Einzige Tochter und Erbin des Grafen Heinrich II. von
Lauffen und der Ida von Werl-Hövel, Tochter von Graf Bernhard
II.
Brandenburg Erich: Tafel 38 Seite 76
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"Die Nachkommen Karls des Großen"
XII. 322 a. ADELHEID
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* ..., + ...
Gemahl: a) Adolf I. Graf von Berg
+ ca. 1090
b) Friedrich I. von Sommerschenburg, Pfalzgraf von Sachsen
+ 1120
ADELHEID VON LAUFFEN (Neckar), Erbin von Hoevel
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1. oo Adolf II. Graf von Berg
+ um 1090
Stammeltern des Grafenhauses BERG, der späteren Grafen Mark-Altena und der Herzöge von Kleve-Jülich-Berg
2. oo Friedrich I. von Sommerschenburg, Pfalzgraf
von Sachsen
+ 1120
Corsten, Severin/Gillessen, Leo:
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"Philipp von Heinsberg 1167-1191. Erzbischof und Reichskanzler.
Studien und Quellen"
Großeltern von der Mutter her waren Pfalzgraf
Friedrich I. von Sommerschenburg und Adelheid
von Lauffen (am Neckar), die in
erster Ehe mit Graf Adolf I. von Berg verbunden war.
Nach 1106 heiratete die Witwe Adolfs I. von Berg,
Adelheid,
eine Großnichte der
Kaiserin Gisela,
Gemahlin KONRADS II., und Mutter unter
anderem des späteren Erzbischofs Bruno von Köln, den Pfalzgrafen
Friedrich II. Aus der zweiten Ehe stammen Adelheid, die Gattin
Goswins II. von Heinsberg, und der jüngere Friedrich von Sommerschenburg,
der das Pfalzgrafenamt von 1120 bis 1162 innehatte. Seine Großmutter
Adelheid
vermittelte
Philipps Verwandtschaft mit dem Dompropst Bruno (von Berg), die der Erzbischof
am 13. November 1169 mit dem Terminus "cognatus" umschrieb.
Über Adelheids Todesdatum
gibt es keine Nachrichten.
Adelheid war die Erbin von Hövel/Huvili, Unna, Telgte und Warendorf und wichtiger Grafenrechte. Sie und ihr erster Gemahl Adolf II. Graf von Berg waren die Stammeltern des Grafenhauses BERG.
Leidinger, Paul: Seite 119
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"Untersuchungen zur Geschichte der Grafen von Werl. Ein
Beitrag zur Geschichte des Hochmittelalters."
14. ADELHEID VON LAUFEN, TOCHTER IDAS VON WERL-HÖVEL
Adelheid war nach dem Zeugnis des Annalista Saxo
die Tochter Idas von Werl-Hövel (Nr. 12) aus deren erster Ehe
mit Graf Heinrich von Laufen [Ann. Saxo SS VI 676 a. a. 1026.
Vgl. Bollnow 18-26 und oben unter Bernhard von Werl-Hövel (Nr. 6).].
Ihr Lebensansatz weist auf die Jahre 1050-1060 hin. Um 1070-1080 etwa heiratete
sie in erster Ehe den Grafen Adolf II. von Berg, dem sie den Sohn
Adolf IIII. gebar [Weitere Söhne aus dieser Ehe sind nicht bekannt,
obgleich der Annalista Saxo davon spricht, vgl. Melchers, Die ältesten
Grafen von Berg 57 ff, 61 ff, 64.]. Nach dem Tode ihres Gemahls um 1090
vermählte sie sich in zweiter Ehe mit dem SächsischenPfalzgrafen
Friedrich von Sommerschenburg, dem sie den Sohn Friedrich gebar [Vgl.
Hans-Dieter Starke, Die Pfalzgrafen von Sachsen bis zur Entstehung des
jüngeren reichsfürstenstandes, Diss. Kiel 1954, Ms., 90f.]. Bedeutsam
war ihre Heirat für das bergische Grafenhaus, da dieses dadurch
später die Besitzungen von Adelheids Großvater Bernhard
von Werl-Hövel in Westfalen erhielt.
1. oo Adolf II. Graf von Berg
um 1035- um 1090
1093
2. oo Friedrich I. Graf von Sommerschenburg
- 1120
Kinder:
1. Ehe
Adolf III.
-
1106
2. Ehe
Friedrich II.
-
1162
Adelheid
- um
1178
um 1140
oo Goswin II. Graf von Heinsberg
- nach 1160
Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen
Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 38 Seite 76 -
Corsten, Severin/Gillessen, Leo: Philipp von Heinsberg 1167-1191.
Erzbischof und Reichskanzler. Studien und Quellen Museumsschriften des
Kreises Heinsberg 12, Heinsberg 1991 - Leidinger, Paul: Untersuchungen
zur Geschichte der Grafen von Werl. Ein Beitrag zur Geschichte des Hochmittelalters.
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens Abteilung Paderborn
1965 Seite 119 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 2 Deutsche
Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser II, R.G. Fischer
Verlag 1994 Tafel 411 -