Ältester Sohn des
Fürsten
Heinrich Burwin II. Regent zu Rostock und
der Christine von Schweden,
Tochter von König Swerker II.
Johann I. der Theologe
folgte 1226 dem Vater zu Rostock gemeinsam mit seinen Brüdern,
wurde mit ihnen 1227 durch die Schlacht bei Bornhöved frei von dänischer
Hoheit, geriet dafür wieder unter sächsische und holsteinische
Lehensansprüche, was zu ständigem Streit mit Sachsen-Lauenburg
und Schauenburg-Holstein führte. Er teilte 1234/36 nach ständigen
Streitigkeiten mit den Brüdern und nahm die alten Stammgebiete Mecklenburg,
womit jahrhundertelange Auseinandersetzungen der Linien von Mecklenburg
und von Wenden-Werle begannen. Er gewann 1256 aus dem Zerfall der Grafschaft
Parchim seines Bruders Pribislaw
II. unter anderem Sternberg und geriet gegen Schwerin, das den
größten Teil davon gewann. Er versuchte vergeblich, O-Holstein-Wagrien
zurückzugewinnen, was zu ständigem Streit mit Schauenburg-Holstein
führte. Er stritt auch mit den Bischöfen von Schwerin um den
Zehnten und andere Rechte und gründete unter anderem Malchow und Güstrow
als Städte. Er förderte die Kirche und die Ausbreitung der deutschen
Besiedlung und schloß 1262 ein Bündnis mit den WELFEN
gegen Dänemark.
oo Luitgart von Henneberg, Tochter des Grafen Poppo
VII.
- 1267 vor 14.6.
Kinder:
Heinrich I. der Pilger
-2.1.1302
Albrecht I. Mitregent
-15./17.5.1265
Hermann Domherr zu Schwerin
- vor 4.10.1273
Elisabeth
- vor 6.2.1280
oo Gerhard I. Graf von Holstein-Itzehoe
-21.12.1290
Nikolaus III.
-8./9.6.1289/90
Poppo
- vor
1264
Er war Kreuzritter.
Johann II.
-14.10.1299