Konrad                                                    Graf von Hadamarsberg
-------                                                     Graf von Neuenburg
um 1200-11.5.1256/30.10.1260
 

Jüngerer Sohn des Grafen Sigiboto V. von Hernstein-Neuenburg und der Luitgard von Valley, Tochter von Graf Konrad I.
 

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Dr. Wilhelm Wegener: Seite 220
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23. Konrad

(Nach dem mütterlichen Großvater benannt). F. u. eV.
(1222/26) siehe 17
(1231 nach 7/5) siehe 22
(1244 statt 1246) siehe 22
1245 31/8 Ch(unradus) comes dictus de Niwenburch gibt das Eigentumsrecht über seine Herrschaften in Österreich und Bayern dem Bistum Freising auf Meichelbeck, Histor. Frising. 2 a, 27
1254 3/8 Chunradus comes de Herranstain quittiert Freising über die Kaufsumme Meichelbeck 2 a, 42; IV. (datiert)
1257 4/8 Chunradus dei gratia comes de Hademarsperch mit Gattin Elyzabeth MB 2, 402 f n 20
(1258/59) Chunradus dei gratia aliquando comes in Neunpurckh MB 2, 398 n 14
1260 30/10 zuerst als tot erwähnt MB 29 b, 167.
Gemahlin
Elisabeth
siehe oben 1257 4/8.
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GENEALOGISCHES HANDBUCH ZUR BAIRISCH-ÖSTERREICHISCHEN GESCHICHTE
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Prof. Dr. Otto Dungern: Seite 80
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22. Kuno II.

= Konrad. 11.V.1256 (Mb. 6. 215, 46). Dei gratia comes de Valchenstein ac de Nuvepurch seu Hadmarsperch;
27.III.1246 dicitur de Neuburg comes de Herrandistein et Valchenstein (Rb. 2, 368).
+ 11.V.1256-30.X.1260 (Mb. 29/2, 107).
Gattin:
Elisabeth 1257 (Mb. 2, 402).
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M. Spindler:
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"Geschichte Bayerns"

Den FALKENSTEINERN, die den Ausgang des Inn aus dem Gebirge beherrschten, wurde ihre enge Verbindung mit den ANDECHSERN, auf deren Seite sie kämpften, und mit dem Bischof von Freising, dessen Gegnerschaft zum Herzogshaus sich fortwährnd erneuerte, zum Verhängnis. Der Tod des wohl im Kampf gegen den Herzog 1243/44 gefallenen Grafen Siboto bildete den Auftakt zur Liquidierung ihres ganzen reichen Besitzes, dessen Hauptanteil die Herzöge sich sicherten. Kuno, der Bruder des Gefallenen, traf vergebens verzweifelte Gegenmaßnahmen. Auch er wandte sich an Ottos Gegnerin, die Kirche. Im Jahr 1245 übergab er sein ganzes Hab und Gut unter den Vorbehalt lebenslänglicher Nutznießung an Freising, schließlich  verkaufte er Teile davon an den Bischof. Er verlor sein ganzes Erbe. Im Jahr 1260 hört man das letzte Mal von ihm. Vom Sohn Sibotos, dem rechtmäßigen Erben, der beim Tod seines Vaters wohl noch zu jung war, um sich wehren zu können, ist nur bekannt, daß er 1272 im Bad ermordet wurde.
 
 
 
 

  oo Elisabeth
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