Einziger Sohn des Herzogs
Georg I. von Pommern aus seiner 1. Ehe mit der Amalie von der
Pfalz, Tochter von Kurfürst Philipp dem Aufrichtigen
Philipp I. folgte 1531 unter der
Vormundschaft seines Onkels Barnim
IX., trat ihm Stettin ab und führte die Reformation und Säkularisation
durch. Er brachte das Bistum Kammin in seinen Besitz und stritt mit dem
Onkel. Er trat dem Schmalkaldischen Bund bei, ohne groß aktiv zu
werden, unterwarf sich 1548 dem Augsburger Interim, förderte Schulen
und Bildung und gründete die Universität Greifswald als neue
evangelische Hochschule neu. Er stritt mit Dänemark wegen des Klosterbesitzes
auf Rügen (alte Lehensfragen), verhinderte letzte Versuche des Bischofs
von Kammin, reichsunmittelbar zu werden und behauptete damit das Bistum.
Er wurde 1559 kaiserlicher Kommissar für Livland und blieb von den
Ständen abhängig.
27.2.1536
oo Marie von Sachsen, Tochter des Kurfürsten Johann
15.12.1516-5.1.1583
Weimar
Wolgast
10 Kinder:
Georg
13.2.1540-16.11.1544
Johann Friedrich der Stärkste Herzog von Pommern
27.8.1542-9.2.1600
Bogislaw XIII. der Frömmste
9.8.1544-7.3.1606
Ernst Ludwig der Schönste
1.11.1545-17.4.1592
Amelia
28.1.1547-16.3.1580
Barnim X. der Knappste Herzog von Pommern-Stolp
15.2.1549-1.9.1603
Erich
22.8.1551-12./13.12.1551
Margarete
19.3.1553-5.9.1581
26.12.1574
oo Franz II. Herzog von Sachsen-Lauenburg-Ratzeburg
10.8.1547-2.7.1619
Anna
18.9.1554-10.9.1626
9.12.1588
oo Ulrich III. Herzog von Mecklenburg
5.3.1527-14.3.1606
Kasimir VIII. der Geselligste Herzog von Pommern-Rügenhausen
(1602)
22.3.1557-10.5.1602
Er war Bischof-Administrator zu Kammin.