Mechthild von
Nellenburg
Gräfin von Sponheim und Mörsberg
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Gräfin von Dillingen-Kyburg
um 1105 † 12.3.1152/80
Erbin der Grafschaft Nellenburg
Neresheim
Tochter und Erbin des Grafen Adalbert von Mörsberg († 30.8.1125) und der Mathilde (Mechthild) von Bar-Mömpelgard, Tochter
von Graf
Dietrich
I. (†
2.1.1105)
und der Irmintrud von Burgund († nach
8.3.1105)
Schwester der aussätzigen Nonne
Irmentrud von St.
Agnes zu Schaffhausen
Nichte von Graf Dietrich von
Bürglen-Nellenburg († nach 1108), Gräfin
Agnes von Salm († nach
1147), Bischof Stephan von Metz
(† 30.12.1163), Graf Dietrich II.
von
Mömpelgard (†
1163), Graf Friedrich I. von Pfirt (†
8.1160), Graf Rainald I. von Bar (†
24.6.1150), Äbtissin Gunhild von Biblisheim († 21.2.1131)
Groß-Nichte
von
Graf Burkhard III. von Nellenburg († 21.1.1106), Abt
Ekkehard von Reichenau (†
24.11.1088), Gräfin
Adelheid von Lauffen († nach 1060), Erzbischof Udo von Trier (⚔ 11.11.1078), Graf Heinrich von Nellenburg (⚔ 9.6.1075), Gräfin
Irmengard von Toggenburg
Zu ihren Vorfahren zählten die Römischen
Kaiserin Gisela von
Schwaben († 15.2.1043),
König Adalbert von Italien († 20.4.975), König Wilhelm I. dem Eroberer von England († 9.9.1087) und
die Römischen Kaiserin
Agnes von Poitou
(† 14.12.1077)
Etienne Pattou:
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Madchtild (Mathilde) de
Montbéliard
†
ép. 1104
Albrecht, comte von
Mörsperg
†
1124/25
Lexikon des Mittelalters:
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Sponheim (mittelalterlich Spanheim; westlich von Bad Kreuznach)
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Burg, Kloster, Grafschaft, Grafen von
Von Stephan I. (ca. 1130-75),
wohl einem Neffen Siegfrieds,
des Ahnherrn der Kärntner SPANHEIMER,
stammen die Grafen von Sponheim und von Vianden und Clervaux (in
Luxemburg) ab.
Stephans Enkel Hugo von Sponheim, Erzbischof von Köln (1137),
stiftete 1131 das Prämonstratenser-Kloster Knechtsteden. Sein
älterer Bruder Meginhard I.
erwarb durch seine Ehe mit Mechthild,
der Erb-Tochter des Grafen Adalbert von Mörsberg,
dessen umfangreichen Besitz, der auch Erbgüter der Grafen von
Nellenburg (Vogteien von Allerheiligen in Schaffhausen und von
Pfaffen-Schwabenheim bei Kreuznach mit der Burg Dill im Hunsrück),
der Grafen von Bar und der einstigen Herzöge von Lothringen
umfaßte. Meginhard,
der sich seither Graf von Sponheim
und auch Graf von Mörsberg
nannte, stiftete mit Beteiligung der Kärntner Verwandten nahe der
Stammburg die OSB-Abtei Sponheim (geweiht 1124).
H. Dopsch
Mechthild starb als Nonne zu
Neresheim.
Brandenburg
Erich: Tafel 10 Seite 21
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"Die Nachkommen Karls des
Großen."
XIII.
92. MATHILDE
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* ...., † ....
Gemahl:
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vor 1125
MEINHARD GRAF von SPONHEIM
† 1155, 18.II.
Schwennicke
Detlev:
Tafel 85
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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XII"
MECHTHILD
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† 12.III.1152-(1180)
vor 7.VI.1124
I. oo MEGINHARD
1124/32 GRAF von SPONHEIM und
MÖRSBERG
† 1136/45
stiftet 1150 mit seiner Gemahlin Pfaffenschwabenheim
II. oo ADALBERT
I. GRAF von DILLINGEN und
KYRBURG
†
12.IX.1151
Schwennicke
Detlev:
Tafel 32
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"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XII"
ADALBERT I.
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† 12.IX.1151
1096 GRAF von KYRBURG
1134 GRAF von DILLINGEN
1091
oo MECHTHILD
(VON MÖRSBERG)
† als
Nonne in Neresheim 12.III.1152-(1180)
(Witwe von Meginhard
von Sponheim und Mörsberg)
Tochter von (Adalbert
Graf von Mörsberg)
Sponheim
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Um 1124
heiratet Meginhard von Sponheim
Mechtild von Mörsberg. Mechtild war die Erb-Tochter
von Adalbert von Mörsberg,
der wiederum große Teile des Besitzes der Grafen von
Nellenburg geerbt hatte. Vor allem die Besitzungen auf dem
Hunsrück, so die Burg Dill, fielen so an die SPONHEIMER, die auf diese
Weise ihren Besitzstand erheblich erweiterten. Meginhard nannte sich auch
erstmals GRAF von SPONHEIM.
Hils, Kurt: Seite 52
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"Die Grafen
von Nellenburg im 11. Jahrhundert. Ihre Stellung zum Adel, zum Reich
und
zur Kirche"
Graf Meginhard von Sponheim, ein
Sohn des im letzten Viertel des 11. Jahrhunderts auftretenden Stephan von Spanheim, war mit Mechthild verheiratet, der
Tochter des Grafen Adalbert von Mörsberg,
der das NELLENBURGER
Geschlecht fortführte. Auf
diesem Wege gelangte Nellenburger
Gut in den Besitz der SPANHEIMER,
unter anderem das Kloster Pfaffenschwabenheim, das Meginhard 1130 Erzbischof Adalbert von Mainz übergibt,
wobei die Erbfolge von Graf Eberhard von Nellenburg über
die Erb-Tochter Mechthild
ausdrücklich erwähnt wird. Mechthild kann also auch die
Urkunde über den Besitz von Hochfelden und Schweighausen zusammen
mit anderen Rechtstiteln dem Spanheimer Grafen mit in die Ehe gebracht
haben. Zwar ging der Besitz den
NELLENBURGERN, vermutlich im Lauf des Investiturstreits,
verloren, aber der Anspruch darauf blieb mit dem Besitz der Urkunde
erhalten.
1. oo Meginhard Graf von Sponheim
um 1090/95 † 1136/45
2. oo Adalbert I. Graf von Dillingen-Kyburg
um 1080
†
12.9.1151
Kinder:
1. Ehe
Gottfried I. Graf von
Sponheim
† nach
1183
Mathilde von Sponheim
†
oo Simon I. Graf von Saarbrücken
† wohl 1182 23.6.
Albert Domdekan von Köln
† nach 1155
2. Ehe
Adalbert II. Graf von Dillingen
†
1170
Hartmann III. Graf von Kyburg
†
1180
nach 22.8.
Ulrich Propst zu Bern 1154/86
†
Literatur:
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Hils, Kurt: Die
Grafen
von Nellenburg im 11. Jahrhundert. Ihre Stellung zum Adel, zum Reich
und
zur Kirche, Eberhard Albert Verlag Freiburg 1967 Seite
52,59 - Schwennicke,
Detlef: Europäische
Stammtafeln. Stammtafeln zur
Geschichte
der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XII, Schwaben Tafel
32,85 -