Einziger Sohn des Grafen
Heinrich I. von Badewide und einer Prinzessin von Dänemark
Karl Jordan: Seite 95,200
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"Heinrich der Löwe"
Zu Beginn der 60-er Jahre trat auch in der Grafschaft
Ratzeburg ein Herrschaftswechsel ein. Als Graf
Heinrich, der frühere Rivale Adolfs II. von Holstein, bald
nach 1163 starb, folgte ihm sein ältester Sohn,
Bernhard I. Er hat das Werk seines Vaters durch die Gründung
neuer Dörfer und Kirchspiele im Bereich seiner Grafschaft tatkräftig
weitergeführt.
Bei der am 9. September 1171 vollzogenen Weihe des 1. Schweriner Domes
waren neben Kasimir von Demmin auch die Grafen
von Ratzeburg und Schwerin teil.
Während Philipp von Köln sich noch beim Kaiser in Ostsachsen
befand, sandte Heinrich ein Heer, das vornehmlich aus den Aufgeboten der
3 nordelbingischen Grafen von Schwerin, Holstein und Ratzeburg,
aber auch aus Mannschaften anderer Grafen bestand, gegen die Anhänger
des Kölner Erzbischofs, die unter Führung des Grafen Simon von
Tecklenburg welfisches Gebiet bei Osnabrück besetzt hatten. Am 1.
August 1180 kam es auf dem Halerfeld nordwestlich von Osnabrück zum
Kampf, aus dem das Heer des Herzogs als Sieger hervorging. Die Verluste
der Kölner Partei an Gefangenen und Toten waren nicht gering.
Am Jahresende 1180 blieb von den 3 Grafen im Kolonisationsgebiet östlich
der unteren Elbe nur Gunzelin von Schwerin fortan ein unbedingter Gefolgsmann
der WELFEN.
vor 1162
oo Margareta von Schlawe, Tochter von Ratibor I. Herzog von
Pommern
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Kinder:
Volrad 1180
-
Heinrich
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Bernhard II.
- 1198
Literatur:
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Jordan, Karl: Heinrich der Löwe, Deutscher Taschenbuch Verlag
München, Seite 95,98,200,206,217,222,224 -