die Grafen
von Pfannberg, die Grafschaft Lebenau selbst an Herzog Ludwig I.
von Bayern. Warum jedoch weder die Kärntner Herzöge
noch die
Grafen von Ortenburg versuchten die Besitzungen an sich zu bringen ist
unbekannt. Lediglich die Vogteirechte sicherte sich Pfalzgraf Rapoto
II. von Bayern.
DYNASTEN UND PERSÖNLICHKEITEN AUS DEM GESAMTHAUS DER
SPANHEIMER
Herzöge von Kärnten:
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- Heinrich IV. (1122–1123)
- Engelbert (1123–1135)
- Ulrich I. (1135–1144)
- Heinrich V. (1144–1161)
- Hermann (1161–1181)
- Ulrich II. (1181–1202)
- Bernhard (1202–1256)
- Ulrich III. (1256–1269)
- Philipp von Spanheim (1275–1279, nominell)
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Nebenlinien des rheinischen Zweigs
Linie Bolanden-Dannenfels
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Heinrich von Sponheim (Vordere Grafschaft) heiratete um 1277 Kunigunde von Bolanden. Nach dem Aussterben der Herrschaft Bolanden 1286 konnte er große Teile des Erbes sichern und eine eigene Linie begründen. Der Besitz lag im heutigen Donnersbergkreis. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts stirbt die Familie aus und das Erbe fällt an NASSAU-SAARBRÜCKEN.
Linie Heinsberg
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Heinrich von Sponheim, Sohn Gottfrieds III., der durch seine Gattin Agnes von Heinsberg (nördlich von Aachen) die Herrschaft Heinsberg erhielt, begründete die Geschlechter der Herren von Heinsberg, Grafen von Loon und Blankenheim (bis 1469) und der Herren von Löwenburg im Siebengebirge (bis Ende des 14. Jahrhundert).
Linie Neef
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Eberhard von Sponheim (Vordere Grafschaft) heiratete um 1292 eine Frau aus dem Geschlecht der Truchsesse von Alzey. Er hatte einige Anteile der Vorderen Grafschaft erhalten, darunter auch Burg und Herrschaft Neef an der Mosel. Die Linie stirbt bereits 1351 aus und Burg Neef geht an Kurtrier verloren.
Linie Sayn
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Graf Heinrichs III. von Sayn Schwester Adelheid war mit Gottfried III. von Sponheim verheiratet. Beider Enkel Gottfried I. ist STAMMVATER einer zweiten Grafen-Familie SAYN. Von dieser Linie stammen die Linien Sayn-Sayn und Sayn-Wittgenstein (weiterlebend).
Linie Koppenstein
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Hauptartikel → Koppenstein (Adelsgeschlecht)
Markgrafen der Ungarnmark, der Windischen Mark, von Istrien, Tuscien und Verona:
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- Siegfried I., Markgraf der Ungarnmark (1045–1065)
- Engelbert I., Markgraf von Istrien (1090–1096)
- Engelbert II., Markgraf von Istrien (1096–1124)
- Engelbert III., Markgraf von Istrien (1124–1173), Markgraf von Tuscien (1135–1136)
- Heinrich IV., Markgraf von Verona (1122–1123)
- Engelbert, Markgraf von Verona (1123–1135)
- Ulrich I., Markgraf von Verona (1135–1144)
- Heinrich V., Markgraf von Verona (1144–1151)
- Bernhard von Trixen, Markgraf der Windischen Mark (ungesichert)
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- Rapoto II. von Bayern (1209–1231)
- Rapoto III. von Bayern (1231–1248)
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- Liste
der regierenden Grafen von Ortenburg
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- Liste der
regierenden Grafen von Lebenau
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- Hartwig von Spanheim († 17. Juni 1102), Erzbischof von Magdeburg (1079–1102)
- Hartwig I. von Spanheim († 3. März 1126), Bischof von Regensburg (1105–1126)
- Jutta von Sponheim († 22. Dezember 1136), Klausnerin und Selige, Lehrmeisterin der Hl. Hildegard von Bingen
- Hugo von Sponheim († 1. Juli 1137), Erzbischof von Köln
- Hartwig II. von Spanheim († 1164), Bischof von Regensburg (1155–1164)
- Joachim
von Ortenburg
(1551–1600); führte 1563 in seiner reichsfreien Grafschaft
die
Reformation ein
Herzogliche Linie und die Grafen von Spanheim
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- Siegfried
I. († 1065)
Graf im Pustertal,
Markgraf der Ungarischen
Mark
- A: Hermann I. († 1118), Burggraf von Magdeburg (1080–1118)
- A: Hartwig († 1102), Erzbischof von Magdeburg (1079–1102)
- A: Engelbert
I. († 1096),
Graf im Kraichgau (ab
1065), Graf im Pustertal
(bis 1091), Markgraf von Istrien
(1090–1096), Vogt von Salzburg (vor 1093 bis 1096?)
- B: Bernhard von Trixen (⚔ 1147), Graf von Trixen
- B: Richardis († um 1112), I. oo Berthold I. von Schwarzenburg, II. oo Poppo II. (Istrien), III. oo Gebhard I. von Dießen
- B: Heinrich IV. († 1123), Herzog von Kärnten (1122–1123)
- B: Engelbert (II.) (†
1141), Markgraf von Istrien (1103–1134),
Herzog von Kärnten
(1123–1135)
- C: Ulrich I. († 1144),
Herzog von Kärnten (1135–1144)
- D: Heinrich V. († 1161), Herzog von Kärnten (1144–1161)
- D: Hermann
(II.) († 1181), Herzog
von Kärnten (1161–1181)
- E: Ulrich II. (* um 1176, † 1202), Herzog von Kärnten (1181–1202)
- E: Bernhard (II.) (* um 1180, †
1256), Herzog von Kärnten (1202–1256)
- F: Ulrich III. (* um
1220, † 1269), Herzog von
Kärnten (1256–1269), 1248/51 I.oo Agnes von
Andechs († 1263), Erbin
von Krain
und der Windischen
Mark, II.. oo Agnes von Baden
(BABENBERGERIN)
- G: Heinrich († 1257/63)
- G: Agnes († früh)
- F: Bernhard († vor 1249), Graf zu Lebenau
- F: Philipp († 1279), Elekt von Salzburg (1247–1257), Patriarch von Aquileia (1269–1271), nominell Herzog von Kärnten (1275–1279)
- F: Margarete († vor 1249)
- F: Ulrich III. (* um
1220, † 1269), Herzog von
Kärnten (1256–1269), 1248/51 I.oo Agnes von
Andechs († 1263), Erbin
von Krain
und der Windischen
Mark, II.. oo Agnes von Baden
(BABENBERGERIN)
- D: Ulrich († vor 1161), Graf von Laibach
- D: Gottfried († vor 1144), Mönch
- C: Engelbert III. († 1173), Markgraf von Istrien (1124–1173), Markgraf von Tuszien
- C: Heinrich († 1169), Bischof von Troyes (1145–1169)
- C: Rapoto I. († 1190), Graf von Ortenburg, Ahnherr der Grafen von Ortenburg
- C: Adelheid († um 1178), Äbtissin von Göss
- C: Hartwig II. († 1164), Bischof von Regensburg (1155–1164)
- C: Mathilde († 1160/61)
- C: Ulrich I. († 1144),
Herzog von Kärnten (1135–1144)
- B: Siegfried I. († 1132), Graf von Arch, Graf von Lebenau, Ahnherr der Grafen von Lebenau
- B: Hartwig I. († 1126), Bischof von Regensburg (1105–1126)
Für manche Forscher galt Engelbert III. (statt Ulrich I.) als
Ahnherr der weiteren Linie.
Grafen von Sponheim (unvollständig)
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- Stephan
I. († ca. 1080),
(gesichert ein Vetter von Siegfried
I.), Graf von Sponheim,
∞ N.N., möglich
Schwester des Grafen Berthold
IV. von Stromberg
(Berthold-Bezelin)
- A: Stephan
II. († ca. 1118), Graf
von Sponheim, ∞ Sophia,
wahrscheinlich Sophia
von Formbach, deutsche Gegen-Königin, jedoch vielleicht Sophia von Hamm, Tochter
des Grafen Berthold
- B: Meginhard († 1136), Graf von
Sponheim und Mörsberg (Winterthur), ∞ Mechtild
von Mörsberg-Nellenburg
- C: Gottfried
I. († nach X.1159),
Graf von Sponheim, ∞ N.N.,
möglich
Mechtild von
Lothringen
- D: Gottfried
II. († ?), Graf von
Sponheim, ∞ N.N.,
möglich Tochter des
Grafen Gerlach von Veldenz
- E: Gottfried III. (†
1223), Graf von Sponheim,
∞ Adelheid von Sayn,
Schwester des Grafen Heinrich
III.
- F: Johann I. (†
1266) Graf von Sponheim-Starkenburg, Herr zu Sayn, ∞ Adelheid von Mark-Altena,
Tochter des Grafen Adolf I.
([9]) oder N.N. von Geldern,
Tochter des Grafen Otto I.
(Schwennicke
(E.S. N.F. IV 119)) oder
N.N. von Altena-Isenberg,
Tochter des Grafen Friedrich
- G: Gottfried I. († ca. 1284), Graf von Sayn, ∞ Jutta von Isenburg
- G: Heinrich I. (†
1289), Graf von Sponheim-Starkenburg, ∞ Blancheflor von Jülich
- H: Johann II. (†
1324), Graf von Sponheim-Starkenburg, ∞ Katharina von Vianden
- I: Heinrich II.
(† 1322), Graf von
Sponheim-Starkenburg, ∞ Loretta
von Salm
- J: Johann III. (†
1398), Graf von Sponheim-Starkenburg
- K: Johann IV. (†
1411), Graf von Sponheim-Starkenburg
- L: Johann V. († 1437), Graf von Sponheim-Starkenburg
- K: Mechtild († 1407/10), ∞ Rudolf VI. von Baden – Nachkommen führten unter anderem die Bezeichnung „Graf zu Sponheim“
- K: Loretta
(† ?), ∞ Heinrich III. von Veldenz
- L:
Friedrich III.
(† 1444), Graf zu
Veldenz und Sponheim, ∞ Margarethe
von
Nassau-Saarbrücken
- M: Anna († 1439), ∞ Stefan von Pfalz-Simmern-Zweibrücken – Nachkommen führten unter anderem die Bezeichnung „Graf zu Sponheim“
- L:
Friedrich III.
(† 1444), Graf zu
Veldenz und Sponheim, ∞ Margarethe
von
Nassau-Saarbrücken
- K: Johann IV. (†
1411), Graf von Sponheim-Starkenburg
- J: Johann III. (†
1398), Graf von Sponheim-Starkenburg
- I: Heinrich II.
(† 1322), Graf von
Sponheim-Starkenburg, ∞ Loretta
von Salm
- H: Johann II. (†
1324), Graf von Sponheim-Starkenburg, ∞ Katharina von Vianden
- F: Heinrich († um 1258), Stammvater einer Linie Heinsberg, ∞ Agnes von Heinsberg
- F: Simon I. († 1264),
Graf von Sponheim-Kreuznach
- G: Johann I. (†
1291), Graf von
Sponheim-Kreuznach
- H: Johann II. († 1340), Graf von Sponheim zu Kreuznach
- H: Simon II. (†
1336), Graf von
Sponheim zu Kastellaun
- I: Walram († 1380), Graf
von Sponheim-Kreuznach
- J: Simon III. (†
1414), Graf von Sponheim-Kreuznach und von Vianden
- K: Elizabeth († 1417), Gräfin von Sponheim-Kreuznach, ∞ Ruprecht Pipan von der Pfalz (kinderlos) – Erben führten unter anderem die Bezeichnung „Graf zu Sponheim“
- J: Simon III. (†
1414), Graf von Sponheim-Kreuznach und von Vianden
- I: Walram († 1380), Graf
von Sponheim-Kreuznach
- G: Johann I. (†
1291), Graf von
Sponheim-Kreuznach
- F: Johann I. (†
1266) Graf von Sponheim-Starkenburg, Herr zu Sayn, ∞ Adelheid von Mark-Altena,
Tochter des Grafen Adolf I.
([9]) oder N.N. von Geldern,
Tochter des Grafen Otto I.
(Schwennicke
(E.S. N.F. IV 119)) oder
N.N. von Altena-Isenberg,
Tochter des Grafen Friedrich
- E: Gottfried III. (†
1223), Graf von Sponheim,
∞ Adelheid von Sayn,
Schwester des Grafen Heinrich
III.
- D: N.N. († um 1159/60), ∞ Konrad der Staufer, Pfalzgraf bei Rhein
- D: Gottfried
II. († ?), Graf von
Sponheim, ∞ N.N.,
möglich Tochter des
Grafen Gerlach von Veldenz
- C: Gottfried
I. († nach X.1159),
Graf von Sponheim, ∞ N.N.,
möglich
Mechtild von
Lothringen
- B: Gerhard I. († ?), Stammvater einer Linie Vianden, ∞ N.N., möglich Tochter des Grafen Bertolf von Vianden
- B: Rudolf († ?), ∞ Richarda N.
- B: Hugo († 1137), Erzbischof von Köln
- B: Jutta († 1136), Äbtissin von Disibodenberg
- B: Meginhard († 1136), Graf von
Sponheim und Mörsberg (Winterthur), ∞ Mechtild
von Mörsberg-Nellenburg
- A: Stephan
II. († ca. 1118), Graf
von Sponheim, ∞ Sophia,
wahrscheinlich Sophia
von Formbach, deutsche Gegen-Königin, jedoch vielleicht Sophia von Hamm, Tochter
des Grafen Berthold
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Ortenburger Ursprungszweig und der Pfalzgräfliche Zweig
- Rapoto
I. († 1186), Graf von
Ortenburg (1120–1186)
- A: Rapoto
II. († 1231),
Pfalzgraf von Bayern (1209–1231), Graf von Kraiburg und Marquartstein
(1186–1231)
- B:
Rapoto III. († 1248),
Pfalzgraf von Bayern (1231–1248), Graf von Kraiburg und Marquartstein
(1231–1248)
- C: Elisabeth
- B: Elisabeth († 1274)
- B:
Rapoto III. († 1248),
Pfalzgraf von Bayern (1231–1248), Graf von Kraiburg und Marquartstein
(1231–1248)
- A: Adelheid
- A: Mathilde
- A: Elisabeth
- A: Heinrich
I. († 1241),
Graf von Ortenburg (1186–1241), Graf von Murach (1186–1238)
- B: Elisabeth († 1272)
- B: Heinrich II. († 1257), Graf von Ortenburg (1241–1257)
- B: Anna († 1239)
- B: Osanna († 1289)
- B: Gebhard († 1275), Graf von Ortenburg (1257–1275), Graf von Murach (1238–1272)
- B: Diepold († 1285), Graf von Murach (1238–1272)
- B: Rapoto IV. († 1296), Graf
von Murach (1238–1272), Graf von Ortenburg (1275–1296), Stammhalter
des Hauses Ortenburg
- C: Heinrich III. († 1345),
Graf von Ortenburg (1296–1345)
- D: Heinrich IV. († 8. Mai 1395), Graf von Ortenburg (1345–1395), führt weitere Linie fort
- C: Liutgard
- C: Heinrich III. († 1345),
Graf von Ortenburg (1296–1345)
- A: Rapoto
II. († 1231),
Pfalzgraf von Bayern (1209–1231), Graf von Kraiburg und Marquartstein
(1186–1231)
---------------------
- Siegfried
I. († 6. Mai
1132), Graf von Arch, Graf von Lebenau (1104–1132), Ahnherr der
Grafen
von Lebenau
- A: Friedrich, Graf von Hohenburg
- A: Siegfried
II. († 23.
August um 1163), Graf von Lebenau (1132–1164)
- B: Siegfried III. († 12. März 1191), Graf von Lebenau (1164–1190)
- B: Otto I. († 8. März 1205),
Graf von Lebenau (1190–1200)
- C: Siegfried IV. († 17. Dezember 1210)
- C: Bernhard I. († 17. April 1229), letzter Graf von Lebenau (1200–1229)
- C: NN, unbekannte Tochter, ∞ Ulrich I. von Peggau († 1249)
- A: Bertha