Philipp I.                                                   Herzog von Pommern (1531-1560)
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14.7.1515-14.2.1560
Stettin        Wolgast

Einziger Sohn des Herzogs Georg I. von Pommern aus seiner 1. Ehe mit der Amalie von der Pfalz, Tochter von Kurfürst Philipp dem Aufrichtigen
 

Philipp I. folgte 1531 unter der Vormundschaft seines Onkels Barnim IX., trat ihm Stettin ab und führte die Reformation und Säkularisation durch. Er brachte das Bistum Kammin in seinen Besitz und stritt mit dem Onkel. Er trat dem Schmalkaldischen Bund bei, ohne groß aktiv zu werden, unterwarf sich 1548 dem Augsburger Interim, förderte Schulen und Bildung und gründete die Universität Greifswald als neue evangelische Hochschule neu. Er stritt mit Dänemark wegen des Klosterbesitzes auf Rügen (alte Lehensfragen), verhinderte letzte Versuche des Bischofs von Kammin, reichsunmittelbar zu werden und behauptete damit das Bistum. Er wurde 1559 kaiserlicher Kommissar für Livland und blieb von den Ständen abhängig.
 
 
 
 

27.2.1536
  oo Marie von Sachsen, Tochter des Kurfürsten Johann
      15.12.1516-5.1.1583
      Weimar       Wolgast
 
 
 
 

10 Kinder:

  Georg
  13.2.1540-16.11.1544

  Johann Friedrich der Stärkste Herzog von Pommern
  27.8.1542-9.2.1600

  Bogislaw XIII. der Frömmste
  9.8.1544-7.3.1606

  Ernst Ludwig der Schönste
  1.11.1545-17.4.1592
 
  Amelia
  28.1.1547-16.3.1580
 
  Barnim X. der Knappste Herzog von Pommern-Stolp
  15.2.1549-1.9.1603
 
  Erich
  22.8.1551-12./13.12.1551
 
  Margarete
  19.3.1553-5.9.1581
 
26.12.1574
    oo Franz II. Herzog von Sachsen-Lauenburg-Ratzeburg
        10.8.1547-2.7.1619
 
  Anna
  18.9.1554-10.9.1626

9.12.1588
   oo Ulrich III. Herzog von Mecklenburg
      5.3.1527-14.3.1606

  Kasimir VIII. der Geselligste Herzog von Pommern-Rügenhausen (1602)
  22.3.1557-10.5.1602

  Er war Bischof-Administrator zu Kammin.