Adelheid von Sommerschenburg      Gräfin von Heinsberg-Valkenburg
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um 1110- um 1178
 

Tochter des Pfalzgrafen Friedrich I. von Sachsen aus dem Hause SOMMERSCHENBURG
 

Schwennicke Detlev: Tafel 148
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

ADELHEID
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    + 1180

  oo GOSWIN II. VON VALKENBURG, Graf von Heinsberg
                 + 8.IV.1167-1168



Thiele Andreas: Tafel 166
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte"
Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I

ADELHEID, Präsumptiverbin von Sommerschenburg
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  oo GOSWIN II. Graf von Heinsberg
                 +



Corsten Severin:
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"Philipp von Heinsberg"

Eine undatierte Urkunde, die aber nach den genannten Personen in die Zeit zwischen 1167 (Herbst) und 1180 gehört, handelt von einer Schenkung der Gräfin Adelheid von Heinsberg und betrifft den vierten Teil des Lappwaldes, den wir links der oberen Aller und östlich von Helmstedt zu suchen haben. Mit Zustimmung ihrer Söhne Gottfried und Philipp, des Erzbischofs von Köln, bedachte sie für das Seelenheil ihres Gatten, Goswin, das Kloster Marienthal, das Pfalzgraf Friedrich II. von Sommerschenburg 1136/38 begründet und dem Zisterzienserorden übertragen hatte. Als Eigentümer der drei übrigen Viertel nennt Adelheid den verstorbenen Pfalzgrafen Friedrich mit seiner Gattin Liutgarde, den Sohn und Nachfolger als Pfalzgraf, Albert (Adalbert), sowie eine Dame mit Namen Agnes und das Ehepaar Ludwig von Aldenhausen und Judith. Adelheid von Heinsberg bezeichnet den Pfalzgrafen Friedrich als ihren Bruder.
Damit ist die Abkunft der Gattin Goswins II. nicht mehr strittig, und es wird auch deutlich, dass sie in der alten Heimat noch über Besitzungen verfügte. Man wird diese vor allem im Umkreis der Burg zu suchen haben, nach der das Geschlecht sich benannte.
Wenn die Genealogen als Zeit der Eheschließung Goswins mit Adelheid die Jahre um 1125 vermuten, dann mag das stimmen. Feste Daten gibt es dafür nicht. Adelheid überlebte ihren Gatten, sie scheint vor 1180 verstorben zu sein. Das Wenauer Totenbuch führt unter dem 6. Oktober eine Gräfin Adelheid von Heinsberg auf. Der Titel macht es einigermaßen unwahrscheinlich, dass hier eine jüngere Adelheid gemeint sein könnte. Da das Heinsberger Memorienbuch unvollständig ist und der Oktober darin fehlt, kann die Nachricht nicht überprüft werden.
 
 
 

  um 1125
  oo Goswin II. Graf von Heinsberg-Valkenburg
               -8.4.1167/68
 
 
 
 

Kinder:

  Mathilde Erbin von Sommerschenburg
          -20.1.1189

vor 1159
  oo Dedi V. Graf von Wettin-Lausitz
       vor 27.2.1142-16.8.1190

  Hermann Geistlicher
          -

  Salome
        -

  oo Otto Graf von Assel
              -31.8.1171/75

  Goswin III. Graf von Valkenburg
          -   1168/75

  Gottfried I. Graf von Heinsberg
         -   1190

  Philipp I. von Heinsberg Erzbischof von Köln (1167-1191)
  1130-13.8.1191
           bei Neapel
 
 
 
 

Literatur:
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Corsten, Severin/Gillessen, Leo: Philipp von Heinsberg 1167-1191. Erzbischof und Reichskanzler. Studien und Quellen Museumsschriften des Kreises Heinsberg 12, Heinsberg 1991 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 148 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 166 -