Tochter des Grafen Bernhard II. von Hövel
Ida war die Erbin von Hövel.
Hlawitschka, Eduard: Seite 154
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"Untersuchungen zu den Thronwechseln der ersten Hälfte
des 11. Jahrhunderts und zur Adelsgeschichte Süddeutschlands"
Interessanter ist dagegen die gleichfalls schon geäußerte
Ansicht, die an der Schenkung des Schluchseegebietes mitbeteiligte Ita
de Saxonia et de Birktorf sei Ida von Werl-Hövel
gewesen.
Diese könnte nämlich über ihren ersten Gemahl
Graf Heinrich
von Lauffen, der ein Enkel Eberhards des Seligen und Itas von Nellenburg
war, zu Besitztum im S-Schwarzwald gekommen sein und hier über
einstiges NELLENBURGER-Gut verfügt haben. Ihr Schenkungsanteil sei
als dos von seiten ihres Gemahls
Heinrich von Lauffen
zugekommen,
dessen Mutter Adelheid die Tochter Eberhards und Itas von Nellenburg
die nellenburgischen Anteile in ihre Ehe mit Graf Arnold von Lauffen
(Heinrichs
Vater) eingebracht haben könnte. Diese Meinung ist
nicht völlig unmöglich, zumal Ida von
Werl-Hövel nach dem Tod ihres Gemahls Heinrich von Lauffen
einen nobilis de Saxonia heiratete und somit bei einer Charakterisierung
de Saxonia heißen konnte. Auch ist richtig, dass Ita de Birkendorf
noch 1085 eine Schenkung vornehmen konnte und dass man bei ihrer Gleichsetzung
mit Ida von Werl-Hövel
nicht,
wie bei Ida von Elsdorf, erst eine diese Chronologie ermöglichende
Erklärung in Anspruch nehmen muß. Und überdies wurde tatsächlich
auch - wie wir bald zu zeigen haben werden - über die NELLENBURGER
ehemaliger Kuno/Konrad-Besitz weitervererbt.
Die Identität der Schluchseegebiets-Schenkerin Ita
de Saxonia et de Birctorf mit Ida von Elsdorf dürfte somit nicht nur
möglich sein, sondern auch überzeugende Argumente für sich.
Ihre Tochter Adelheid von Lauffen war die Erbin
von Hövel.
ca 1050
1. oo Heinrich I. Graf von Lauffen (Haus Lobdengaugrafen)
-
2. oo Siegfried Graf von Artlenburg
-
Kinder:
1. Ehe
Adelheid von Lauffen
-
oo Adolf Graf von Hövel
-
2. Ehe
Siegfried Graf von Artlenburg
- nach
1130
Literatur:
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Hlawitschka, Eduard: Untersuchungen zu den Thronwechseln
der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts und zur Adelsgeschichte Süddeutschlands,
Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1987 Seite 154 -