Sohn des Sigihelm
765 machte Albrich,
der Sohn eines
eben verstorbenen Sigihelm, eine
Schenkung an das Kloster Weissenburg im Elsaß, die später
(um
870) mit der Notiz Carta, quam fecit Albricus
avus Sigiharti comitis de Altdorf et de Buatgisinga überschrieben
wurde. Es ist möglich, daß dieser Albrich Beziehungen zu den
Grafen von Blois hatte, bei denen sein Name wiederholt begegnet und
unter
deren Nachkommen in weiblicher Linie auch ein Sigihart aufscheint. Unter
diesen Umständen würden sich sogar Beziehungen der Familie Albrichs
zu den MEROWINGERN ergeben. Die
Identität
Albrichs mit Graf Alberich II. von Blois, wie sie
Chaume annimmt, erscheint
jedoch durch die angeführten Quellen keineswegs erwiesen. Die
Abstammung
der rheinischen SIGHARDINGER vom
fränkischen Königs-Haus kann
aus ihnen nicht erschlossen werden.
Während Albrich und sein
Vater
Sigihelm auf Grund der dürftigen
Quellenlage weiter nicht zu fassen sind, erhalten wir über ihren
Nachkommen,
Graf Sigihart, aus anderen
Urkundenstellen wertvolle Nachrichten.
Literatur:
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Mitterauer Michael: Karolingische Markgrafen
im
Südosten. Archiv für österreichische Geschichte Band
123.
Hermann Böhlaus Nachf./ Graz-Wien-Köln 1963 Seite 214 -