Sohn des Grafen
Heinrich I. von Oldenburg-Wildeshausen-Bruchhausen und der Salome
von Geldern-Zütphen, Tochter von Graf Gerhard II.
Gerhard I. von Oldenburg wurde 1192
Bischof von Osnabrück, stritt besonders mit seinem Stiftsvogt Graf
Simon von Tecklenburg um Rechte und Kompetenzen und wurde 1210 Erzbischof
von Bremen. Er führte jahrelang wüste Bistumsfehden gegen den
Prinzen Waldemar von Schleswig, den er 1217/18 endgültig verdrängte.
Er ging 1205 zu den STAUFERN über,
1208-1214 zu den WELFEN und stritt mit dem Vetter Moritz,
den er bannte. Er stand ständig gegen die Friesen und das aufstrebende
Bremen.