Adalaswint                                       Gräfin in Kärnten um 925
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Tochter des Markgrafen Luitpold von Bayern aus dem Hause der LUITOLDINGER und der Kunigunde von Schwaben,
Tochter von Pfalzgraf Berchthold

        
Mitterauer Michael: Seite 239
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"Karolingische Markgrafen im Südosten."
 

Es muß daher auffallen, wenn man schon 928 unter den Söhnen des Kärntner Edlen Weriant einem Perthold begegnen. Er wird zusammen mit seinen Geschwistern Pernhart, Hildegard und Vouza und seiner Mutter Adalaswint bei einem Tausch seines Vaters erwähnt, bei dem dieser für Güter zu Haus im Ennstal den Hof Friesach erhält [101 Hausthaler, 118/57.]. Wenn in derselben Urkunde berichtet wird, daß der Besitz in Haus von den Herzögen Arnulf und Berthold stammt, dann ist der Grund der Namengebung sofort klar. Weriant hatte verwandtschaftliche Beziehungen zum Herzogshaus [102 Vgl. dazu O. Mitis, a.a.O. 273, Anm. 75.], wahrscheinlich durch seine Gattin Adalaswint, die eine Tochter Markgraf Liutpolds gewesen sein könnte. Der Name Pernhart unter Weriants Söhnen, dem wir schon bei den jüngeren WILHELMINERN sowie in der Familie Erzbischof Odalberts begegnet sind weist in dieselbe Richtung.

Tangl, Karlmann: Seite 264
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"Die Grafen, Markgrafen und Herzoge aus dem Hause Eppenstein"

Im Jahre 928 übergibt Erzbischof Adalbert Friesach in den Besitz des edlen Mannes Weriant und seiner Gemahlin Adalswinde und seiner Söhne Berthold und Bernhard und seiner Töchter Hildegard und Vuoza unter der Bedingung, dass Friesach auf die Lebensdauer dieser genannten Personen im Besitz derselben bleiben, nach dem Absterben derselben aber samt einer zweiten Besitzung Weriants im Ort Hus, welche er von den Herzögen Arnulf und Berthold erhalten hatte, an Salzburg zurückfallen sollte. Der Heimfall hätte nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge etwa nach 50 bis 60 Jahren geschehen sollen, geschah aber nicht, sondern Friesach blieb, vielleicht in Folge eines späteren neuen Vertrages, bei den Nachkommen Weriants - denn als solche müssen die drei Wilhelme, Grafen von Friesach und Zeltschach angesehen werden, - erscheint 1015 als der Hauptort der gleichnamigen Grafschaft und wurde 1042 von der Gräfin Hemma nach dem Tode ihres Gemahls Wilhelm und ihrer beiden Söhne dem von ihr zu Gurk gestifteten Frauenkloster geschenkt, welche Schenkung von dem damaligen dabei persönlich anwesenden Erzbischof Balduin bestätigt wurde.





  
oo Weriant Graf in Kärnten
              
nach 928





Kinder:

  Perthold (Berthold)
     


  Hildegard
     


  Vuoza
     


  Pernhart (Bernhard)
     






Literatur:
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Mitterauer Michael: Karolingische Markgrafen im Südosten. Archiv für österreichische Geschichte Band 123. Hermann Böhlaus Nachf./ Graz-Wien-Köln 1963 Seite 239 - Tangl, Karlmann: Die Grafen, Markgrafen und Herzoge aus dem Hause Eppenstein,  Archiv XV Seite 264 -