Johann I. der Theologe                   Fürst von Mecklenburg (1226-1264)
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um 1211-1.8.1264
 

Ältester Sohn des Fürsten Heinrich Burwin II. Regent zu Rostock und der Christine von Schweden, Tochter von König Swerker II.
 

Johann I. der Theologe folgte 1226 dem Vater zu Rostock gemeinsam mit seinen Brüdern, wurde mit ihnen 1227 durch die Schlacht bei Bornhöved frei von dänischer Hoheit, geriet dafür wieder unter sächsische und holsteinische Lehensansprüche, was zu ständigem Streit mit Sachsen-Lauenburg und Schauenburg-Holstein führte. Er teilte 1234/36 nach ständigen Streitigkeiten mit den Brüdern und nahm die alten Stammgebiete Mecklenburg, womit jahrhundertelange Auseinandersetzungen der Linien von Mecklenburg und von Wenden-Werle begannen. Er gewann 1256 aus dem Zerfall der Grafschaft Parchim seines Bruders Pribislaw II. unter anderem Sternberg und geriet gegen Schwerin, das den größten Teil davon gewann. Er versuchte vergeblich, O-Holstein-Wagrien zurückzugewinnen, was zu ständigem Streit mit Schauenburg-Holstein führte. Er stritt auch mit den Bischöfen von Schwerin um den Zehnten und andere Rechte und gründete unter anderem Malchow und Güstrow als Städte. Er förderte die Kirche und die Ausbreitung der deutschen Besiedlung und schloß 1262 ein Bündnis mit den WELFEN gegen Dänemark.
 
 
 
 

  oo Luitgart von Henneberg, Tochter des Grafen Poppo VII.
             - 1267 vor 14.6.
 
 
 
 

Kinder:

  Heinrich I. der Pilger
        -2.1.1302

  Albrecht I. Mitregent
         -15./17.5.1265

  Hermann Domherr zu Schwerin
      - vor 4.10.1273

  Elisabeth
      - vor 6.2.1280

  oo Gerhard I. Graf von Holstein-Itzehoe
              -21.12.1290

  Nikolaus III.
      -8./9.6.1289/90

  Poppo
         - vor 1264

  Er war Kreuzritter.

  Johann II.
         -14.10.1299