Johann VII. von
Sponheim
Bischof von Lüttich (1419-1456)
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Herr zu Millen, Gangelt und Waldfeucht
1396 †
18./19.10.1459
Jüngerer Sohn des Grafen Johann II. von
Heinsberg-Blankenberg-Looz-Chiny
(†
24.8.1438) aus dem Hause
SPONHEIM
aus seiner 1. Ehe mit der
Margarete
von Gennep († 1419), Erb-Tochter von Graf Johann II.
Bruder von Graf Johann III. von Heinsberg-Blankenberg-Looz-Chiny
(† 1.5.1443), Herrn Wilhelm I. von Blankenheim († 24.4.1438), Gräfin Philippa von Isenburg-Braunfeld-Wied (†
14.1.1464)
Stief-Bruder von Gräfin
Marie von Nassau-Diez-Breda (†
20.4.1502), Äbtissin
Jakoba von Thorn († 1466)
Enkel von Graf
Gottfried
III. von
Heinsberg-Blankenberg-Looz-Chiny († 1395) und der Philippa von
Jülich († 24.8.1390)
Thiele Andreas:
Tafel 491
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur
europäischen
Geschichte"
Band I, Teilband 2 Deutsche Kaiser-, Königs-,
Herzogs-
und Grafenhäuser II
JOHANN VII.
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† 1459
Johann
VII. war HERR zu MILLEN, GANGELT und WALDFEUCHTt, das
später an NASSAU-DIEZ fiel, wurde 1411 PROPST zu AACHEN und 1419
BISCHOF von LÜTTICH. Er führte 1428-1432 den sogenannten
"Namurschen Erbkrieg" gegen Burgund und unterlag. Er geriet ganz unter
burgundischen Einfluß und suchte daher Schutzbündnisse mit
Frankreich und legte starke Grenzbefestigungen an. Er schuf mit einer
neuen Bischofswahlordnung, die "Reglement de Heinsberg" genannt wurde,
Anlaß für ständige Unruhen im Bistum und stritt mit der
Stadt Lüttich wegen deren Privilegien. Er resignierte 1456
völlig gegenüber dem Freiheitsbestreben Lüttichs und dem
burgundischen Überdruck und erhielt dafür burgundische
Pensionen.
Literatur:
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Thiele,
Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur
europäischen
Geschichte Band I, Teilband 2 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs-
und Grafenhäuser II, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 491 - www.wikipedia.de -